Posts tagged 'Medienpsychologie'

10. Juni 2019

Alexander Ort

Alexander Ort

Alexander Ort, M. Sc., geb. 1985, ist Diplomassistent an der Université de Fribourg. Davor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftscampus Tübingen. Er studierte Empirische Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim. Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte umfassen kommunikationswissenschaftliche, empirische Medienrezeptions- und Medienwirkungsforschung sowie Medienpsychologie. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit dem Einsatz und der Wirkung von Emotionen in der persuasiven Gesundheitskommunikation.

7. April 2017

Brooke Gladstone, Josh Neufeld: Der Beeinflussungsapparat

Brooke Gladstone, Josh Neufeld: Der Beeinflussungsapparat

Rezensiert von Silke Fürst Fake News, Lügenpresse und die Macht der Mainstream-Medien – die derzeitige öffentliche Debatte scheint kaum noch ohne diese Schlagworte auszukommen. Zuerst provokativ durch rechtspopulistische Bewegungen in Europa und den USA lanciert, gehören sie inzwischen zum fast alltäglichen Vokabular verschiedenster Akteure: Während in Deutschland Pegida und AfD mit dem Begriff „Lügenpresse“ das Vertrauen in journalistische Institutionen untergraben wollen (Fink 2016) und der amerikanische Präsident Medienschaffende mit der Bezeichnung „fake news“ (Ruck 2017) angreift, richten Medien vereinzelt neue Rechercheteams ein und erklären selbst den „Kampf gegen...

15. März 2017

Frank J. Robertz, Robert Kahr (Hrsg.): Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus

Frank J. Robertz, Robert Kahr (Hrsg.): Die mediale Inszenierung von Amok und Terrorismus

Rezensiert von Guido Keel Amokläufe an Schulen, Terrorismus, Selbstmorde – diesen Phänomenen ist nicht nur gemeinsam, dass bei allen tödliche Gewalt im Zentrum steht, sondern auch, dass Medien eine Schlüsselrolle spielen. Aus gesellschaftlicher, insbesondere aber aus journalistischer Sicht interessiert deshalb die Frage, wie ein verantwortungsvoller Umgang der Massenmedien mit diesen Ereignissen aussieht. Die beiden Herausgeber dieses interdisziplinären Sammelbandes (2016) warten mit einem jeweils punktgenauen Berufshintergrund auf: Frank J. Robertz leitet das Institut für Gewaltprävention und angewandte Kriminologie in Berlin, während Robert Kahr als Kommunikationswissenschaftler...

17. Januar 2017

Anne Bartsch – 8. August 1971

Anne Bartsch – 8. August 1971

Stationen Geboren in Greiz (Thüringen), aufgewachsen in Halle. Eltern Physiker. Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Germanistik und Galloromanistik an der Martin-Luther-Universität Halle. 1999 Magister. 2002 bis 2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hallenser Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft. 2004 Promotion (Doktorvater: Reinhold Viehoff). 2006 bis 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Emotionale Gratifikation während der Filmrezeption“ in Halle. 2010 Mitarbeiterin am Department Communication and Cultural Management der Zeppelin Universität Friedrichshafen. 2011 Habilitation. 2010 bis 2013 Akademische Rätin an der Universität Augsburg....

18. November 2016

Georg Milzner: Digitale Hysterie

Georg Milzner: Digitale Hysterie

Rezensiert von Martin Gehr Laut gesellschaftlicher Diskussion ist der Tenor, dass Computer, insbesondere das anarchische Internet sowie die Flut an gewalthaltigen und immer realistischer werdenden Computer- und Videospielen, Kindern und Jugendlichen in der Entwicklung schaden. Die Inhalte seien stereotyp, in der Intensität unangemessen, würden nervös und aggressiv machen und ein überzeichnetes Bild der Welt schaffen, in dem virtuelles Handeln unbegrenzt und Taten – mögen sie auch noch so kriminell veranlagt sein – letztlich folgenlos sind. Ist schließlich alles nur ein Spiel. Andere Forschungen besagen, das lange Sitzen vor dem Computer fördere Kurzsichtigkeit (Stein 2015), Übergewicht...

