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Die Entschlüsselung der Bilder

Methoden zur Erforschung visueller Kommunikation. Ein Handbuch

32,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 17 × 24 cm
Veröffentlicht

22.02.2018

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

504

Artikelnummer

9783869623092

Auch erhältlich als: pdf  

Bilder sind seit jeher ein wesentlicher Bestandteil der Massenkommunikation, und es wird ihnen traditionell eine besonders starke Wirkung auf die Meinungsbildung der Mediennutzer zugeschrieben. Das klassische Instrumentarium der Kommunikationswissenschaft ist aber nach wie vor vorwiegend am geschriebenen, allenfalls noch am gesprochenen Wort orientiert. Das gilt vor allem für die empirischen Methoden. Dabei ist in den letzten Jahren eine Vielzahl von spezifischen Methoden zur Analyse der Inhalte, der Rezeption und der Wirkung visueller Kommunikation entwickelt worden. Diese Methoden werden jedoch oft als Unterkategorie von im übrigen vorwiegend aufs Wort konzentrierten Methoden geführt, oder es handelt sich um Anleihen aus benachbarten Disziplinen, deren Nutzen für die Kommunikationswissenschaft nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist.

In diesem Band werden einige der wichtigsten Verfahren zur Erforschung visueller Kommunikation zusammengetragen und in einer verständlichen Sprache Studenten und solchen Forschern zugänglich gemacht, die keine Experten des jeweiligen Spezialgebietes sind, in dem die betreffenden Methoden entwickelt wurden.

Dieser Titel ist ein unveränderter Nachdruck als TB-Ausgabe von ISBN 978-3-86962-043-5.

Clemens Schwender, Jg. 1956; studierte Germanistik, Philosophie, Psychologie und Medienwissenschaft. Er promovierte 1996 an der TU Berlin über die Geschichte der Technischen Dokumentation und habilitierte 2001 über Medien und Emotionen; von 2004 bis 2008 hatte er eine Professur für Kommunikationswissenschaft am Jacobs Center on Lifelong Leraning an der Jacobs University Bremen. Dort arbeitete er an der Darstellung von Alter in den Medien und über die Nutzung von Medien durch ältere Erwachsene. Von 2011 bis 2018 war er Professor für Medienpsychologie an der SRH Hochschule der populären Künste (hdpk) in Berlin. Er ist Mitgründer des Feldpost-Archivs Berlin, das seit 2000 eines der bedeutendsten Sammlungen von Feldpost-Briefen aus dem Zweiten Weltkrieg sammelt und wissenschaftlich aufbereitet. Zu seinen Interessensgebieten gehören zudem die emotionale Aufbereitung und Wirkung von Medieninhalten sowie die Mediengeschichte der Individual- und Massenmedien.
Thomas Petersen, Dr., geboren 1968 in Hamburg. Studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach, seit 1999 Projektleiter. Seit 1995/1996 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, darunter Universität Mainz, TU Dresden, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2007/2008 Vertretung der Professur für methodische und historische Grundlagen der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Past Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR), Sprecher der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Methoden der Demoskopie, Feldexperimente, Visuelle Kommunikation, Politische Kommunikation, Wahlforschung, Markt- und Sozialforschung, Theorie der öffentlichen Meinung.