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30. April 2019

Wiedersehen in Wien – bei den Kommunikationswissenschaftlichen Tagen der ÖGK an der Universität Wien

Unsere Bücher auf Reisen

Wiedersehen in Wien – bei den Kommunikationswissenschaftlichen Tagen der ÖGK an der Universität Wien

Zu einem Wiedersehen kam es bei den Kommunikationswissenschaftlichen Tagen (KWT), die vom 25. bis 27. April 2019 in den Räumen des Instituts für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien stattfanden. Bereits vor 20 Jahren, zu Zeiten der Verlagsgründung, war Herbert von Halem in Wien bei der DGPuK-Jahrestagung zu Gast gewesen. Nun besuchte er die vom Institut in Zusammenarbeit mit der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft (ÖGK) organisierte und ausgerichtete Veranstaltung, in deren Mittelpunkt in diesem Jahr das Thema „Verantwortung“ in Medien- und Kommunikationswissenschaft stand. Dabei war der Verlag zusätzlich durch eine thematisch passende...

8. April 2019

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Marlis Prinzing und Dr. Jörg-Uwe Nieland. Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Udo Göttlich. Am 15. Mai 2019 um 19:30

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Im Jahr 1998 bekam Deutschland nach 16 Jahren Regierung durch Helmut Kohl mit Gerhard Schröder einen neuen Bundeskanzler, Frankreich wurde Fußballweltmeister und der größte Medienskandal war eine Affäre des damaligen US-Präsidenten mit einer Praktikantin. Es gab noch keine Smartphones und das Internet begann gerade erst seinen Siegeszug außerhalb von Wissenschaft und Militär. Während vor 20 Jahren die Nachrichten im Radio oder TV abgewartet werden mussten, die Tageszeitung am kommenden Tag berichtete und ausführlicher erst im nächsten Wochenmagazin informiert wurde, werden diese Ereignisse heute in Minuten verbreitet, diskutiert und bewertet. Für Fake News war höchstens in den Boulevardmedien...

5. April 2019

Noch eine Frage bitte, Frau Schmidt

Franzisca Schmidt über ihre Neuerscheinung "Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien. Der Umgang der Presse mit Parteien- und Medienpopulismus im Europawahlkampf 2014"

Noch eine Frage bitte, Frau Schmidt

In Ihrem Buch geht es, wie der Titel ankündigt, um Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien. Was sind die typischen Rhetorikelemente populistischer Kommunikation, die Sie untersucht haben? Das wichtigste Element ist der Volksbezug, die eigentliche Voraussetzung dafür, dass eine Aussage als populistisch gilt. Dabei beruft sich ein Sprecher auf ‘das Volk’, verteidigt dieses oder tritt für dessen Interessen ein, etwa indem er die angeblichen Anliegen des Volkes unterstützt oder vorgibt, als Vertreter des Volkswillens in dessen Namen zu sprechen. Das zweite Element ist die Establishment-Kritik, die die Distanz und Entfremdung zwischen den gewöhnlichen Bürgern und den Eliten...

3. April 2019

„Interne Kommunikation“ erhält Publikationspreis der Hochschule Luzern – Wirtschaft

Der Sammelband „Interne Kommunikation. Theoretische, empirische und praktische Perspektiven“ herausgegeben von Constanze Jecker gewinnt in der Kategorie „Praxis und Öffentlichkeit“.

„Interne Kommunikation“ erhält Publikationspreis der Hochschule Luzern – Wirtschaft

Zum achten Mal verlieh die Hochschule Luzern – Wirtschaft am 12. März 2019 drei Publikationspreise für außergewöhnliche Veröffentlichungen. In der Kategorie „Praxis und Öffentlichkeit“ ging der Preis an den im Herbert von Halem Verlag erschienenen Sammelband „Interne Kommunikation. Theoretische, empirische und praktische Perspektiven“ von Constanze Jecker. Die vielseitige Beleuchtung des Themas sowohl durch Jecker als auch durch die Autorinnen und Autoren der 25 Beiträge hatten es der Jury angetan. Dabei setzte sich „Interne Kommunikation“ in der Kategorie gegen 9 andere Publikationen durch. „Die Beiträge zeichnen sich durch eine differenzierte Analyse des Forschungsgegenstandes...

19. März 2019

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Leipzig: Vortrag von Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Dr. Christine Linke auf der Buchmesse, 21. März 2019, 16 Uhr

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien ist seit Jahrzehnten nicht untersucht worden. 2016 hat Maria Furtwängler sich dieses Themas angenommen und die Studie „Audiovisuelle Diversität“ in Auftrag gegeben. Dazu wurden insgesamt 3.500 Stunden Fernsehen und 800 deutsche Kinofilme ausgewertet. Das zentrale Ergebnis: Frauen sind in Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen, sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile. Auffällig ist auch eine abnehmende Präsenz von Frauen...

