Posts tagged 'Dramaturgie'

16. Januar 2017

Das Gefühl des Augenblicks

Zur Dramaturgie des Dokumentarfilms

Das Gefühl des Augenblicks

»Nichts ist spannender als die Realität«: Ganz nach diesem Motto teilt der mehrfach prämierte Dokumentarist Thomas Schadt seine Leidenschaft für den Beruf des Dokumentarfilmers mit uns. »Dokus« boomen wie nie zuvor, ob im Fernsehen, im Internet oder auch im Kino. Doch was ist bei all der Vielfalt dokumentarischer Formate und Methoden mit dem klassischen Dokumentarfilm als Autorenfilm, der mehr von der persönlichen Handschrift eines Autors lebt als von einem vorgegebenen Format? Nach einer kurzen aufschlussreichen Reise durch die Theorie des Dokumentarfilms, weiht Thomas Schadt uns auf äußerst lebendig-unterhaltsame Weise in die Praxis und Realität seines Berufs ein: von der Idee,...

16. September 2015

Webdoku

Geschichte, Technik, Dramaturgie

Webdoku

Die Webdoku ist die erste Erzählform, die den interaktiven Charakter des Internets nutzt, um Geschichten zu erzählen. Als nonlineare Weiterentwicklung des Dokumentarfilms arbeitet sie mit Texten, Bildern, Audio- und Videodateien und lässt so die Grenzen zwischen Reportage und Videospiel verschwimmen. Passive, rein konsumierenden Zuschauer werden zu Akteuren, die auf vielfältige Art in die Handlung eingreifen und den Ablauf der Geschichte selbst mitbestimmen. Das Buch bietet einen Überblick über Entstehung, Produktionsbedingungen und Dramaturgie von Webdokus und ermöglicht Medienmachern, Studierenden und Lehrenden so einen schnellen Einstieg ins Genre. Andrea Figl stellt dabei die wichtigsten...

18. Februar 2015

Walter White & Co

Die neuen Heldenfiguren in amerikanischen Fernsehserien

Walter White & Co

Vor 15 Jahren erschuf der amerikanische Sender HBO den Verbrecher Tony Soprano als Hauptfigur und Helden – mit durchschlagendem Erfolg. Fragwürdige Figuren wie Walter White oder Dexter traten sein Erbe an und stellten das Gebot des sympathischen Protagonisten in der US-Fernsehserie weiter in Frage. Die neue Dramaserie als Ursprungsort für psychologisch komplexe und widersprüchliche Charaktere bildet den Hintergrund, vor dem Kathi Gormász nach der Beschaffenheit und Konstruktionsweise von fiktiven Wesen fragt. Anhand von Serien wie »The Sopranos«, »Breaking Bad« oder »The Wire« zeigt die Autorin, wie deren (Anti-)Helden charakterisiert und emotionalisiert werden. Sie erarbeitet anschaulich...

22. Oktober 2014

Storytelling in virtuellen Welten

Storytelling in virtuellen Welten

David Lochner gibt einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten des Erzählens im virtuellen Raum. Ob Animationsfilm, digitales Spiel oder interaktiver Film – sie alle bieten Autoren und Produzenten neue Wege, Geschichten zu erzählen: Visionen, Träume und Welten zu entwickeln, die das Publikum noch nicht gesehen hat. Die zunehmende Digitalisierung hat nicht nur den Film revolutioniert, sondern auch neue Medien erschaffen, wie das digitale Spiel und den interaktiven Film. Herkömmliche dramaturgische Plot-Szenarien werden durch interaktive Erzählschemata neu definiert und erschaffen. Der Nutzer schreibt die Geschichte mit. Was dem Spieler große Freiheit bringt, bedeutet für den...

1. Februar 2014

Storytelling

Storytelling

Geschichten spielen in den Public Relations eine immer wichtigere Rolle. Sie eigenen sich hervorragend dazu, Fakten über ein Unternehmen interessant und spannend zu verpacken. Die wichtigen internen und externen Bezugsgruppen sollen ein klares Bild vom Unternehmen und seiner Zukunft entwickeln und sich daraufhin positiver gegenüber dem Unternehmen verhalten: Mitarbeiter setzen sich stärker für ihr Unternehmen ein, wenn sie die Geschichte von der gemeinsamen, erfolgreichen Zukunft verbindet; Geldgeber wollen sich an dieser Erfolgsstory beteiligen und davon profitieren; Journalisten berichten über jene Unternehmen häufiger, die ihnen interessante Geschichten zu bieten haben. Geschichten in...

