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1. Oktober 2019

Frauen im deutschen Film und Fernsehen – oder auch nicht.

Elizabeth Prommer spricht bei den Kölner Mediengesprächen über ihre zusammen mit Christine Linke im Herbert von Halem Verlag veröffentlichte Studie "Ausgeblendet. Frauen im deutschen Film und Fernsehen".

Frauen im deutschen Film und Fernsehen – oder auch nicht.

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein sehr aktuelles und wichtiges Thema in unserer modernen Gesellschaft. Dass es auf diesem Gebiet immer noch Verbesserungsbedarf gibt, darüber sind sich die meisten einig. Eines wurde jedoch bisher kaum untersucht: Die extreme Unterrepräsentation von Frauen im deutschen Film und Fernsehen. Diese Forschungslücke haben Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Dr. Christine Linke mit einer von Maria Furtwängler initiierten Studie zu schließen begonnen, die jüngst unter dem Titel Ausgeblendet. Frauen im deutschen Film und Fernsehen veröffentlicht wurde. Während der Kölner Mediengespräche am 26. September, die dieses Mal in Zusammenarbeit mit den Digital...

27. September 2019

Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM)

Etwa 500 MedienwissenschaftlerInnen treffen sich vom 25. bis 28. September 2019 an der Universität Köln auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM). Zum Thema »Medien-Materialitäten« werden zahlreiche Vorträge gehalten. Aspekte der Sinnlichkeit und Wahrnehmung spielen dabei eine ebenso zentrale Rolle wie ihre technische Bedingt- und materielle Verfasstheit. Die Tagung wird veranstaltet vom Institut für Medienkultur und Theater der Uni Köln. Im Foyer des Philosophikums zeigt der Herbert von Halem Verlag wieder eine Auswahl seiner Neuerscheinungen im Fach.

26. September 2019

Unsere Autorinnen auf der Frankfurter Buchmesse

Vorträge von Dr. Mandy Tröger und Yvonne Malak auf der Buchmesse

Unsere Autorinnen auf der Frankfurter Buchmesse

17.10.2019: Dr. Mandy Tröger: Pressefrühling und Profit 20.10.2019: Yvonne Malak: Erfolgreich Radio machen Dr. Mandy Tröger: Pressefrühling und Profit Mandy Tröger deckt auf, wie nach dem Mauerfall westdeutsche Wirtschaftsinteressen und das Eigeninteresse der Bundesregierung eine basisdemokratische Wende in der Presselandschaft der ehemaligen DDR verhinderten. Basierend auf umfangreicher Archivarbeit und Zeitzeugen-Interviews untersuchte sie, wie westdeutsche Großverlage bereits Ende 1989 aktiv Lobbyarbeit betrieben, um Marktvorteile im Osten zu sichern. Dabei griff die Bundesregierung nicht im Sinne der Pressevielfalt ein, sondern setzte auf den freien Markt und schützte bestehende Pressestrukturen...

29. Juli 2019

Stimmen der Presse, Juli 2019

Stimmen der Presse, Juli 2019

Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags seitens der Presse erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate.           Jutta Brennauer Von “Wirtschaftsflüchtlingen” und “Willkommenskultur”. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts In der Berichterstattung deutscher Medien werden Flüchtlinge einer Studie zufolge häufig nur als Objekte und nicht als handelnde Personen dargestellt. […] Im Rahmen ihrer Masterarbeit […] untersuchte Brennauer rund 300 Zeitungsartikel im Wirtschafts- und Kulturressort der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’ (FAZ)...

22. Juli 2019

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Einladung zu einem Vortrag von Prof. Elizabeth Prommer und anschließendem Gespräch mit Dr. Christine Linke in Kooperation mit den Digital Media Women, 26. September 2019, 19 Uhr im Herbert von Halem Verlag

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

“Warum passiert so wenig in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit? Kann es sein, dass die Bilder, die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben, die Realität abzubilden, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der Geschlechterparität aufhalten?” Diese und andere Fragen stellt Frau Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock. Zusammen mit Dr. Christine Linke hat sie festgestellt, dass Frauen in Film und Fernsehen kein Abbild der Wirklichkeit zeichnen. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in...

15. Juli 2019

Noch eine Frage bitte, Herr Dussel

Prof. Konrad Dussel über sein Buch "Bilder als Botschaft. Bildstrukturen deutscher Illustrierter 1905 - 1945 im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Publikum".