18. März 2019

Noch eine Frage bitte, Herr Menke

Manuel Menke über "Mediennostalgie in digitalen Öffentlichkeiten. Zum kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel"

Noch eine Frage bitte, Herr Menke

In Ihrem Buch Mediennostalgie in digitalen Öffentlichkeiten. Zum digitalen Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel sagen Sie, dass Nostalgie mehr ist als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Was meinen Sie damit? Wenn man mit Menschen über Nostalgie redet, dann erinnern sie sich an ihre Vergangenheit und erzählen von besonderen Erlebnissen oder lieb gewonnenen Gegenständen aus ihrer Kindheit. In der wissenschaftlichen Literatur hingegen wird das Thema differenzierter betrachtet, denn Nostalgie hat viel weniger mit der Vergangenheit zu tun, als man intuitiv denken würde. Nostalgie ist geknüpft an Erinnerungen, die wir nicht in unserem Gehirn abgespeichert haben, sondern die wir im Prozess...

15. März 2019

Symbolische Aufladung, eingängige Lesbarkeit und die Pathosformel

Dr. Nicole Wiedenmann sprach am 14. März bei den Kölner Mediengesprächen über Bilder von Revolutionen und ihren Symbolgehalt.

Symbolische Aufladung, eingängige Lesbarkeit und die Pathosformel

Revolutionen sind immer auch Medienereignisse. Fotografien von Massendemonstrationen oder Revolutionären wie Lenin, Che Guevara oder Fidel Castro dokumentieren und erinnern einerseits historische Ereignisse. Sie sind aber andererseits selbst Teil des Geschehens und beflügeln die Handelnden. In ihrem Vortrag über ihr soeben erschienenes Buch Revolutionsfotografie im 20. Jahrhundert. Zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration schlug Nicole Wiedenmann einen weiten Bogen von der ersten Fotografie einer Protestversammlung 1848 in Paris bis zu Bildern auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking 1989. Anhand des Motivs David gegen Goliath zeigte sie anhand ausgewählter Fotografien,...

5. März 2019

Noch eine Frage bitte, Frau Wiedenmann

Nicole Wiedenmann über ihre Neuerscheinung "Revolutionsfotografie im 20. Jahrhundert. Zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration"

Noch eine Frage bitte, Frau Wiedenmann

Bei Revolutionen denkt man zuerst einmal an linke Bewegungen. In Ihrem Buch kommen aber auch Hitler und Mussolini vor. Auch wenn Revolutionen im allgemeinen Bewusstsein eher mit dem Handlungsspektrum ‚linker’ Strömungen assoziiert werden, zeigen einige Beispiele aus der Geschichte, dass einzelne Revolutionen den Kategorien von ‚links‘ und ‚rechts‘ nicht eindeutig zugeordnet werden können. So beispielsweise bei der Wende in den ehemaligen Staaten des Ostblocks ab 1989, die einerseits als liberal-fortschrittlicher Akt gedeutet werden kann, der ganz in der Tradition der Französischen Revolution zur Durchsetzung bürgerlicher Freiheitsrechte führte. Gemessen an schematischen Links-Rechts-Kategorien...

27. Februar 2019

Nachwuchsförderung in Niedersachsen: Bücherspende an Wettbewerb “Unzensiert” für Schülerzeitungen

Nachwuchsförderung in Niedersachsen: Bücherspende an Wettbewerb “Unzensiert” für Schülerzeitungen

Am 20. Februar veranstaltete die Junge Presse Niedersachsen e.V. im Künstlerhaus der Stadt Hannover die Preisverleihung des Wettbewerbs „Unzensiert“. Die JPN ist der Zusammenschluss nichtkommerzieller und jugendeigener Medien in Niedersachsen, der die Weiterbildung von medieninteressierten Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 27 Jahren fördert und verschiedene Veranstaltungen und Seminare für junge MedienmacherInnen organisiert. Im Rahmen des neuen Wettbewerbs „Unzensiert“ wurden unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und mit Unterstützung des Niedersächsischen Kultusministeriums, der größten niedersächsischen Tageszeitungen (Hannoversche...

25. Februar 2019

Noch eine Frage bitte, Herr Haarkötter

Hektor Haarkötter über sein Handbuch "Journalismus.online"

Noch eine Frage bitte, Herr Haarkötter

Nach Ihrer Ansicht ist heute jeder Journalismus gleichzeitig Online-Journalismus. Können Sie dies erklären – es gibt ja nach wie vor Zeitungen, Radio und Fernsehen? Es macht nur noch wenig Sinn, den Journalismus nach Ausspielkanälen zu unterscheiden. Jeder Journalismus wird heute digital und online hergestellt, in webbasierten Content-Management-Systemen, digital vernetzten Schnittplätzen etc. Und kaum eine Redaktion kann es sich heute noch leisten, ihre Storys auf nur einem Kanal auszuspielen. Entsprechend ist jeder Journalismus heute Online-Journalismus oder – wie ich lieber sage – Journalismus.online. Sie haben für Ihr Buch 20 Online-Redaktionen und Multimedia-Agenturen besucht...