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Vielfalt im Fernsehen

Eine komparative Studie zur Entwicklung von TV-Märkten in Westeuropa

44,00 

Zusätzliche Information

Größe 15,5 × 22 cm
Artikelnummer(n)

9783744509541, 9783744509565, 9783744509558

Veröffentlicht

17.06.2015

Auflage

1. Auflage

Formate

Buch, ePub, PDF

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

306

Reihe

Forschungsfeld Kommunikation (AAXTD90)

Bucheinband

Hardcover

Die Einführung des privaten Rundfunks in Westeuropa war mit hohen ökonomischen Erwartungen und medienpolitischen Zielen verbunden. Neue mediale Akteure und der Wettbewerb mit den traditionellen öffentlich-rechtlichen Anbietern sollten – so die Idealvorstellung – zu einer Vervielfachung des Medienangebots führen und damit die Informationsfreiheit der Bürger vergrößern sowie die demokratische Meinungs- und Willensbildung erleichtern und befördern. Einer der zentralen Begriffe war – zu einer Zeit, die im Mediensektor durch starke ökonomische und redaktionelle Konzentrationsprozesse gekennzeichnet war – der Terminus der ‘publizistischen Vielfalt’. Steffen Kolb zieht in seiner Studie eine empirische Bilanz und fragt, inwieweit diese Ziele erreicht wurden. Hierfür stellt er die vorliegenden Daten der kontinuierlichen Fernsehprogrammforschung erstmals ländervergleichend gegenüber und analysiert sie aus einer breit fundierten theoretischen Perspektive neu. Die Arbeit fasst den extrem fragmentierten und umfangreichen Forschungsstand zur publizistischen Vielfalt zusammen und entwickelt auf der Basis großer empirischer Datenbestände einen neuen theoretischen Ansatz mit einem anwendbaren und transparenten Analyseschema.

Prof. Dr. Steffen Kolb lehrt Wirtschaftskommunikation mit dem Schwerpunkt empirischer Markt- und Kommunikationsforschung an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind „Öffentliche Förderung von Medien“ sowie „Wirkung von Online-Kommunikation“.