
Open Access im Herbert von Halem Verlag
Die Veröffentlichung von Open-Access-Publikationen ist weltweit und insbesondere innerhalb der Scientific Community eine unverzichtbare Methode, um digitale, wissenschaftliche Publikationen kostenlos und unbeschränkt zu verbreiten. Dies erhöht einerseits die Sichtbarkeit und die Reichweite der Veröffentlichung, andererseits ist die Zugänglichkeit für Studierende, Wissenschaftler*innen und Forschende zu Informationen und Inhalten sichergestellt.
Der Herbert von Halem Verlag bietet für Autor*innen und Herausgeber*innen, die sich für eine Veröffentlichung im Open Access interessieren, ein möglichst umfassendes Angebot zu dieser Publikationsform. Erfahren Sie hier mehr zu den von uns angebotenen Modellen der Open-Access-Veröffentlichung.
Bei Rückfragen zu unseren Publikationsmöglichkeiten wenden Sie sich an [email protected].
Weitere Informationen zum Publizieren im Open Access
Unsere Open-Access-E-Books erscheinen im PDF- und/oder EPUB-Format und bilden auf diese Weise eine gedruckte Auflage nahezu identisch ab. So verfügt beispielsweise das PDF über eine fixe Paginierung, was den Anforderungen des wissenschaftlichen Zitierens entspricht. Zusätzlich erhält das E-Book einen Hinweis auf die verwendete Open-Access-Lizenz (s. Creative Commons) und sämtliche Inhalte, die auch im gedruckten Buch zur Verfügung stehen. Es ist darüber hinaus flexibel durchsuchbar und auf verschiedensten Endgeräten komfortabel zu lesen.
Goldenes Open Access bezeichnet die gleichzeitige Veröffentlichung des Open-Access-Titels mit der Printausgabe unter einer frei wählbaren Creative-Commons-Lizenz.
Grünes Open Access vereint eine Vielzahl von verschiedenen Veröffentlichungspraktiken, bei denen zunächst die Printausgabe bzw. das E-Book kostenpflichtig erscheinen, es jedoch nach Ablauf einer Frist (dem sogenannten Embargo) via Open Access zugänglich gemacht wird.
Der Herbert von Halem Verlag favorisiert das Modell des Grünen Open Access, wobei in der Regel zwölf bis 24 Monate nach Veröffentlichung der kostenpflichtigen Ausgabe der Titel als Open Access erscheint. Andere Modelle, bis hin zum Goldenen Open Access, sind nach individueller Absprache ebenfalls möglich.
Innerhalb der Publikationslandschaft haben sich bei Open-Access-Veröffentlichungen die Creative-Commons-Lizenzen als Standard durchgesetzt. Dabei sind verschiedene Abstufungen der Rechteeinräumung möglich. Der Herbert von Halem Verlag empfiehlt eine CC-Lizenzierung unter CC BY-NC-ND (https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de), die eine Namensnennung erfordert, die kommerzielle Nutzung und Bearbeitung der Publikation jedoch untersagt. Auch die Vergabe anderer CC-Lizenzen ist möglich. Weitere Optionen der CC-Lizenzierung finden Sie unter: https://creativecommons.org.
Die Open-Access-E-Books des Herbert von Halem Verlags finden über unsere bewährten Distributionspartner den Weg in den (Online-)Buchhandel. Durch diese Integration in unser Vertriebsnetzwerk möchten wir sicherstellen, dass Open-Access-Publikationen wie auch kostenpflichtige E-Books in der nationalen und internationalen Scientific Community wahrgenommen werden. Als leistungsstarker Partner für den Vertrieb an Bibliotheken steht uns die utb elibrary zur Seite: https://elibrary.utb.de/. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass Open-Access-Publikationen durch Metadaten leicht auffindbar gemacht und an Bibliotheken verteilt werden.
Die zu jeder Publikation erstellten individuellen Metadaten (wie ISBN, Autor*inneninformationen, Titel, Reihe, Bandnummer u. v. m.) garantieren eine korrekte Verschlagwortung, Zuordnung sowie Katalogisierung und stellen die Auffindbarkeit des Titels sicher. Dies erfolgt zudem über eine Meldung an das Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB), die Referenzdatenbank für Buchhandel und Bibliotheken, sowie durch den Versand von Belegexemplaren an die Deutsche Nationalbibilothek (DNB) und eine Titelmeldung an unsere Partner (NEWBOOKS, KNV Zeitfracht und Brockhaus Commission).
Der Herbert von Halem Verlag vergibt zudem zu jeder Publikation einen DOI (Digital Object Identifier), um dem Band einen eindeutigen, dauerhaften Verweis hinzuzufügen, der den Titel ohne zeitliche Begrenzung auffindbar macht und Zitierbarkeit gewährleistet. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.doi.org/.
Das Veröffentlichen von wissenschaftlichen Publikationen ist mit Kosten verbunden. Neben laufenden Betriebskosten des Verlags für beispielsweise Marketing und Vertrieb sind dies vor allem auch die individuellen Herstellungskosten, die für Redaktion und Produktion des jeweiligen Titels anfallen. Im Segment des Open-Access-Publishings hat sich das Konzept der Book Processing Charge (BPC) durchgesetzt, eine Gebühr, die den Rückgang von Verkäufen der gedruckten Titel gegenüber der kostenlosen Open-Access-Version kompensiert. Oftmals wird diese Gebühr von einer Förderinstitution oder einem Finanzierungspartner übernommen.
Da bei der Ermittlung der Book Processing Charge (BPC) immer eine Reihe von individuellen Faktoren (wie Umfang, Lektorats- und Zusatzaufwände, Anforderungen an Satz und Layout) zu berücksichtigen und zu kalkulieren sind, erstellen wir für jedes Buchprojekt ein gesondertes Angebot. Kontaktieren Sie uns dafür gern unter [email protected].

