Posts tagged 'Journalismusforschung'

15. März 2019

Sinan Sevinc: Augmented Reality im Journalismus

Sinan Sevinc: Augmented Reality im Journalismus

Rezensiert von Markus Kaiser Die Talsohle nach dem ersten Aufschwung hat Augmented Reality auf dem Gartner Hype Cycle 2018 überschritten. Dank des Smartphone-Games Pokémon GO ist die Technologie der erweiterten Realität in der Bevölkerung angekommen, nachdem bereits im Jahr 2010 das Magazin der Süddeutschen Zeitung als erstes Magazin weltweit virtuelle Zusatzinhalte in sein Printprodukt verpackt hatte. In der Industrie setzt sich Augmented Reality (AR) immer stärker durch. Sinan Sevinc hat sich in seiner Bachelorarbeit Augmented Reality im Journalismus. Inhaltlicher Mehrwert und Potenziale einer innovativen Medientechnologie damit beschäftigt, wie AR speziell im Journalismus eingesetzt...

25. August 2017

Jan Fredrik Hovden, Gunnar Nygren, Henrika Zilliacus-Tikkanen: Becoming a Journalist

Jan Fredrik Hovden, Gunnar Nygren, Henrika Zilliacus-Tikkanen: Becoming a Journalist

Rezensiert von Volker Banholzer Der Begriff des nordischen Modells hat seit langer Zeit Konjunktur in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Debatten in Kontinentaleuropa und vor allem in Deutschland. In der Tat weisen die Gesellschaften und politischen Systeme von Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden viele politische, kulturelle und gesellschaftliche Gemeinsamkeiten auf. Vor diesem Hintergrund nimmt es nicht Wunder, dass auch im Mediensystem und in der Ausbildung von Journalisten Gemeinsamkeiten sichtbar sind, ungeachtet der unterschiedlichen Wirkung von Digitalisierung, Medienkonvergenz und Globalisierung. So dokumentiert zum Beispiel der Digital News Report 2017 (Reuters...

31. Mai 2017

Julia Lönnendonker

Julia Lönnendonker

Julia Lönnendonker, Dr., geb. 1977, ist Postdoc am Institut für Kommunikationswissenschaft der Vrije Universiteit Brussel (VUB). Während ihrer Promotionsphase war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Journalistik der TU Dortmund und am Erich-Brost-Institut für internationalen Journalismus. Sie hat Journalismus am Emerson College in Boston und Geografie an den Universitäten in Bonn und Aachen studiert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind (international vergleichende) Journalismusforschung, Auslandskorrespondenz, EU-Berichterstattung und europäische Öffentlichkeit und Identität.

26. März 2017

Klaus-Dieter Altmeppen

Prof. Dr.

Klaus-Dieter Altmeppen

Klaus-Dieter Altmeppen, Prof. Dr., Professor für Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Arbeitsschwerpunkte sind Journalismusforschung, Medienmanagement und -organisation, Medienökonomie, Unterhaltungsbeschaffung und -produktion.

27. August 2016

Uwe Krüger: Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen

Uwe Krüger: Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen

Rezensiert von Guido Keel Deutschland hat ein Problem mit seinem Journalismus. Von dieser Feststellung ausgehend, nimmt sich der Leipziger Medienwissenschaftler Uwe Krüger der Frage an, woran es liegt, dass in den vergangenen Jahren die Bevölkerung gegenüber den Medien offenbar immer misstrauischer und kritischer geworden ist. Und zwar nicht nur bei denen, die laut über die „Lügenpresse“ schimpfen, sondern quer durch das politische Spektrum. Nachdem Krüger 2013 in seiner Dissertation den Einfluss von Elite-Netzwerken auf die Alpha-Journalisten in Deutschland untersucht und angeprangert hat, widmet er sich in seinem neuen Buch Mainstream. Warum wir den Medien nicht mehr trauen (2016)...

