Blog

1. Februar 2016

Stimmen der Presse, Februar 2016

Von Julian Pitten | Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags seitens der Presse erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate. Roger Blum 
Lautsprecher und Widersprecher. Ein Ansatz zum Vergleich der Mediensysteme Roger Blum hat hier eines seiner Lebensthemen mit viel Herzblut und Kenntnis zusammengefasst: Das ist ihm gelungen. (Medien & Kommunikationswissenschaft, 3/2015) Blum ist sich der Stärken wie Schwächen seines Ansatzes bewusst und erarbeitet die Typologie und die Schlüsse, die er daraus zieht, äußerst reflektiert und gründlich. (Portal für Politikwissenschaft, 17.09.2015) Dafür ist eine profunde Kenntnis nationaler...

21. Januar 2016

Entangled history medial gedacht

Jahrestagung der
 Fachgruppe Internationale und Interkulturelle Kommunikation und der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK

Entangled history medial gedacht

Von Julian Pitten | Vom 14. bis zum 16. Januar fand in Dortmund die Jahrestagung der
 Fachgruppe Internationale und Interkulturelle Kommunikation und der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK (Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft) statt, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitungsforschung Dortmund und dem Institut für Journalistik der TU Dortmund abgehalten wurde. Die Tagung stand unter dem Motto »Entangled history medial gedacht: Internationale und transkulturelle Kommunikationsgeschichte«. Der Begriff ›entangled history‹ (deutsch: verschränkte Geschichte) bezeichnet eine Form der Geschichtsforschung, die sich auf globale Zusammenhänge und Austauschbeziehungen...

Die Macht der Bilder

Vortragsveranstaltung im Herbert von Halem Verlag

Die Macht der Bilder

Von Herbert von Halem | Bilder beeinflussen in zunehmendem Maße alle Bereiche der Gesellschaft. Seit den Anschlägen auf das World Trade Center erfüllen sie insbesondere eine intensivierte strategische und/oder ideologische Funktion, die dazu führt, dass mediale Darstellungen schon im Vorfeld von den beteiligten Akteuren instrumentalisiert werden können. Der Vortrag wird danach fragen, warum sich Bilder für die strategischen und ideologischen Verwendungen so gut eignen, und den Versuch einer Antwort auf diese Frage anhand einiger aktueller Beispiele illustrieren. Die Macht der Bilder Vortrag am 11. Februar 2016 um 19 Uhr im Herbert von Halem Verlag, Schanzenstr. 22, 51063 Köln. Anmeldung: Einlass ab 18:30 Uhr....

27. Dezember 2015

Zweiter Herbert von Halem Nachwuchspreis verliehen!

Zweiter Herbert von Halem Nachwuchspreis verliehen!

Von Karina Selin | Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wurde der Gewinner des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2015 für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt ausgewählt. Die Begutachtung der eingesendeten Vorschläge erfolgte durch eine Jury aus fünf promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen; Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring als Mitglied des DGPuK-Vorstands sowie Herbert von Halem bildeten den Beirat. Alle Einreichungen wurden von der Jury bezüglich ihrer Originalität, ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz, der theoretischen Fundierung, ihrem Vorgehen und...

16. Dezember 2015

Sprache ist Politik

Vortrag von Elisabeth Wehling am 17. Februar 2016

Sprache ist Politik

Von Herbert von Halem | Menschen sind rationale Wesen. Sie können vernunftgesteuert handeln. Legt man nur alle relevanten Fakten auf den Tisch, können sie diese objektiv gegeneinander abwägen und entscheiden, was zu tun ist – ob beispielsweise ein politisches Vorhaben unterstützt werden soll oder nicht. So denken viele Menschen, so haben wir es gelernt – und dieser Idee sitzen bis heute viele Journalisten, Meinungsforscher und Politiker mitsamt ihren Wahlkampfberatern auf. Doch die moderne Neuro- und Kognitionsforschung hat die ›klassische Vernunft‹ längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen unsere politischen Entscheidungen, sondern kognitive Deutungsrahmen, in der Wissenschaft Frames genannt. Sie...

