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Öffentlichkeit und Geschichte

»Übrigens ist mir alles verhaßt, was mich bloß belehrt, ohne meine Tätigkeit zu vermehren oder unmittelbar zu beleben.«

Mit diesem Goethe-Wort beginnt Nietzsche seine unzeitgemäße Betrachtung Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben. Auch für Medien und ihr Publikum sollte Geschichte kein Bildungsballast sein, sondern etwas Belebendes. Deshalb erscheinen in der Reihe Öffentlichkeit und Geschichte Arbeiten, die Vergangenheit mit Gegenwart verknüpfen: Untersuchungen darüber, wie historische Vorgänge öffentlich vermittelt werden (können) – Studien zur Entstehung und Entwicklung des Journalismus und der Medien, ihrer Arbeitstechniken, Darstellungsformen und Selbstverständnisse – Porträts früherer Periodika oder Publizisten, von denen zu lernen ist, sei es im Sinne der Kritik.

Öffentlichkeit und Geschichte setzt die Reihe Journalismus und Geschichte fort, die bis 2004 von Hans Bohrmann und Horst Pöttker im Universitätsverlag Konstanz herausgegeben wurde. Die Herausgeber sind: Markus Behmer (München), Hans Bohrmann (Dortmund), Wolfgang Duchkowitsch (Wien), Fritz Hausjell (Wien) und Horst Pöttker (Dortmund).