8. Juni 2016

Journalisten in Afghanistan

Pressemitteilung vom 8. Juni 2016

Journalisten in Afghanistan

Nach 30 Jahren Krieg ist Afghanistan immer noch vielfältigen ethnischen, kulturellen und sozialen Widersprüchen ausgesetzt. Kefa Hamidi, Kommunikations- und Medienwissenschaftler mit afghanischen Wurzeln, geht den bisher noch unbeleuchteten Fragen nach, mit welchen Einstellungen, Leistungen und beruflichen Merkmalen Journalisten in Afghanistan ihrem Informationsauftrag nachgehen und bindet dies in eine umfangreiche Bestandsaufnahme des afghanischen Gesellschafts- und Mediensystems ein, das nach wie vor stark von religiösen Werten geprägt ist. In seiner wissenschaftlichen Studie Zwischen Information und Mission. Journalisten in Afghanistan: Berufliche Merkmale, Einstellungen und Leistungen...

31. August 2015

Thorsten Quandt

Prof. Dr.

Thorsten Quandt

Thorsten Quandt, Prof. Dr., geboren 1971. Studium der Publizistik, Psychologie, Film-/Fernsehwissenschaft sowie Cultural Studies in Bochum und Liverpool. 1996-1998 Tätigkeit als Hörfunkjournalist. 1997-2007 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Ilmenau und der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2006 Professurvertretung an der Freien Universität Berlin, 2007-2008 Juniorprofessor an der FU Berlin. Von 2009-2012 Professor an der Universität Hohenheim, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft, seit 2012 Professor für Online-Kommunikation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Mitglied des Executive Board der European Communication Research and Education Association...

18. August 2015

Zwischen Information und Mission

Journalisten in Afghanistan: Berufliche Merkmale, Einstellungen und Leistungen

Zwischen Information und Mission

Seit der Entmachtung des Taliban-Regimes 2001 hat das Mediensystem in Afghanistan einen grundlegenden Wandel erlebt: Mediengesetze wurden liberalisiert und eine diversifizierte und moderne massenmediale Infrastruktur konnte sich etablieren. Kefa Hamidi hat unter den weiterhin komplizierten Bedingungen in Afghanistan fast 200 Journalistinnen und Journalisten zu ihrem beruflichen Rollenselbstverständnis befragt und die Ergebnisse mit Befragungen aus Industrie- und Entwicklungsländern verglichen. Zudem hat er afghanische Medien daraufhin analysiert, inwiefern dieses Selbstverständnis in die Realität umgesetzt wird. Gerahmt werden die Ergebnisse von einer umfangreichen Bestandsaufnahme des afghanischen...

15. Juli 2015

Max Weber als Klassiker der Journalistik und Kommunikationswissenschaft

Max Weber als Klassiker der Journalistik und Kommunikationswissenschaft

Von Horst Pöttker Zwei Monographien Siegfried Weischenbergs als Informationsquellen und Kontrastfolien Zu seinem 150. Geburtstag am 21. April 2014 hat die Post dem deutschen Gründervater (und -mythos) der Sozialwissenschaften eine Sondermarke gewidmet. Der Autor der beiden Monographien über Max Weber, die den folgenden Überlegungen als Reservoir von Informationen und Argumenten, aber auch als Kontrastfolien dienen, klebt sie auf seine Briefe an Kollegen. Der folgende Essay plädiert ebenso wie Siegfried Weischenbergs Bände dafür, Max Weber nicht zuletzt als Klassiker der Journalistik und Kommunikationswissenschaft ernst, oder wenigstens: endlich gründlich zur Kenntnis zu nehmen. In...

3. März 2015

Richard Lance Keeble, John Tulloch (Hrsg.): Global Literary Journalism (Volume 2)

Richard Lance Keeble, John Tulloch (Hrsg.): Global Literary Journalism (Volume 2)

Rezensiert von Nora Berning Published in 2014, Global Literary Journalism: Exploring the Journalistic Imagination is the sequel of the first volume with the same title, which appeared in 2012. With this second volume, the editors have taken on the difficult task of not only broadening the scope considerably – both in terms of the themes and countries as well as authors covered –, but, moreover, they have attempted to close those gaps of research, which, over the years, have been addressed in the context of the annual conventions of the International Association for Literary Journalism Studies and have emerged as desiderata in the previous volume. These include, for instance, a more detailed...