Posts tagged 'Kommunikationstheorie'

27. Oktober 2016

Hans Ulrich Reck

Prof. Dr.

Hans Ulrich Reck

Hans Ulrich Reck, geb. 1953, Prof. Dr. phil. habil., Philosoph, Kunstwissenschaftler, Publizist, Kurator. M.A. 1976, Dr. phil. 1989, Habilitation/venia legendi für ›Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaften‹ 1991. Seit 1995 Professor für Kunstgeschichte im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien in Köln, davor Professor und Vorsteher der Lehrkanzel für Kommunikationstheorie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (1992-1995), Dozenturen in Basel und Zürich (1982-1995). Seit April 2014 Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln, seit April 2016 Sprecher der Rektorenkonferenz der deutschen Kunsthochschulen (RKK). Publikationen zuletzt: Pier Paolo Pasolini –...

7. September 2016

Christoph Kuhlmann

PD Dr. phil. habil.

Christoph Kuhlmann

Christoph Kuhlmann, PD Dr. phil. habil., Jg. 1965, Studium der Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Philosophie an der LMU München. 1999 Promotion im Fach Kommunikationswissenschaft an der Universität Leipzig. Seit 1999 Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau. 2009 Vertretungsprofessur an der Universität Greifswald. Forschungsschwerpunkte: Kommunikationstheorie, politische Kommunikationsforschung, Mediennutzungs- und Wirkungsforschung, sowie empirische Forschungsmethoden.

28. Oktober 2015

Tomasellos Kooperationsmodell

Michael Tomasellos Forschung im Kontext kommunikationstheoretischer Fragestellungen

Tomasellos Kooperationsmodell

Die Frage nach den Ursprüngen von Sprache und humanspezifischer Kognition beschäftigt die Wissenschaft seit geraumer Zeit. In den vergangenen zwei Jahrzehnten waren es vor allem die Thesen zur Genese spezifisch menschlicher Kommunikation des amerikanischen Entwicklungspsychologen Michael Tomasello, die verstärkt in sozial- und handlungstheoretischen Diskursen rezipiert wurden. Die Studie von Rafael Mollenhauer demonstriert jedoch, dass Tomasellos Ansatz im Kontext sozial- und kommunikationstheoretischer Fragestellungen zentrale Schwächen aufweist. Getragen von den Arbeiten Karl Bühlers und der Prämisse eines ganzheitlichen Interaktionsgeschehens entlarvt der Autor den rein mentalistischen...

18. Mai 2015

Visualisierung – Mediatisierung

Bildliche Kommunikation und bildliches Handeln in mediatisierten Gesellschaften

Visualisierung – Mediatisierung

Unser Alltag und unsere Alltagserfahrung sind untrennbar mit medialen Inhalten und medialen Technologien verbunden. Die Mediatisierung unserer Lebenswelten erfolgt dabei in hohem Maße in visueller Form, in visuellen Kommunikationspraktiken. Insbesondere Bilder und die mit ihnen verbundenen visuell-kommunikativen Praktiken aus dem Bereich der zunehmend mediatisierten ›alltäglichen‹ Kommunikation rücken damit in den Fokus. Vor diesem Hintergrund präsentiert der Tagungsband Visualisierung – Mediatisierung die Ergebnisse der Tagung der Fachgruppe Visuelle Kommunikation und fasst die gegenwärtigen Forschungsströmungen in diesem hoch aktuellen Forschungsfeld zusammen. Die Beiträge...

5. Mai 2014

Marco Dohle: Third-Person-Effekt

Marco Dohle: Third-Person-Effekt

Rezensiert von Matthias Hofer “Menschen halten andere Menschen für stärker medial beeinflussbar als sich selbst” (11). Das ist die zentrale Annahme des sogenannten Third-Person-Effekts (TPE). Der Effekt – oder vielleicht besser: das Wahrnehmungsphänomen und dessen Folgen – wurde zum ersten Mal 1983 von W. Phillips Davison aufgrund anekdotischer Evidenz als solcher bezeichnet und seither in zahlreichen empirischen Studien “zu höchst unterschiedlichen Themen, Medien und Medieninhalten” (20) nachgewiesen. Der TPE gehört zu den am besten belegten Theorieansätzen der Kommunikationswissenschaft und damit zweifellos zu deren Kernkonzepten. Mit dem achten Band der Reihe Konzepte....