Noch eine Frage bitte, Herr Dussel

Worin unterscheiden sich die drei von Ihnen untersuchten Illustrierten Berliner Illustrirte Zeitung, Die Woche und Illustrierter Beobachter? Illustrierte in Kaiserreich und Weimarer Republik versuchten die Lücke fehlender aktueller Bildberichterstattung zu füllen. Sie setzten auf ein breites inhaltliches Spektrum, bei dem auch die Politik nicht zu kurz kommen durfte. Die Woche aus dem konservativen Scherl-Verlag betonte daneben eher (Hoch-)Kulturelles, die Berliner Illustrirte Zeitung aus dem liberalen Ullstein-Verlag eher Unterhaltendes. Der wesentlich jüngere Illustrierte Beobachter war zunächst ein scharf agitierendes NS-Parteiblatt, passte sich aber nach 1933 schnell recht deutlich an...

19. Juni 2019

Für mehr “konfliktsensiblen Journalismus” in Deutschland

Vor Kurzem erschien "Von »Wirtschaftsflüchtlingen« und »Willkommenskultur«. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts" im Herbert von Halem Verlag. Autorin Jutta Brennauer diskutierte bei den Kölner Mediengesprächen mit Journalistin Sheila Mysorekar und Verleger Herbert von Halem über den Umgang der Medien mit Geflüchteten.

Für mehr “konfliktsensiblen Journalismus” in Deutschland

Zur Vorbereitung der Diskussion stellte Jutta Brennauer in einem Impulsvortrag kurz den Aufbau und die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor. Sie verglich die Berichterstattung der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die in der Kommunikationswissenschaft als “mitte-rechts” gilt, und der Süddeutschen Zeitung (SZ), die als “mitte-links” gesehen wird. Von beiden Qualitätsmedien nahm Brennauer jeweils das Wirtschafts- und das Kulturressort in den Blick. Der Vergleich kam zu folgenden Ergebnissen: Im Wirtschaftsressort beider Zeitungen war die Berichterstattung, auch, bevor 2015 zahlreiche Menschen aus Syrien und anderen kriegsgeplagten Ländern nach Deutschland flohen, eher...

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Pressetermin in Berlin am 26. Juni mit Dr. Maria Furtwängler, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Prof. Elizabeth Prommer. Moderation: Sissi Pitzer

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Neue Ergebnisse Ausgeblendet – Frauen im deutschen Film und Fernsehen Frauen in Film und Fernsehen sind kein Abbild der Wirklichkeit. Dies legen die Ergebnisse des Buches Ausgeblendet nahe. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in denen sie im echten Leben vorkommen. Dies zeigt das Buch besonders am Beispiel der Expertinnen: so sind im echten Leben die Hälfte der Richter Richterinnen, aber im Fernsehen sind nur 24 Prozent der Rechtsexpertinnen Frauen. Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock, fragt: „Warum passiert so wenig...

17. Juni 2019

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

Vortrag von Jutta Brennauer sowie anschließende Podiumsdiskussion mit der Journalistin Sheila Mysorekar am 18. Juni um 19 Uhr

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

2015 kamen Hunderttausende geflüchtete Menschen nach Deutschland und sorgten so in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen, die über die ereigniszentrierte Politikberichterstattung hinausgingen. Die viel beschworene „Willkommenskultur“ wirft eine neue Frage an den Journalismus auf: Gibt es auch andere, wirtschafts- und kulturjournalistische Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Jutta Brennauer hat diese Frage kommunikationswissenschaftlich bearbeitet. In einem Impulsvortrag wird sie erläutern, wie Geflüchtete im Wirtschaftsressort tendenziell als Belastung beschrieben werden und sich die Berichterstattung auf eine deutsche wirtschafts-, sozial- und innenpolitische Krise...

28. Mai 2019

Ausschreibung des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2019

Einsendeschluss ist Mittwoch, der 31. Juli 2019

Ausschreibung des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2019

Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der DGPuK schreiben wir dieses Jahr zum sechsten Mal den Herbert von Halem Nachwuchspreis für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt aus. Als Gewinn winkt eine zuschussfreie Publikation der geförderten Dissertation beim Herbert von Halem Verlag (inkl. Lektorat, Satz, Covergestaltung und Druck). Teilnehmen können alle Doktorand/innen, die zu einem kommunikations- und/oder medienwissenschaftlichen Thema promovieren und ihre deutsch- oder englischsprachige Dissertation im Laufe der nächsten zwölf Monate ab Einsendeschluss einreichen werden. Eine DGPuK-Mitgliedschaft des Bewerbers/der Bewerberin wird nicht vorausgesetzt. Einsendeschluss...