Posts tagged 'Dokumentarfilm'

22. September 2021

Handbuch Politischer Journalismus

Handbuch Politischer Journalismus

Politische Journalistinnen und Journalisten sind überall: Im lokalen Rathaus und auf dem regionalen Parteitag, im nationalen Parlament und auf internationalen Konferenzen, bei Großkundgebungen und in Kriegsgebieten. Sie sind oft mit der politischen Elite des jeweiligen Landes stark verbandelt. Einzelne von ihnen sind hoch angesehen, aber als Gesamtheit werden sie angefeindet; der Vorwurf der ›Lügenpresse‹ bezieht sich vor allem auf sie. Politischer Journalismus ist gewissermaßen ›die Mutter aller Journalismen‹, aber man weiß wenig über ihn. Dieses Handbuch will diese Lücke füllen, indem es von der Geschichte, den Funktionen, den Feldern, den Akteuren, der Agenda, den Merkmalen,...

1. Oktober 2020

Die Entstehung des Mediensports

Zur Geschichte des Sportdokumentarfilms

Die Entstehung des Mediensports

Die Entstehung des Mediensports untersucht die reichhaltige und vielfältige Geschichte des Sportdokumentarfilms. Herausgearbeitet wird, wie groß der Einfluss des Sportdokumentarfilms mit seinen Methoden, Erzählweisen, Kameraperspektiven etc. auf den Sportspielfilm und später auf die Live-Berichterstattung von Spitzensportereignissen im Fernsehen war. Zugleich werden zu den großen Themen des Sportdokumentarfilms – etwa zu Aufstieg und Fall von Sporthelden oder zu herausragenden Sportereignissen wie den Olympischen Spielen – exemplarisch Filme vorgestellt. Sie finden Ergänzung durch konzentrierte Exkurse zur Medien- und Dokumentarfilmgeschichte nebst technischen Entwicklungen von Aufnahme-...

15. Januar 2018

Magali Trautmann: Show and Tell

Magali Trautmann: Show and Tell

Rezensiert von Karl N. Renner Der Dokumentarfilm galt einmal, wie das der Dokumentarfilmer Peter Krieg 1986 spöttisch formulierte, als das “einzige Schlafmittel, das man durch die Augen einnehmen kann“ (25). Das hat sich deutlich verändert. Deutschland. Ein Sommermärchen (D 2006), Die Reise der Pinguine (F 2005), Bowling for Columbine (USA 2002) sind nur die bekanntesten Beispiele jener Dokumentarfilme, die zunächst im Kino und dann im Fernsehen beachtliche Erfolge erzielten. Dieser Erfolg, so die These der filmwissenschaftlichen Dissertation von Magali Trautmann, geht insbesondere darauf zurück, dass sich diese Dokumentarfilme “als filmische Erzählung[en] mit all den Parametern...

10. März 2017

Magali Trautmann

Dr.

Magali Trautmann

Magali Trautmann, Dr., M.A., Jg. 1977, Deutsch-Französin, Studium der Romanistik und Filmwissenschaft in Berlin und Paris. 2016 Promotion mit einer Arbeit zur Narrativität im Dokumentarfilm. Seither wissenschaftliche Mitarbeiterin im Master-Studiengang »Transnationale Literaturwissenschaft: Literatur, Theater, Film« (TnL) der Universität Bremen. Forschungsschwerpunkte: Animations-, Dokumentar- und Experimentalfilm, feministische Filmtheorie, Narratologie, Semiopragmatik, Transmedialität, Videomapping. Zuvor freie Autorin für Trick- und Dokumentarfilm für verschiedene Sender (Arte, Deutsche Welle, DSF, Pro7) und Mitarbeit an prämierten Kurzfilmen (The Second Experiment, D 1999; Geschichten...

16. Januar 2017

Das Gefühl des Augenblicks

Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms

Das Gefühl des Augenblicks

»Nichts ist spannender als die Realität«: Ganz nach diesem Motto teilt der mehrfach prämierte Dokumentarist Thomas Schadt seine Leidenschaft für den Beruf des Dokumentarfilmers mit uns. »Dokus« boomen wie nie zuvor, ob im Fernsehen, im Internet oder auch im Kino. Doch was ist bei all der Vielfalt dokumentarischer Formate und Methoden mit dem klassischen Dokumentarfilm als Autorenfilm, der mehr von der persönlichen Handschrift eines Autors lebt als von einem vorgegebenen Format? Nach einer kurzen aufschlussreichen Reise durch die Theorie des Dokumentarfilms, weiht Thomas Schadt uns auf äußerst lebendig-unterhaltsame Weise in die Praxis und Realität seines Berufs ein: von der Idee, Recherche,...