9. Mai 2016

Motivation Hoffnung

Die Bedeutung der Medien für unser Weltbild

Motivation Hoffnung

Die Themen des aktuellen Schwerpunktes sind u.a.: Hoffnung (Alexander Grau) Das Grauen der Nachrichten und die Sehnsucht nach dem Positiven (Thomas Hestermann) »Wir sind davon überzeugt, dass konstruktiver Journalismus vieles besser macht!«. Das Onlineportal »Perspective Daily« will anders berichten. Gespräch mit Dr. Bernhard Eickenberg Medienpsychologie: »Bad news are good news!« (Michael Gestmann) Berichterstattung in der Kritik. Das journalistische Rollenverständnis im Wandel (Tobias Hochscherf) Trost, Hilfe, Beistand. Müssen Medien ihre Nutzer retten? (Christine Watty) Das Prinzip Hoffnung im deutschen Kinderfilm (Nana Grote) In der Hoffnung, einen brauchbaren Weg zu finden...

5. Februar 2016

Peter Vitouch – 3. Mai 1947

Peter Vitouch – 3. Mai 1947

Stationen Geboren in Wien, Vater Musiker und Komponist. Studium der Psychologie an der Universität Wien. 1973 Promotion (Der Einfluß längerdauernder Aktivierungsänderungen auf die CNV). Danach Universitätsassistent am Wiener Institut für Psychologie, Ausbildung zum Psychotherapeuten und beratende Funktion beim ORF, BR und NDR. 1986 Habilitation für das Gesamtfach Psychologie (Fernsehen – Wirkung auf/Nutzen für die Rezipienten). 1987 Berufung zum Professor für Medienpsychologie am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien (in gleichen Teilen der Kommunikationswissenschaft und der Psychologie zugeordnet). 1989 Mitbegründer des Fachmagazins Medienpsychologie...

17. August 2015

Game Studies

Aktuelle Ansätze der Computerspielforschung

Game Studies

Das Spielen am Computer ist aus der konvergenten Medienkultur der Gegenwart nicht mehr wegzudenken: Computerspiele werden von Menschen beinahe jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Stellung gespielt. Entsprechend erfreut sich die Computerspielindustrie schon des Längeren an Umsätzen, die mit denen der Filmindustrie durchaus vergleichbar sind, und der Deutsche Kulturrat möchte Computerspiele inzwischen gar als ›Kunst‹ verstanden wissen. Vor diesem Hintergrund überrascht es einerseits kaum, dass in den letzten Jahren auch das akademische Interesse an Computerspielen stark gestiegen ist und dass das immer noch recht junge Medium heute aus ganz unterschiedlichen methodologischen und epistemologischen...

Felix Reer

Felix Reer

Dr. Felix Reer ist seit April 2016 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der empirischen Kommunikations- und Medienforschung, wobei er sich vor allen Dingen mit medienpsychologischen Aspekten der Rezeption und Wirkung neuer Medien beschäftigt.

20. November 2013

Werbung

Aspekte kommerzieller Kommunikation

Werbung

Die Themen des aktuellen Schwerpunkts: Guido Zurstiege: Vom Künstlerplakat zur postideologischen Werbung. Kontinuität und Wandel der strategischen Kommunikation Clemens Schwender: Werbewirkung aus medienpsychologischer Sicht Interview mit Christian Scheier: Neuromarketing: die Überprüfung des Bauchgefühls Jo Reichertz: Glück als Konsumgut? Massenmedien und die Werbung als Produzenten von Glücksvorstellungen Interview mit Susanne Stark: »Werbung ist ein Spiegel der Zeit!« Claudia Mikat: Was darf Werbung? Interview mit Julia Busse: »Alle Kugeln im ordnungsgemäßen Zustand!« Über die Arbeit des Deutschen Werberates Tilmann P. Gangloff: Neue Medien, alte Methoden. Die Quotenforschung...