Visuelle Wahlkampfkommunikation

26,00 

Zusätzliche Information

Maße 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

Oktober 2004

Auflage

1., Aufl.

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

232

Artikelnummer(n)

9783931606749

Formate

Buch

Bucheinband

Broschur

Politische Kommunikation ist ein zentrales Forschungsfeld der Kommunikations- und Medienwissenschaft. Hierbei kommt wiederum der Wahlkampfkommunikation eine besondere Bedeutung zu. Wahlkämpfe und politische Karrieren können einerseits durch Visualisierung dokumentiert und kommuniziert werden. Anderseits gewinnen bei politischen Inszenierungen im Allgemeinen und Wahlkämpfen im Besonderen visuelle Strategien zunehmend an Bedeutung. Diesem Phänomen möchte der vorliegende Band gerecht werden. Neben einer historischen Betrachtung von britischen und US-amerikanischen Wahlkämpfen in der politischen Landkartensatire fokussiert der vorliegende Band insbesondere auf die deutsche Bundestagswahl 2002 und die Europawahl 2004. Behandelt werden Aspekte wie etwa symbolische Politik, Parteienwerbung, Fernsehduelle, optische Kommentierung und Bildberichterstattung allgemein.

Thomas Knieper, Dr. rer. pol., Jg. 1961, ist Professor für Computervermittelte Kommunikation an der Universität Passau. Forschungsprojekte und Publikationen in den Bereichen Computervermittelte Kommunikation, Visuelle Kommunikation, Politische Kommunikation, Gesundheitskommunikation, Journalistik und Methoden.
Marion G. Müller, Dr., Jahrgang 1965, ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg. Studium der Politischen Wissenschaft, Rechtswissenschaft und Kunstgeschichte in Heidelberg und Hamburg. German Marshall Fund-Stipendiatin im U.S.-Kongress, 1993 Stipendiatin des Deutschen Historischen Instituts Washington D.C., Promotion im Graduiertenkolleg „Politische Ikonographie” an der Universität Hamburg über “Politische Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, 1828-1996” (Berlin: Akademie Verlag 1997), anschließend Post-Doktoranden- und zwischen 1998 und 2000 Habilitationsstipendiatin der DFG zum Thema „Politische Liturgie. Zeremo-nialstrukturen westlicher Demokratien im Vergleich”. Ko-Initiatorin und Ko-Sprecherin der DGPuK-Fachgruppe „Visuelle Kommunikation”. Dezember 2001: Verleihung des Kurt-Hartwig-Siemers-Preises 2000 der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. Forschungsschwerpunkte: Parteien, Wahlkampf und politische Kultur in Deutschland und den USA, Visuelle Kommunikation, Demokratietheorie, Parlamentarismusvergleich, Europäischer Verfassungsprozess.