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Perspektiven der Filmsoziologie

44,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 14,5 × 22 cm
Veröffentlicht

12.09.2012

Auflage

1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

364

Reihe

Theorie und Methode (AAXTD93)

Artikelnummer(n)

9783744505024

Formate

Buch

Bucheinband

Broschur

Als die Bilder laufen lernten, veränderten sich Kommunikationsstrukturen und Kultur in einem Ausmaß, das vergleichbar mit den Auswirkungen der Erfindung von Schrift und Buchdruck ist. Indem Bilder und Töne eingefangen und manipuliert werden können, erscheint das Exotische weniger fremd, das Vergangene gegenwärtiger, das Zukünftige möglicher und die Realität veränderbar. Der Film wirkt auf die Gesellschaft wie auch die Gesellschaft auf den Film. Interessanterweise aber spielt Film in der Wissenschaft von der Gesellschaft immer noch eine marginale Rolle, obgleich einige Soziologen bereits früh die gesellschaftliche Bedeutung des Films erkannten, man denke an Marcel Mauss, Siegfried Kracauer oder Herbert Blumer. ‘Perspektiven der Filmsoziologie’ zeigt die aktuellen Beziehungen zwischen Film und Gesellschaft anhand unterschiedlicher Perspektiven und Ausgangspunkte auf. Dabei wird eines deutlich: Film ist niemals unabhängig von sozialen Prozessen und gesellschaftlichen Verhältnissen zu betrachten.

Stephan Moebius ist seit 2009 Universitätsprofessor für Soziologische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Graz und seit 2019 wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Dieter Reicher ist Assistenzprofessor am Institut für Soziologie der Universität Graz mit den Forschungsschwerpunkten Nationalismusforschung, Figurationssoziologie, Soziologie von Staatsbildungsprozessen sowie Musik- und Filmsoziologie.
Dr. Carsten Heinze ist Dozent an der Universität Hamburg im Fachbereich Sozialökonomie, Fachgebiet Soziologie mit den Forschungsschwerpunkten Medien, Film sowie Biografieforschung.