Mark Ashraf Halawa

Wie sind Bilder möglich?

Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs

Mit Wie sind Bilder möglich? legt Mark Halawa eine Studie vor, die den Bildbegriff im Einklang mit phänomenologischen Bildtheoretikern an die Wahrnehmung bindet, ohne den für die Bilderkenntnis so wesentlichen Wahrnehmungsprozess vom Zeichenbegriff abzulösen. In Rekurs auf die erkenntnis- und wahrnehmungstheoretischen Gedanken des amerikanischen Semiotikers Charles Sanders Peirce (1839-1914), legt der Autor Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs vor, die die Konstitutionsbedingungen des Bildes darin sehen, dass ein bestimmter Gegenstand von einem kompetenten Betrachter im Rahmen der Wahrnehmung als Bild verzeichnet werden muss. Zu erläutern, wie dieser Akt des Verzeichnens konkret beschaffen ist, um schreibt neben einer kritischen Auseinandersetzung mit vorherrschenden Theorieansätzen zum Bildbegriff das Hauptanliegen des Autors.

Das Buch spricht in erster Linie Studierende, Forschende und Lehrende aus dem weiten Feld der Bildwissenschaft an (allgemeine Bildwissenschaft, visual culture/visual studies, Kunstgeschichte etc.). Darüber hinaus ist es für Semiotiker, Medientheoretiker, Kulturwissenschaftler etc. von Interesse.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Mark Ashraf Halawa

Mark A. Halawa, Dr. phil., ist seit 2013 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Internationalen Graduiertenkolleg "InterArt" an der FU Berlin. Zuvor war er u.a. im Graduiertenkolleg "Schriftbildlichkeit" sowie im Institut für Philosophie der FU Berlin tätig. Zusammen mit Tobias Eberwein war er darüber hinaus Gründungsredakteur der Online-Rezensionen-Zeitschrift r:k:m--rezensionen:kommunikation:medien (www.rkm-journal.de). Sein Buch Wie sind Bilder möglich? Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildes (2008 im Herbert von Halem Verlag erschienen) wurde 2007 von der Universität ...


Wie sind Bilder möglich?
  • 2008
  • 208 S., dt.
  • Broschur, 190 x 120 mm
  • ISBN 978-3-938258-71-2

  • 19,00 EUR
  • lieferbar

DOWNLOADS

0 Kommentare

Sie können einen ersten Kommentar hinterlassen.
 
 

Bitte senden Sie uns Ihren Kommentar zu