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Arbeitsbedingungen freier Auslandskorrespondenten

Eine qualitative Befragung von Mitgliedern des Journalistennetzwerks Weltreporter

Zusätzliche Information

Größe 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

14.01.2016

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

150

Reihe

Journalismus International (UF064)

Artikelnummer(n)

9783869622118

Formate

Buch, PDF

Auf eigene Faust in der Ferne: Freie Auslandskorrespondenten berichten aus Bagdad oder Brüssel für deutsche Medien. Im Vergleich zu ihren festangestellten Kollegen haben die „Freien“ eher den Blick und die Zeit für Geschichten, die abseits liegen von den starren Themenplänen der Redaktionen in der Heimat. Aber (wie) kann man davon leben? Wie sieht der Alltag der freien Korrespondenten aus? Und wie sind sie überhaupt zu diesem Beruf gekommen?

Durch eine qualitative Befragung von Mitgliedern des renommierten Journalistennetzwerks Weltreporter liefert dieser Band erstmals umfangreiche Erkenntnisse über die Arbeit der freien Auslandskorrespondenten. Auch die Zustände in den unterschiedlichen Berichtsgebieten werden behandelt. Motivation und Selbstverständnis, die Haltung zu PR und nicht zuletzt die Auswirkungen des Berufs auf das Privatleben der Befragten – die Veröffentlichung behandelt alle Fragen, die für freie Auslandskorrespondenten von Bedeutung sind.

Die Befunde stehen nicht isoliert. Durch eine Einbettung in den aktuellen Forschungsstand und vor dem Hintergrund der Medienkrise wird deutlich, was eine weitere Prekarisierung der freien Korrespondenten für die Qualität der Auslandsberichterstattung bedeuten würde: einen globalen Informationsfluss, in dem Einordnung und Hintergrund eine immer kleinere Rolle spielen.

Tim Kukral, Jg. 1986, ist Volontär beim Norddeutschen Rundfunk. Zuvor hat er in Tübingen, Aix-en-Provence und Hamburg die Fächer Allgemeine Rhetorik, Medienwissenschaft sowie Journalistik und Kommunikationswissenschaft studiert, gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes. Einblicke in die Arbeit als Auslandskorrespondent hat er durch Praktika bei den ZDF-Studios in Rio de Janeiro und Brüssel erhalten.

Vorwort
1. Einleitung

2. Forschungsstand
2.1 Freie Journalisten
2.1.1 Wie viele freie Journalisten gibt es in Deutschland?
2.1.2 Untersuchungen über freie Journalisten
2.2 Auslandskorrespondenten
2.2.1 Wie viele Auslandskorrespondenten arbeiten für deutsche Medien?
2.2.2 Dortmunder Untersuchung über Auslandskorrespondenten
2.2.3 Andere Untersuchungen über Auslandskorrespondenten
2.2.4 Zusammenfassung
2.3 Fazit (Freie Journalisten / Auslandskorrespondenten)
2.4 Freie Auslandskorrespondenten

3. Methode
3.1 Zielsetzung und Forschungsfrage
3.2 Leitfaden
3.3 Pretest und Modifizierung
3.4 Sample und Rekrutierung
3.5 Feld- und Transkriptionsphase
3.6 Auswertungsphase

4. Ergebnisse
4.1 Allgemeine Informationen über die Befragten
4.1.1 Werdegänge
4.1.2 Berichtsgebiete
4.1.3 Sprachkenntnisse
4.2 Faktoren in den Berichtsgebieten
4.2.1 Infrastruktur und Technik
4.2.2 Lebenshaltungskosten
4.2.3 Kriminalität und Sicherheitslage
4.2.4 Kulturelles
4.2.5 Politisches und Bürokratisches, Quellenlage
4.2.6 Weitere Faktoren
4.3 Arbeit
4.3.1 Kunden
4.3.2 Abläufe
4.3.3 Zusammenarbeit mit den Heimatredaktionen
4.3.4 Reisen
4.3.5 Verhältnis von Beruf und Privatleben
4.3.6 Vor- und Nachteile des Berufs
4.4 Selbstverständnis
4.4.1 Motivation
4.4.2 Eigene Rolle
4.4.3 Haltung zu Public Relations
4.5 Netzwerk (Weltreporter)

5. Schlussbetrachtung
5.1 Fazit zu den Berichtsgebieten
5.2 Fazit zur Arbeit
5.3 Fazit zum Selbstverständnis
5.4 Weiterführende Perspektiven

6. Quellenverzeichnis

Anhang