16. September 2015

Webdoku

Geschichte, Technik, Dramaturgie

Webdoku

Die Webdoku ist die erste Erzählform, die den interaktiven Charakter des Internets nutzt, um Geschichten zu erzählen. Als nonlineare Weiterentwicklung des Dokumentarfilms arbeitet sie mit Texten, Bildern, Audio- und Videodateien und lässt so die Grenzen zwischen Reportage und Videospiel verschwimmen. Passive, rein konsumierenden Zuschauer werden zu Akteuren, die auf vielfältige Art in die Handlung eingreifen und den Ablauf der Geschichte selbst mitbestimmen. Das Buch bietet einen Überblick über Entstehung, Produktionsbedingungen und Dramaturgie von Webdokus und ermöglicht Medienmachern, Studierenden und Lehrenden so einen schnellen Einstieg ins Genre. Andrea Figl stellt dabei die wichtigsten...

19. August 2015

DOK & CROWD

Dokumentarfilme finanzieren und verwerten

DOK & CROWD

Jedes Jahr werden mehr Dokumentarfilme produziert, im Fernsehen steigt der Anteil non-fiktionaler Programme und Dokumentarfilmfestivals erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch die Produktion eines Dokumentarfilms ist mit vielen Unwägbarkeiten verbunden: Schon bei der Finanzierung stehen Produzenten oftmals vor großen Hürden und zahlreichen Regularien, die es zu beachten gilt. Paul Rieth bietet einen Überblick über die etablierten Strukturen der Filmfinanzierung deutscher Filmförderungseinrichtungen und des Fernsehens. Außerdem stellt er die unterschiedlichen Verwertungsformen von Dokumentarfilmen (Fernsehen, Kino, DVD, Festivals) vor und analysiert diese hinsichtlich ihres Nutzens....

6. Februar 2014

Christian Hißnauer, Bernd Schmidt: Wegmarken des Fernsehdokumentarismus

Christian Hißnauer, Bernd Schmidt: Wegmarken des Fernsehdokumentarismus

Rezensiert von Karl N. Renner Schon immer haben einzelne Publikationen der Reihe Close Up, die vom Haus des Dokumentarfilms in Stuttgart herausgegeben wird, Themen behandelt, die im Grenzgebiet von Kino und Fernsehen, von Dokumentarfilm, Fernsehdokumentarismus und Fernsehjournalismus anzusiedeln sind. Der Band Wegmarken des Fernsehdokumentarismus. Die Hamburger Schulen, den Christian Hißnauer und Bernd Schmidt nun in dieser Reihe vorlegen, ist die Pilotstudie eines größeren Projekts, das den deutschen Fernsehdokumentarismus aus einer mediengeschichtlichen Perspektive untersucht und insgesamt auf fünf Bände angelegt ist. Dieses Vorhaben verdient sowohl wegen seiner Zielsetzung als auch...

8. November 2013

Kay Hoffmann, Richard Kilborn, Werner C. Barg (Hrsg.): Spiel mit der Wirklichkeit

Kay Hoffmann, Richard Kilborn, Werner C. Barg (Hrsg.): Spiel mit der Wirklichkeit

Rezensiert von Ulrike Schwab Das Buch befasst sich mit einer Entwicklung, die seit den frühen 1990er Jahren rasant fortschreitet und von Medienwissenschaftlern und Feuilletonautoren beobachtet und hinterfragt worden ist: die Auflösung der Grenzen zwischen faktischer und fiktionaler Darstellung im Programmangebot von Fernsehen und Kino. Die vorliegende Bestandsaufnahme zur Entstehung neuer, ‘hybrider’ Formate geht überwiegend von den Bedingungen der deutschen Medienlandschaft aus und bezieht die britische Perspektive mit ein. Zu Wort kommen Medienwissenschaftler und Medienproduzenten – die Beiträge umfassen also die wissenschaftliche Analyse und den Praxiskommentar. Die Herausgeber...

15. Mai 2013

Wegmarken des Fernsehdokumentarismus

Die Hamburger Schulen

Wegmarken des Fernsehdokumentarismus

Christian Hißnauer und Bernd Schmidt spannen einen Bogen über sechs Jahrzehnte deutscher Fernsehgeschichte. Sie zeigen, dass der Norddeutsche Rundfunk durchweg einen prägenden Einfluss hatte. Die dokumentarischen Arbeiten des Senders setzten richtungsweisende Wegmarken. Bislang werden die Produktionen unter dem unzulässig pauschalisierenden Singular »Die Hamburger Schule« zusammengefasst. Hißnauer und Schmidt differenzieren zwischen drei Hamburger Generationen, die Stil und Form des deutschen Fernsehdokumentarismus auf sehr unterschiedliche Weise maßgeblich beeinflussten. Dabei arbeiten sie auch unbekannte Kapitel des deutschen Fernsehens auf und stellen die großen Verdienste bislang...