Posts tagged 'Jugendliche'

28. Oktober 2015

Handyfilme als Jugendkultur

Handyfilme als Jugendkultur

Handyfilme sind ein neues audiovisuelles Medium, das mit der Weiterentwicklung der Smartphone-Technik zunehmend Verbreitung findet. Das Phänomen Handyfilm wird in diesem Buch auf der Grundlage eines mit Jugendlichen in der Schweiz durchgeführten Forschungsprojektes untersucht. Im Mittelpunkt stehen jugendliche Akteure, die ihr medienkulturelles Handeln zur Bewältigung und Konstruktion ihres Alltags sowie zur Identitätsarbeit einsetzen. Das Buch vermittelt erstmals systematisches Wissen zu Handyfilmen und den damit verbundenen Praktiken. Die Handykamera sowie die mit ihr hergestellten Filme werden unter technischen sowie medien- und kulturgeschichtlichen Aspekten beschrieben. Es werden jugendkulturelle...

17. Juli 2014

Heinz Bonfadelli

Prof. Dr.

Heinz Bonfadelli

Heinz Bonfadelli ist seit 2015 emeritierter Professor für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich. Er studierte Sozialpsychologie, Soziologie und Publizistik in Zürich. 1980 promovierte er zum Thema „Sozialisationsperspektive in der Kommunikationsforschung“. Seine Habilitation erfolgte 1992 mit einer Studie zur „Wissenskluftforschung“. Im Jahr 1994 wurde er zum Extraordinarius und im Jahr 2000 zum Ordinarius für Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich ernannt. Bonfadelli publiziert zu Themen wie Medienwirkungen und Kampagnen, Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation sowie Migration und Medien.

9. April 2012

Astrid Haack: Computerspiele als Teil der Jugendkultur

Astrid Haack: Computerspiele als Teil der Jugendkultur

Rezensiert von Lukas Meyer-Blankenburg Die Computerspiel-Branche erfreut sich jährlich eines Umsatzes, der allein in Deutschland bei mehreren Hundert Millionen Euro liegt. Ihre Zielgruppe sind vorwiegend Jugendliche und junge Erwachsene. Berücksichtigt man darüber hinaus die Digitalisierung unserer Alltagswelt und die steigende Bedeutung moderner Technologie sowohl als Instrument als auch als Untersuchungsobjekt der Schulpädagogik, so erscheint Astrid Haacks Arbeit hier als längst überfällige religionspädagogische Annäherung. Die Autorin untersucht aus christlich theologischer Perspektive Anwendungsmöglichkeiten rezenter Computerspiele im Bereich der Religionspädagogik. Der Arbeit...

1. November 2011

Petra Bauer; Hannah Hoffmann; Kerstin Mayrberger (Hrsg.): Fokus Medienpädagogik

Petra Bauer; Hannah Hoffmann; Kerstin Mayrberger (Hrsg.): Fokus Medienpädagogik

Rezensiert von Tanja Jadin Der Titel Fokus Medienpädagogik. Aktuelle Forschungs- und Handlungsfelder könnte nicht treffender für dieses Buch sein. Der Sammelband, welcher Stefan Aufenanger gewidmet ist, beinhaltet eine Vielzahl an Beiträgen von Autoren aus dem umfassenden Bereich der Medienpädagogik. Das Buch gliedert sich in vier große Bereiche: “Medienkompetenz”, “Mediensozialisation”, “Lehren und Lernen mit neuen Medien” und “Projekte der AG Medienpädagogik”. Diese vier Kategorien spiegeln nicht nur wichtige Arbeitsbereiche von Stefan Aufenanger wider, sondern können als Abbild genereller Forschungs- und Handlungsfelder der Medienpädagogik...

27. Oktober 2010

Verinnerlichte Prekarität

Jugendliche MigrantInnen am Rande der Arbeitsgesellschaft

Verinnerlichte Prekarität

Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufig mit einer ausgeprägten Bildungsbenachteiligung konfrontiert. Diese eröffnet der Mehrzahl der Jugendlichen nur Zugang zum untersten Arbeitsmarktsegment und schreibt den niedrigen sozialen Status der Elterngeneration fest. Diana Reiners geht der Frage nach, welche Erfahrungen jugendliche MigrantInnen bei erfolgloser Ausbildungssuche, Arbeitslosigkeit oder unsicherer Beschäftigung machen. Im Zentrum der ethnographischen Studie stehen die eigenen Sichtweisen der Jugendlichen und ihr Umgang mit den prekarisierten Lebensbedingungen. Dabei wird deutlich, dass ihre Suche nach Handlungsstrategien angesichts der Perspektivlosigkeit sie gerade in jene...

