Posts tagged 'Fernsehanalyse'

13. Juli 2016

Sascha Trültzsch-Wijnen

Ass.-Prof. Mag. Dr.

Sascha Trültzsch-Wijnen

Sascha Trültzsch-Wijnen, Ass.-Prof. Mag. Dr., geb. 15.02.1979, Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg. Studium der Soziologie, Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Halle, 2008 Promotion mit einer Arbeit zum Frauenbild in DDR-Fernsehserien. 2004 bis 2007 wiss. Mitarbeiter in der DFG Forschergruppe Programmgeschichte des DDR-Fernsehens. Seit 2009 im Vorstand des Studienkreises Rundfunk und Geschichte. Forschungsschwerpunkte: Privatheit im Social Web, Film und Fernsehanalyse sowie Genre-Geschichte und -Ausdifferenzierung, Populärkultur und Medien.

20. Mai 2015

Toleranz

Medien und die Akzeptanz des anderen

Toleranz

Die Themen des aktuellen Schwerpunktes sind u.a.: Otfried Höffe: Toleranz Hamid Reza Yousefi: Toleranz im Vergleich der Kulturen Interview mit Robert Bongen: Für ein friedvolles Miteinander der Religionen in Europa Rainer Forst: Warum und wie tolerant sein? Jens Förster, Manfred Nussbaum: Die Oma mit dem Häkeljäckchen. Möglichkeiten von Toleranz im Fernsehen Interview mit Jo Reichertz: Toleranz liegt im ökonomischen Interesse der Medien Joachim von Gottberg: Ethik im Wandel Rainer Erlinger: Toleranz: gelb mit vier Fingern. Ein Lob auf Die Simpsons

18. Februar 2015

Walter White & Co

Die neuen Heldenfiguren in amerikanischen Fernsehserien

Walter White & Co

Vor 15 Jahren erschuf der amerikanische Sender HBO den Verbrecher Tony Soprano als Hauptfigur und Helden – mit durchschlagendem Erfolg. Fragwürdige Figuren wie Walter White oder Dexter traten sein Erbe an und stellten das Gebot des sympathischen Protagonisten in der US-Fernsehserie weiter in Frage. Die neue Dramaserie als Ursprungsort für psychologisch komplexe und widersprüchliche Charaktere bildet den Hintergrund, vor dem Kathi Gormász nach der Beschaffenheit und Konstruktionsweise von fiktiven Wesen fragt. Anhand von Serien wie »The Sopranos«, »Breaking Bad« oder »The Wire« zeigt die Autorin, wie deren (Anti-)Helden charakterisiert und emotionalisiert werden. Sie erarbeitet anschaulich...

1. Oktober 2014

Fernsehen: Europäische Perspektiven

Festschrift Prof. Dr. Lothar Mikos

Fernsehen: Europäische Perspektiven

Für den vorliegenden zweisprachigen Band (deutsch/englisch) haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern mit den Produktionskontexten, der Entwicklung von neuen Genres und einer neuen Fernsehästhetik, aber auch mit Publikumsperspektiven beschäftigt, um so eine Vielfalt an europäischen Perspektiven auf das alte und gleichzeitig neue Medium Fernsehen zu bieten. Vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Globalisierung, Second- und Multi-Screen-Umgebungen und der ständigen zeitlichen und räumlichen Verfügbarkeit der bewegten Bilder schreibt sich das Fernsehen mit seinen multiplen Facetten kontinuierlich weiter. Es reflektiert dabei aktuelle gesellschaftliche...

18. Juni 2014

Nordic Noir

Skandinavische Fernsehserien und ihr internationaler Erfolg

Nordic Noir

Mit Stig Larssons »Millenium«-Trilogie haben skandinavische Krimis und ihre Adaptionen in Film und Fernsehen nicht nur Europa, sondern den Weltmarkt und international die Herzen der Zuschauer erobert. Auch in der deutschen Fernsehlandschaft haben sich die Serien aus dem skandinavischen Raum einen festen Platz gesichert. Lea Gamula und Lothar Mikos zeigen die Gründe für den internationalen Erfolg skandinavischer Fernsehserien auf. Vor dem Hintergrund der internationalen Serienproduktion und ihrer Entwicklung stellen sie den skandinavischen Sonderweg vor, der trotz internationaler Orientierung seine ganz eigene nationale Identität bewahrt hat: Die Autoren geben Einblick in die spezifischen...

2. Oktober 2013

Televisuelle Intellektualität

Möglichkeitsräume in Alexander Kluges Fernsehmagazinen

Televisuelle Intellektualität

Dass das Fernsehen keinen Raum für intellektuelle Interventionen bietet und diese rein strukturell gar unterbindet, gilt als weitläufige Auffassung im Rahmen von Fernseh- und Gesellschaftskritik. Dass Intellektualität hingegen gerade dann ins Fernsehen passt, wenn sie als Störung in das Immergleiche und Konventionelle einbricht, eine Leerstelle und damit eine Möglichkeit zur Neuordnung entstehen lässt, ist die grundlegende Erkenntnis der Auseinandersetzung von Kathrin Lämmle. Auf Basis der Diskussion theoretischer Konzepte, die das Medium Fernsehen und die Gattung Fernsehmagazin ebenso wie den Sozialtypus des Intellektuellen, des Experten sowie seine Mischformen betreffen, untersucht die...

18. September 2013

Tatort

Gesellschaftspolitische Themen in der Krimireihe

Tatort

Hendrik Buhl untersucht das Phänomen gesellschaftspolitischer Themen im Genreklassiker »Tatort«. Der »Tatort«-Krimi am Sonntagabend gehört für viele Menschen zum Ausklang des Wochenendes dazu. Die erfolgreichste Krimireihe im deutschen Fernsehen unterhält nicht nur mit spannenden Geschichten, sondern informiert auch über gesellschaftspolitische Probleme und Konfliktlagen. Bei der Mörderjagd sehen sich die Kommissarinnen und Kommissare mit schlechten Arbeitsbedingungen in Discountern, Obdachlosigkeit oder Voyeurismus im Internet konfrontiert. Anhand aller Erstausstrahlungen eines Jahres zeigt Hendrik Buhl, wie unterhaltsame Ermittlungsarbeit einerseits und Informationen andererseits...