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29. Juli 2019

Stimmen der Presse, Juli 2019

Stimmen der Presse, Juli 2019

Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags seitens der Presse erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate.           Jutta Brennauer Von “Wirtschaftsflüchtlingen” und “Willkommenskultur”. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts In der Berichterstattung deutscher Medien werden Flüchtlinge einer Studie zufolge häufig nur als Objekte und nicht als handelnde Personen dargestellt. […] Im Rahmen ihrer Masterarbeit […] untersuchte Brennauer rund 300 Zeitungsartikel im Wirtschafts- und Kulturressort der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ (FAZ)...

22. Juli 2019

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Einladung zu einem Vortrag von Prof. Elizabeth Prommer und anschließendem Gespräch mit Dr. Christine Linke in Kooperation mit den Digital Media Women, 26. September 2019, 19 Uhr im Herbert von Halem Verlag

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

“Warum passiert so wenig in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit? Kann es sein, dass die Bilder, die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben, die Realität abzubilden, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der Geschlechterparität aufhalten?” Diese und andere Fragen stellt Frau Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock. Zusammen mit Dr. Christine Linke hat sie festgestellt, dass Frauen in Film und Fernsehen kein Abbild der Wirklichkeit zeichnen. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in...

15. Juli 2019

Noch eine Frage bitte, Herr Dussel

Prof. Konrad Dussel über sein Buch "Bilder als Botschaft. Bildstrukturen deutscher Illustrierter 1905 - 1945 im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Publikum".

Noch eine Frage bitte, Herr Dussel

Worin unterscheiden sich die drei von Ihnen untersuchten Illustrierten Berliner Illustrirte Zeitung, Die Woche und Illustrierter Beobachter? Illustrierte in Kaiserreich und Weimarer Republik versuchten die Lücke fehlender aktueller Bildberichterstattung zu füllen. Sie setzten auf ein breites inhaltliches Spektrum, bei dem auch die Politik nicht zu kurz kommen durfte. Die Woche aus dem konservativen Scherl-Verlag betonte daneben eher (Hoch-)Kulturelles, die Berliner Illustrirte Zeitung aus dem liberalen Ullstein-Verlag eher Unterhaltendes. Der wesentlich jüngere Illustrierte Beobachter war zunächst ein scharf agitierendes NS-Parteiblatt, passte sich aber nach 1933 schnell recht deutlich an...

19. Juni 2019

Für mehr “konfliktsensiblen Journalismus” in Deutschland

Vor Kurzem erschien "Von »Wirtschaftsflüchtlingen« und »Willkommenskultur«. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts" im Herbert von Halem Verlag. Autorin Jutta Brennauer diskutierte bei den Kölner Mediengesprächen mit Journalistin Sheila Mysorekar und Verleger Herbert von Halem über den Umgang der Medien mit Geflüchteten.

Für mehr “konfliktsensiblen Journalismus” in Deutschland

Zur Vorbereitung der Diskussion stellte Jutta Brennauer in einem Impulsvortrag kurz den Aufbau und die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor. Sie verglich die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die in der Kommunikationswissenschaft als “mitte-rechts” gilt, und der Süddeutschen Zeitung (SZ), die als “mitte-links” gesehen wird. Von beiden Qualitätsmedien nahm Brennauer jeweils das Wirtschafts- und das Kulturressort in den Blick. Der Vergleich kam zu folgenden Ergebnissen: Im Wirtschaftsressort beider Zeitungen war die Berichterstattung, auch, bevor 2015 zahlreiche Menschen aus Syrien und anderen kriegsgeplagten Ländern nach Deutschland flohen, eher...

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Pressetermin in Berlin am 26. Juni mit Dr. Maria Furtwängler, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Prof. Elizabeth Prommer. Moderation: Sissi Pitzer

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Neue Ergebnisse Ausgeblendet – Frauen im deutschen Film und Fernsehen Frauen in Film und Fernsehen sind kein Abbild der Wirklichkeit. Dies legen die Ergebnisse des Buches Ausgeblendet nahe. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in denen sie im echten Leben vorkommen. Dies zeigt das Buch besonders am Beispiel der Expertinnen: so sind im echten Leben die Hälfte der Richter Richterinnen, aber im Fernsehen sind nur 24 Prozent der Rechtsexpertinnen Frauen. Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock, fragt: „Warum passiert so wenig...