23. November 2015

Nach der Arabellion

Bericht über das Podiumsgespräch mit Judith Jäger, Christopher Resch und Janis Brinkmann

Nach der Arabellion

Von Karina Selin | Fünf Jahre ist es im Dezember her, dass der ›Arabische Frühling‹ begann und das Leben im Nahen Osten nachhaltig veränderte. Die Autokraten Tunesiens und Ägyptens, Ben Ali und Mubarak, wurden zum Rücktritt gezwungen, das Gaddafi-Regime in Libyen wurde nach 42 Jahren gestürzt und auch in Jordanien wurde die Regierung mehrfach umgebildet. Heute befinden sich diese Länder nach wie vor in einem schwierigen Transformationsprozess, der sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Zum Thema Nach der Arabellion. Zur Lage der Pressefreiheit in Ägypten und zur Islamberichterstattung in Deutschland trafen sich auf dem Verlagspodium am 18. November Judith Jäger und Christopher Resch, Herausgeber der Sammlung...

17. November 2015

Kommunikationskulturen in digitalen Welten

32. Forum Kommunikationskultur der GMK in Köln

Kommunikationskulturen in digitalen Welten

Von Redaktion | Das 32. Forum Kommunikationskultur der GMK (Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur), das vom 20. bis 22. November 2015 in Köln stattfindet, bringt mit seinem Thema ›Kommunikationskulturen in digitalen Welten – Konzepte und Strategien der Medienpädagogik und Medienbildung‹ ein ebenso aktuelles wie relevantes Thema zur Sprache. Unsere Gesellschaft strebt unaufhaltsam der immer umfassenderen Digitalisierung entgegen: Facebook, Twitter, Youtube,  ICQ, WhatsApp, Skype. Die Liste der Webseiten und Programme, auf denen oder über die wir heute digital kommunizieren, scheint nahezu endlos. Und nicht nur das: Digitale Kommunikation wird für die heranwachsende Generation...

7. Oktober 2015

Nach der Arabellion

Zur Lage der Pressefreiheit in Ägypten und zur Islamberichterstattung in Deutschland

Nach der Arabellion

Von Herbert von Halem | Die Freiheit der Medien wird in der ägyptischen Verfassung seit 1971 garantiert. Dennoch prägen staatliche Kontrolle und Einschränkungen den Arbeitsalltag von Journalisten bis heute. Der Arabische Frühling hielt aber nicht nur die islamische Welt in Atem. Auch die deutschen Medien verfolgen seit damals gebannt die Entwicklungen. Haben aber diese zunächst positiven Veränderungen auch einen Wandel in der Berichterstattung über die Kultur der betroffenen Länder bewirkt? Kann die ausländische Berichterstattung auch innerhalb Ägyptens Änderungen erwirken? Über diese und weitere Fragen werden der Journalismusforscher Janis Brinkmann und die Journalisten  Judith Jäger und Christopher Resch...

26. September 2015

Neue Bücher, neuer Stand, neue Autoren im Interview!

Vom 14. bis zum 18. Oktober 2015 finden Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse

Neue Bücher, neuer Stand, neue Autoren im Interview!

Von Karina Selin | Die Kommunikation von Wissen, das Spielen am Computer als wissenschaftliches Forschungsfeld, Ideen und Tipps zur Rettung der Zeitung und spannende Autoreninterviews am Stand – der Herbert von Halem Verlag hat auf der Frankfurter Buchmesse neueste Erkenntnisse und spannende Projekte zu den Themen Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft vorzustellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Die Kommunikation von Wissenschaft ist hochrelevant: In allen Gesellschaftsbereichen spielt sie eine immer wichtigere Rolle, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Wissenschaftskommunikation im Wandel (hrsg. von Mike S. Schäfer,...

18. September 2015

Wie hat sie es mit der Religion?

Die Gretchenfrage der Islamberichterstattung

Wie hat sie es mit der Religion?

Von Janis Brinkmann | Die Angst vor dem ›Islamischen Staat‹, die Debatte über syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, die Eskalation der Gewalt im Jemen – Krisen, Krieg und Katastrophen dominieren auch im Herbst 2015 die Berichterstattung über das Zentrum der islamischen Welt, Nordafrika sowie den Mittleren und Nahen Osten. Also alles wie immer in der deutschen Islamberichterstattung? Eher könnte man sagen: Es wird immer schlimmer. Waren die Ereignisse der ›Arabischen Revolution‹ nicht nur explizit mit der Hoffnung auf Frieden, vielleicht sogar auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im westlichen Sinne, sondern auch mit vorsichtigem Optimismus mit Blick auf eine ausgeglichenere, weniger negativ geprägte...