20. Februar 2013

Komik (in) der Migrationsgesellschaft

Komik (in) der Migrationsgesellschaft

Humor »mit Migrationshintergrund« war bis vor zehn Jahren vor allem in den Nischen der Kleinkunstbühnen und in privaten Gesprächen von MigrantInnen zu hören. Dies ändert sich in den letzten Jahren mit KomikerInnen wie Bülent Ceylan oder Kaya Yanar, aber auch Fernseh- und Radioproduktionen wie »Taxi Scharia« oder »Türkisch für Anfänger« erfreuen sich massenmedialer Aufmerksamkeit. Welche Bedeutung hat das Komische für die öffentliche aber auch private Verhandlung von Migration? Die verschiedenen Spektren komischer Darstellungspraktiken werden hier erstmals wissenschaftlich untersucht und mit Methoden der Soziolinguistik, der Migrationssoziologie und der Kultur- und Sprachanthropologie...

12. September 2012

Perspektiven der Filmsoziologie

Perspektiven der Filmsoziologie

Als die Bilder laufen lernten, veränderten sich Kommunikationsstrukturen und Kultur in einem Ausmaß, das vergleichbar mit den Auswirkungen der Erfindung von Schrift und Buchdruck ist. Indem Bilder und Töne eingefangen und manipuliert werden können, erscheint das Exotische weniger fremd, das Vergangene gegenwärtiger, das Zukünftige möglicher und die Realität veränderbar. Der Film wirkt auf die Gesellschaft wie auch die Gesellschaft auf den Film. Interessanterweise aber spielt Film in der Wissenschaft von der Gesellschaft immer noch eine marginale Rolle, obgleich einige Soziologen bereits früh die gesellschaftliche Bedeutung des Films erkannten, man denke an Marcel Mauss, Siegfried Kracauer...

23. Mai 2011

Jan Georg Schneider

Jan Georg Schneider

Jan Georg Schneider, Prof. Dr., geb. 1967, studierte Philosophie und Germanistik, wurde 2001 mit einer sprachphilosophischen Arbeit über Wittgenstein und Platon promoviert; habilitierte sich 2007 an der RWTH Aachen mit einer Arbeit über Sprachkompetenz und Medialität (venia legendi für Germanistische und Allgemeine Sprachwissenschaft). Er war an den Universitäten Aachen, Münster, Namur (B) und Leiden (NL) als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Vertretungs- und Gastprofessor tätig. Seit 2010 ist er Universitätsprofessor für Sprachwissenschaft am Germanistischen Institut der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Seine derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind: Allgemeine Sprach- und Kommunikationstheorie,...

13. Mai 2011

Klaus Sachs-Hombach

Prof. Dr.

Klaus Sachs-Hombach

Klaus Sachs-Hombach, geb. 1957, studierte Philosophie, Psychologie und Germanistik an der Universität Münster. 1990 schloss er seine Promotion an der Universität Münster ab, 2003 die Habilitation an der Universität Magdeburg. Von 1991 bis 1993 erfolgte ein Forschungsaufenthalt in Oxford und am MIT in Cambridge, MA. Seit 2011 ist er Professor für Medienwissenschaft (Medieninnovation/Medienwandel) am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Bildtheorie, Kommunikationstheorie, Medientheorie, Zeichentheorie, Ästhetik, Kulturtheorie, Geschichte und Theorie der Psychologie und Kognitionswissenschaft. Aktuelle Publikationen: Das Bild als kommunikatives...

12. Mai 2011

Guido Zurstiege

Prof. Dr. phil.

Guido Zurstiege

Guido Zurstiege, geb. 1968, Dr. phil. Professor für Medienwissenschaft, Lehrstuhl für Empirische Medienforschung an der Universität Tübingen, Vice Chair der Temporary Working Group on Advertising Research der European Communication Research and Education Association (ECREA), Mitglied der International Communication Association (ICA). Arbeitsschwerpunkte: Werbung, Unternehmenskommunikation, strategische Kommunikation, Gesundheitskommunikation, Rezeptions- und Wirkungsforschung.