Posts tagged 'Film/Filmsoziologie'

16. Mai 2019

Ausgeblendet

Frauen im deutschen Film und Fernsehen. Mit einem Vorwort von Maria Furtwängler

Ausgeblendet

Frauen sind im deutschen Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen ab einem Alter von 30 Jahren etwa zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile. Dies sind die Ergebnisse einer von der Schauspielerin Maria Furtwängler initiierten und von der Universität Rostock durchgeführten Studie zum Thema „Audiovisuelle Diversität“. Es sind seit Jahrzehnten die ersten belastbaren und repräsentativen Zahlen, um die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien zu zeigen. Dazu wurden...

18. August 2017

Filmton-Aufnahme

Kompakte Infos für Fotografen und Filmemacher

Filmton-Aufnahme

Was sich nicht gut anhört ist auch nicht gut, diese Erfahrung hat sicher schon jeder gemacht. Damit Ihr Film auch akustisch voll überzeugt, hat Achim Dunker alles Entscheidende für eine gelungene Tonaufnahme zusammengestellt. Hochinformativ und dabei klein und kompakt. Zweisprachig in Deutsch und Englisch. Zuschauer konzentrieren sich in der Regel auf das Bild, meinen gar, das Visuelle sei das Wichtigste beim Film. Aber ohne Ton ist das Filmbild oft weniger als die Hälfte: ‘Erst der Knall macht aus einem rauchenden Rohr ein Gewehr’! Das falsche Mikrofon, die verkehrte Position, fehlendes Zubehör oder Bedienungsfehler… auf diese simplen Schlagwörter lassen sich fast alle...

12. September 2016

Transmediales Erzählen

Narrative Gestaltung in Literatur, Film, Graphic Novel und Game

Transmediales Erzählen

Die Narratologie, die wissenschaftliche Erforschung von Erzählungen konzentriert sich traditionell auf literarische Werke und die Kunst des Dramas. Drehbuch-, Comic- und Game-Autor Joachim Friedmann zeigt, dass es grundlegende narrative Text-Gestaltungsstrategien gibt, die medienübergreifend, d.h. transmedial wirksam sind. Dabei berücksichtigt er narratologische Grundlagentexte ebenso wie die aktuellen Forschungen der postklassischen und transmedialen Narratologie sowie anwendungsbezogene Dramaturgie-Ratgeber. Er setzt diese Modelle erstmalig systematisch in Bezug zueinander. Dabei beschreibt er strukturelle wie inhaltliche Elemente narrativer Gestaltung, berücksichtigt in seiner Betrachtung...

1. August 2016

Ambivalenzwucherungen

Breaking Bad aus bildungs-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln

Ambivalenzwucherungen

Diedrich Diederichsen hat mit Blick auf die HBO-Serie The Sopranos geltend gemacht, dass sich die neuen Qualitätsfernsehserien, zu denen zweifellos auch Breaking Bad zu rechnen ist, vor allem dadurch auszeichnen, dass sie gezielt für mehrere Zuschauerperspektiven gemacht und für verschiedene Zugänge gebaut sind und sich so differenten Lesarten öffnen, ohne dabei eine einzelne richtige Lesart zu privilegieren. Unter dem Titel Ambivalenzwucherungen. Breaking Bad aus bildungs-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln wird die Welt des Walter White in ihren Uneindeutigkeiten, Ambiguitäten und Dilemmata ausgelotet, um zu erkunden, wieso diese Serie als avanciertes kulturindustrielles...

20. Juli 2016

Film. Bild. Wirklichkeit.

Reflexion von Film - Reflexion im Film

Film. Bild. Wirklichkeit.

Der Band Film. Bild. Wirklichkeit. Reflexion von Film – Reflexion im Film geht über das Konzept von Reflexivität hinaus, das von semiotisch orientierten Literatur- und Medienwissenschaften als Durchbrechung der Illusionswirkung fiktionaler Bilder, Texte und Filme entwickelt wurde. Reflexivität – die sich auf verschiedene Ebenen des Films beziehen und unterschiedliche Aufgaben erfüllen kann – wird hierbei im Spannungsfeld filmischer Wirklichkeitskonstitution und nichtfilmischer Wirklichkeit erforscht. So können reflexive Elemente im Spielfilm wie im Dokumentarfilm die Authentizität der Darstellung außerfilmischer Wirklichkeit bekräftigen – etwa die der Herstellung...

