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Historische Medienwirkungsforschung

Ansätze, Methoden und Quellen

34,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

15.06.2020

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

320

Artikelnummer

9783869623108

Auch erhältlich als: pdf  

Das 20. Jahrhundert gilt als „Jahrhundert der Massenmedien“, und die Zeitgenossen sprachen den jeweils „neuen Medien“ größte Wirksamkeit zu. Trotzdem sind kommunikationsgeschichtliche Arbeiten, die explizit nach den Medieneffekten auf die Gesellschaft fragen, immer noch selten, auch weil zentrale Mittel der Wirkungsforschung wie das Experiment, das Interview oder die Befragung nicht zur Verfügung stehen. Der Sammelband will hier Abhilfe schaffen und die Möglichkeiten einer historischen Wirkungsforschung ausloten. Die Autorinnen und Autoren schlagen geeignete Methoden vor, diskutieren lohnende Quellenbestände und erproben in Beispielstudien ausgewählte Ansätze. Der Sammelband ist damit eine erste Einführung in die historische Wirkungsforschung

Christian Schwarzenegger, Dr. Jg. 1980, ist Akademischer Rat a. Z. am Institut für Medien, Wissen und Kommunikation der Universität Augsburg. Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie an der Universität Wien. Promotion an der Universität Augsburg 2015. Co-Sprecher der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte in der DGPuK und Vice-Chair der ECREA Communication History Section. Forschungsschwerpunkte umfassen Medienwandel und Mediatisierungsforschung, kommunikationswissenschaftliche Erinnerungsforschung, Kommunikationsgeschichte sowie Forschung zu digitalen und alternativen Öffentlichkeiten und Mediennutzung im Alltag.
Patrick Merziger, Jun.-Prof. Dr., Jg. 1973, Studium der Literaturwissenschaft und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum, Universidad Complutense de Madrid und Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2014 lehrt und forscht er als Juniorprofessor für Kommunikationsgeschichte am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Mediengeschichte und die Geschichte der populären Kultur im 19. und 20. Jahrhundert und die Geschichte des Humanitarismus im 20. Jahrhundert.
Thomas Birkner, Privatdozent, Dr., Jg. 1977, Akademischer Oberrat am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Seit 2016 Sprecher der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der DGPuK (Co-Sprecher 2012 - 2016). Autor und Herausgeber von Büchern wie Helmut Schmidt und die Medien, Das Selbstgespräch der Zeit. Die Geschichte des Journalismus in Deutschland 1605 - 1914, Theorien des Medienwandels (zusammen mit Susanne Kinnebrock und Christian Schwarzenegger), Medialisierung und Mediatisierung und Medienkanzler – politische Kommunikation in der Kanzlerdemokratie. Leiter der DFG-Projekte „Das Jahrhundert des Journalismus“ und „Medienbiografien der bundesdeutschen Kanzler und der Kanzlerin“ (gemeinsam mit Dr. Benjamin Krämer, LMU München). Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Journalismusforschung, Kommunikationsgeschichte, Sport und Medien.