Sport. Basiswissen für die Medienpraxis

18,50 

Zusätzliche Information

Maße 12 × 19 cm
Veröffentlicht

29.08.2012

Auflage

1., 1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

208

Reihe

Journalismus Bibliothek (SI412)

Artikelnummer(n)

9783869620220

Formate

Buch

Downloads: Cover

Sportjournalismus ist speziell: Die Entfaltungsmöglichkeiten, die dieses Ressort jungen Journalisten bietet, gepaart mit dem besonderen Erlebnischarakter finden sich so in kaum einem journalistischen Metier. Der Beruf des Sportjournalisten gilt nicht nur denen als Traumberuf, die es werden wollen, sondern auch vielen, die es tatsächlich geworden sind. Zugleich steht der Sportjournalismus aber auch in Verruf. Zu große Nähe bis hin zur völligen Distanzlosigkeit im Umgang mit den Akteuren, unreflektierte Jubel-Berichterstattung, sprachliche Einfalt – das sind die zentralen Vorwürfe. Unter den Bedingungen des radikal ökonomisierten Spitzensports stellt sich eine unbequeme Frage: Ist es überhaupt noch Journalismus, wenn man für das Recht zu berichten bezahlt? Oder übernehmen Medien, die sich die Übertragungsrechte für große Sportereignisse Millionenbeträge kosten lassen, nicht eine Funktion, die eher der PR ähnelt? Von beidem soll in diesem Band, der sich in erster Linie an Berufseinsteiger und Studierende richtet, die Rede sein: Von den Möglichkeiten eines aufregenden Berufes mit viel Gestaltungsfreiheit und voller spannender Begegnungen. Aber auch von Problemen, die einer qualitativ hochwertigen Berichterstattung bisweilen im Wege stehen. Für besondere Authentizität und Praxisnähe sorgen Beiträge namhafter Sportjournalisten, die ungewöhnlich offene Einblicke in ihre Arbeit gewähren.

Thomas Horky, Dr., Jg. 1965, ist Professor für Sportjournalismus und Studiengangleiter Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg. Er ist Herausgeber und Autor mehrerer einschlägiger Bände und Reihen zum Thema Sport und Kommunikation. Vor seiner Tätigkeit für die MHMK hat er u.a. an der Deutschen Sporthochschule und an der Universität Hamburg gelehrt. Forschungsschwerpunkte: Inszenierung des Sports in den Medien, Sport und Unterhaltung, Sportkommunikation und Neue Medien.
Hanns-Christian Kamp, Jahrgang 1974, arbeitet seit Oktober 2007 als Sportredakteur für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Weg in den Journalismus führte über ein Studium der Germanistik, Journalistik und Politikwissenschaft mit dem Magisterabschluss 2002 in Hamburg sowie ein Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Thematische Schwerpunkte der Arbeit bei der F.A.Z. sind Fußball, andere Ballsportarten und Behindertensport. Über die journalistische Praxis hinaus gilt sein Interesse dem besonderen Verhältnis von Sport und Medien, mit dem er sich in verschiedenen Publikationen auseinandergesetzt hat.