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Kommunikations- und Mediengeschichte

Von Versammlungen bis zu den digitalen Medien

24,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

27.05.2021

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

196

Artikelnummer

9783869625881

Auch erhältlich als: pdf  

Dieses Lehrbuch gibt einen Überblick über grundlegende Strukturen der Entwicklung gesellschaftlicher Kommunikation und der dafür genutzten Medien. Geografisch stehen dabei weitgehend das heutige (West-)Europa sowie der deutsche Sprachraum und die Schweiz im Mittelpunkt. Inhaltlich liegt der Fokus auf dem Funktionieren gesellschaftlicher Kommunikation und damit vorwiegend auf dem je aktuellen Austausch von Nachrichten und Sichtweisen – Medienunterhaltung wird eher am Rande thematisiert.

Ausgangspunkt der dargestellten Entwicklungen ist die Versammlungskommunikation, die von frühzeitlichen Gesellschaften bis weit ins Mittelalter hinein die dominierende Form öffentlicher Kommunikation war. An ihre Stelle traten zunehmend Formen von Kommunikation über Distanz, die schließlich seit der Frühen Neuzeit – mit dem Aufkommen von periodischen Zeitungen und Journalismus – die zentrale Rolle für den gesellschaftlichen Austausch übernahmen. Dies stellt einen tiefgreifenden Umbruch in der Kommunikationsgeschichte dar.

Anschließend werden die Ausdifferenzierung der Pressemedien sowie das Aufkommen elektronischer Medien – vom Telegrafen bis zu Internet und Social Media – dargelegt. Dabei wird auch die Frage diskutiert, ob letztere erneut einen revolutionären Umbruch gesellschaftlicher Kommunikation mit sich bringen.

Mike Meißner, M.A., Jg. 1988, hat Kommunikations- und Medienwissenschaft sowie Politikwissenschaft an der Universität Leipzig studiert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FernUni Schweiz (Brig) im Studiengang „Bachelor of Historical Studies“. Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationsgeschichte, Journalismusforschung. Seit 2017 ist er Mitherausgeber des „Offenen Heftes“ von medien&zeit.
Philomen Schönhagen, Prof. Dr., Jg. 1966, hat in Bochum und München Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte, Romanistik sowie Markt- und Werbepsychologie studiert. Sowohl ihre Doktorarbeit zu Unparteilichkeit im Journalismus (1998) als auch ihre Habilitationsschrift zu Sozialer Kommunikation im Internet (2004) haben eine historische Perspektive. Sie ist Professorin für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung an der zweisprachigen Universität Fribourg (Schweiz). Sie forscht, publiziert und lehrt insbesondere zu folgenden Themen: Kommunikations- und Mediengeschichte, Theoriegeschichte, Journalismus und gesellschaftliche Integration, qualitative Methoden, Massenkommunikationstheorie sowie Medien und Geschlecht. Sie ist u.a. Mitherausgeberin einer Buchreihe zu klassischen Texten der Kommunikationswissenschaft (mit Hans Wagner) sowie einer Reihe zur Geschichte der Kommunikation (mit Stefanie Averbeck-Lietz). Zudem ist sie Vizepräsidentin der Ulrich-Saxer-Stiftung zur Förderung des publizistik- und kommunikationswissenschaftlichen Nachwuchses in der Schweiz.