17. Juni 2019

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

Vortrag von Jutta Brennauer sowie anschließende Podiumsdiskussion mit der Journalistin Sheila Mysorekar am 18. Juni um 19 Uhr

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

2015 kamen Hunderttausende geflüchtete Menschen nach Deutschland und sorgten so in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen, die über die ereigniszentrierte Politikberichterstattung hinausgingen. Die viel beschworene „Willkommenskultur“ wirft eine neue Frage an den Journalismus auf: Gibt es auch andere, wirtschafts- und kulturjournalistische Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Jutta Brennauer hat diese Frage kommunikationswissenschaftlich bearbeitet. In einem Impulsvortrag wird sie erläutern, wie Geflüchtete im Wirtschaftsressort tendenziell als Belastung beschrieben werden und sich die Berichterstattung auf eine deutsche wirtschafts-, sozial- und innenpolitische Krise...

28. Mai 2019

Ausschreibung des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2019

Einsendeschluss ist Mittwoch, der 31. Juli 2019

Ausschreibung des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2019

Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der DGPuK schreiben wir dieses Jahr zum sechsten Mal den Herbert von Halem Nachwuchspreis für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt aus. Als Gewinn winkt eine zuschussfreie Publikation der geförderten Dissertation beim Herbert von Halem Verlag (inkl. Lektorat, Satz, Covergestaltung und Druck). Teilnehmen können alle Doktorand/innen, die zu einem kommunikations- und/oder medienwissenschaftlichen Thema promovieren und ihre deutsch- oder englischsprachige Dissertation im Laufe der nächsten zwölf Monate ab Einsendeschluss einreichen werden. Eine DGPuK-Mitgliedschaft des Bewerbers/der Bewerberin wird nicht vorausgesetzt. Einsendeschluss...

17. Mai 2019

Noch eine Frage bitte, Frau Prommer

Elizabeth Prommer über ihr Buch "Ausgeblendet. Frauen im deutschen Film und Fernsehen"

Noch eine Frage bitte, Frau Prommer

Sie haben in Ihrer Studie Ausgeblendet festgestellt, dass Frauen im deutschen Film und Fernsehen unterrepräsentiert sind. Woran liegt die ungleiche Darstellung der Geschlechter auf Bildschirm und Leinwand?

 Das ist keine einfache Frage – wir haben ja nur untersucht, was sichtbar ist, und nicht die Macher*innen befragt. Aber, da die Zahlen sich ja seit den 1990er-Jahren fast nicht verändert haben, scheinen Fernsehmacher*innen der Realität in der Geschlechtergerechtigkeit echt hinterherzuhinken. Es sieht fast so aus, als ob das Fernsehen sich selbst und die Ungleichheit perpetuiert. Es scheint, als ob die Drehbuchautor*innen sowie die Redaktionen das in der Fernsehinformation gezeigte...

Kommunikation im Wandel – damals und heute

Am 15. Mai 2019 trafen sich auf dem Podium der Kölner Mediengespräche Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Marlis Prinzing, Dr. Jörg-Uwe Nieland und Herbert von Halem, um über die Veränderungen in der Kommunikationswissenschaft der letzten 20 Jahre zu sprechen. Prof. Dr. Udo Göttlich hielt einen einleitenden Vortrag

Kommunikation im Wandel – damals und heute

20 Jahre ist es nun her, dass der Sammelband Kommunikation im Wandel. Zur Theatralität der Medien, herausgegeben von Udo Göttlich, Jörg-Uwe Nieland und Heribert Schatz, als eines der frühesten Bücher im Herbert von Halem Verlag erschien. Aus diesem Anlass diskutierte Verleger Herbert von Halem am 15. Mai 2019 mit Jörg-Uwe Nieland, Marlis Prinzing und Dagmar Hoffmann über den Wandel in der Kommunikationswissenschaft. Udo Göttlich verglich in seinem Impulsvortrag im Vorfeld der Diskussionsrunde den Versuch, den Wandel der Kommunikation zu beschreiben, mit dem hoffnungslosen Unternehmen “den Ozean mit Wasserfarben zu malen, während man unter Wasser ist”. Diese Metapher trifft...

10. Mai 2019

DGPuK-Jahrestagung 2019 in Münster

DGPuK-Jahrestagung 2019 in Münster

Etwa 400 KommunikationswissenschaftlerInnen treffen sich vom 9. bis 11. Mai in Münster zur diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationwissenschaft (DGPuK). Zum Thema „Integration durch Kommunikation in digitalisierten Öffentlichkeiten“ werden rund 100 Vorträge gehalten. Um eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen, wurde zum Eröffnungsvortrag Stefan Sydnow, Ministerialdirigent im Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, eingeladen, der über Integration im Kontext von Migration und Asyl referierte. Der Herbert von Halem Verlag ist wieder mit einem Bücherstand und einer Auswahl seiner Neuerscheinungen vertreten und sucht...