15. Februar 2016

Das Recht der Filmförderung in Deutschland

Das Recht der Filmförderung in Deutschland

In Deutschland entsteht kaum ein Film ohne staatliche Filmförderung. Jährlich werden mehrere hundert Mio. Euro an Fördermitteln vergeben. Das vorliegende Buch gibt einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten der Filmförderung in Deutschland und wirft auch einen Blick auf europäische Fördermaßnahmen. Zudem geht Thomas Neumann auf die komplexen rechtlichen Problematiken rund um die Filmförderung ein. In rechtlicher Hinsicht ist vor allem problematisch, inwieweit Bund und Länder eine Kompetenz zur Filmförderung besitzen, ob die Filmabgabe finanzverfassungsrechtlich zulässig ist und ob die nationale Filmförderung mit dem europäische Beihilferecht und dem Welthandelsrecht...

9. November 2015

»Das Gehirn ist die Leinwand«

Pressemitteilung vom 9. November 2015

»Das Gehirn ist die Leinwand«

Eignen sich die Begriffe und Theoreme des französischen Philosophen Gilles Deleuze noch, um das Kino der Gegenwart zu begreifen? Im Band Bewegungsbilder nach Deleuze untersuchen die Autorinnen und Autoren, inwieweit sich die Entwicklung des Kinos noch mit den filmphilosophischen Instrumenten Deleuzes erfassen lässt. Gilles Deleuze veröffentlichte in den 1980er-Jahren zwei Bücher über das Kino: Das Bewegungs-Bild und Das Zeit-Bild. Diese Bücher entfalten bis heute eine Taxonomie der Filmbilder und ihrer Zeichen, die zur Nutzung und auch Erweiterung einlädt. Obwohl Deleuze keine Filmgeschichte vorlegen wollte, rekonstruierte er sie dennoch fast beiläufig und thematisierte dabei einige hundert...

3. November 2015

Bewegungsbilder nach Deleuze

Bewegungsbilder nach Deleuze

Gilles Deleuze veröffentlichte in den 1980er-Jahren zwei Bücher über das Kino: Das Bewegungs-Bild und Das Zeit-Bild. Diese Bücher entfalten eine Taxonomie der Filmbilder und ihrer Zeichen, die zur Weiterarbeit und -nutzung einlädt. Deleuze, der keine Filmgeschichte vorlegen wollte, rekonstruiert sie beiläufig trotzdem und thematisiert einige hundert Filme. Er wendet sich der Frühzeit des Kinos ebenso zu wie den Avantgarden der 1970er-Jahre. Zugleich setzen sich seine Bücher mit den Arbeiten Bergsons und Peirces auseinander und weisen enge Bezüge zur eigenen Spätphilosophie auf, die Deleuze zum Teil in Kooperation mit Félix Guattari entwickelt hat. Dies erklärt, warum es in den Büchern...

24. Oktober 2015

Krieg und Konflikt in den Medien

Multidisziplinäre Perspektiven auf mediale Kriegsdarstellungen und deren Wirkungen

Krieg und Konflikt in den Medien

Über Kriege, terroristische Anschläge oder andere bewaffnete Konflikte erfahren wir meist aus den Massenmedien. Die mediale Aufbereitung solcher Vorkommnisse in Film, Fernsehen oder Printmedien prägt unsere Wahrnehmung und Interpretation des Zeitgeschehens. Und dabei spielen nicht nur journalistische und dokumentarische Aufarbeitungen eine Rolle: Kriege und bewaffnete Konflikte sind im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer mehr auch zum Gegenstand der Populärkultur und der Unterhaltungsindustrie geworden – und dies nicht nur in den klassischen Medien wie z.B. dem Film, sondern auch in den neuen Medien wie den Computer- und Videospielen. Vor diesem Hintergrund bietet der Sammelband einen Einblick...

16. September 2015

Webdoku

Geschichte, Technik, Dramaturgie

Webdoku

Die Webdoku ist die erste Erzählform, die den interaktiven Charakter des Internets nutzt, um Geschichten zu erzählen. Als nonlineare Weiterentwicklung des Dokumentarfilms arbeitet sie mit Texten, Bildern, Audio- und Videodateien und lässt so die Grenzen zwischen Reportage und Videospiel verschwimmen. Passive, rein konsumierenden Zuschauer werden zu Akteuren, die auf vielfältige Art in die Handlung eingreifen und den Ablauf der Geschichte selbst mitbestimmen. Das Buch bietet einen Überblick über Entstehung, Produktionsbedingungen und Dramaturgie von Webdokus und ermöglicht Medienmachern, Studierenden und Lehrenden so einen schnellen Einstieg ins Genre. Andrea Figl stellt dabei die wichtigsten...