Perspektive Prekarität

Wege benachteiligter Jugendlicher in den transformierten Arbeitsmarkt

Perspektive Prekarität

Angesichts der wachsenden Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt haben Jugendliche mit abgebrochener Schullaufbahn oder Ausbildung immer geringere Chancen auf abgesicherte und kontinuierliche Beschäftigung. Der Schulabbruch wird zum Stigma für die Betroffenen, denen mangelnder Leistungswille, Durchhaltevermögen und Disziplin zur Last gelegt wird. In dieser ethnographischen Studie nähert sich Gilles Reckinger in verstehenden Interviews den Perspektiven der Jugendlichen selbst. Die empirischen Portraits machen deutlich, welche Auswirkungen die Widersprüche zwischen realen Arbeitsmarktchancen und Selbstaktivierungsdiskursen haben, und welche gesellschaftspolitischen Folgen es mit sich bringt, die...

1. Oktober 2008

Verlorene Werte?

Medien und die Entwicklung von Ethik und Moral

Verlorene Werte?

In der öffentlichen Diskussion wird häufig ein allgemeiner Werteverfall beklagt, der mit medialen Entwicklungen einhergehe. Als Indikatoren werden Grenzüberschreitungen, die Auflösung der klassischen Familie, die zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen, Egoismus, Hedonismus und Konsum genannt. Dieses Buch stellt die wichtigsten Theorien darüber zusammen, wie sich Ethik, Moral und Wertvorstellungen bilden, welche Funktion sie haben und wie sie sich in freiheitlichen, pluralistischen Demokratien etablieren können. Dabei wird gezeigt, welche Rolle die Medien bei Vermittlung und Konstruktion neuer Werte spielen.

1. September 2008

Journalismus für junge Leser

Journalismus für junge Leser

Rund 70 Prozent aller Zeitungen in Deutschland haben Seiten für junge Leser. In den Printmedien, aber auch im Internet, im Hörfunk und im Fernsehen bemühen sich die Redaktionen darum, junge Zielgruppen an ihre Medien zu binden. Doch wissen wir wirklich, was Kinder und Jugendliche brauchen? Wer Medien für Kinder und Jugendliche macht, hat mit vielen Irrtümern zu kämpfen: Alles muss bunt, laut und immer lustig sein. Statt Kinder sind es »Kids«, ein Gag jagt den nächsten und Jugendliche interessieren sich nur für Sex. Nichts davon ist wahr. Wer junge Zielgruppen in Zeitung, Zeitschrift, Internet, Radio oder Fernsehen erfolgreich ansprechen will, braucht profunde Kenntnisse, was sie bewegt...

31. März 2008

Die Persönlichkeit der Zeitungsleser

Die Persönlichkeit der Zeitungsleser

Neue Erkenntnisse zur Mediennutzung von Jugendlichen Von Karola Graf-Szczuka Web’n’Walk, Instant Messenger, Video on Demand – angesichts der unzähligen technischen Möglichkeiten, die einen schnellen und flexiblen Informationszugriff erlauben, erscheint die Zeitung wie ein Relikt aus alten Tagen. Auf die befürchteten Leserverluste haben die Zeitungsmacher daher längst reagiert: farbige Bebilderung, Tab­loid-Formate und zahlreiche Angebote speziell für die junge Zielgruppe sollen neue Leser locken und Stammleser binden (vgl. u. a. die „Frankfurter Rundschau“). Dass die Zeitung noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört, zeigen die Leserzahlen gerade bei den jugendlichen Zielgruppen:...

1. Februar 2007

Kleider schaffen Ordnung

Regeln und Mythen jugendlicher Selbst-Präsentation

Kleider schaffen Ordnung

Wie wählen Jugendliche ihre Kleidung aus, wie finden sie ihren Stil? Und was wird über das Thema Kleidung und Mode unter Jugendlichen, aber auch mit den Eltern und anderen Erwachsenen stets aufs Neue ausgehandelt? Die vorliegende Studie basiert auf qualitativen Interviews und Gruppendiskussionen mit Jugendlichen. »Ich trage das, was mir gefällt« – damit erklären Jugendliche ihre Art, sich zu kleiden. Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass dieses Prinzip nicht nur als individueller Anspruch, sondern zugleich als soziale Erwartung an die Jugendlichen zu verstehen ist.