Digitales Erzählen

Die Dramaturgie der Neuen Medien

Digitales Erzählen

Alle Medien werben um die Zeit ihrer Nutzer. Die digitalen Möglichkeiten, Menschen zu unterhalten, sind nahezu unendlich, deren Aufmerksamkeit jedoch ist naturgemäß begrenzt. Webserien, Games, E-Books, Viral Spots und Transmediale Geschichten – all dies sind neue Formate, in denen auch neue Erzählweisen ausprobiert werden. Doch nach welchen Gesetzmäßigkeiten funktionieren diese? Ist es die bekannte Dramaturgie – oder müssen Autoren und Kreative heute ein neues ABC lernen? Dennis Eick zeigt, welche neuen Erzählformen durch das Internet und die technischen Möglichkeiten der Digitalisierung realisiert werden können. Er stellt zahlreiche Beispiele aus dem nationalen und internationalen...

13. Juni 2012

Videojournalismus

Ein Trainingshandbuch

Videojournalismus

Videojournalismus ist nicht (nur) kostengünstig produziertes Fernsehen, sondern hat sich mittlerweile zu einem eigenen Genre entwickelt. Persönliche Zugänge, Auswahl der Kameraeinstellungen, Spüren des Schnittrhythmus’, eine besondere Nähe zu den Protagonisten, die innere Erzählhaltung, Auswahl von Musik – das macht die eigenständige Arbeitsform von VJ und die spezifische Autorenleistung aus. Wie man die vielfältigen Herausforderungen im Dreieck zwischen Journalismus, Dramaturgie und Technik lustvoll und professionell meistert, zeigt Sabine Streich in diesem praktischen Ratgeber.

13. Mai 2011

Jens Eder

Jens Eder

Jens Eder ist Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Monographien (Auswahl): Dramaturgie des populären Films, Hamburg 1999; Die Figur im Film, Marburg 2008; Gefühle in Film und Fernsehen (vorauss. 2012). Herausgeberschaften (Auswahl): Oberflächenrausch, Hamburg 2002; Audiovisuelle Emotionen, Köln 2007 (zus. mit Anne Bartsch, Kathrin Fahlenbrach; Characters in Fictional Worlds, Berlin/New York 2010 (zus. mit Fotis Jannidis, Ralf Schneider). Websites: Medienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere, seit 2003 (zus. mit Hans J. Wulff); Menschenbilder in Künsten, Medien und Wissenschaften (zus. mit Joseph Imorde, Maike Reinerth). Zahlreiche Aufsätze u.a....

1. August 2007

Drehbuch reloaded

Erzählen im Kino des 21. Jahrhunderts

Drehbuch reloaded

Was haben »Memento«, »Fight Club«, »Magnolia« und »Adaption« gemeinsam? Sie setzen sich – so wie manch andere Kinofilme der letzten Jahre – über Erzählkonventionen hinweg, die in zahlreichen Drehbuchratgebern als Muss angeführt werden. Trotzdem (oder gerade deswegen?) erfreuen sich solche Filme, die mit den Regeln des klassischen Hollywoodkinos brechen, einer wachsenden öffentlichen Aufmerksamkeit, wie das jüngste Beispiel »Babel« zeigt. Ausgehend von der existierenden Ratgeberliteratur entwickelt die Autorin die konventionellen Dramaturgiekonzepte weiter und ergänzt sie auf erhellende Art und Weise. Anhand von insgesamt über 30 zeitgenössischen Drehbüchern, die ein breites...

1. April 2007

Vor dem Dreh kommt das Buch

Die hohe Schule des filmischen Erzählens

Vor dem Dreh kommt das Buch

Wie findet man einen originellen Stoff? Wie schafft man glaubwürdige und faszinierende Charaktere? Wie kommt man vom Charakter zum Plot – und von der literarischen Vorlage zu einem funktionierenden Drehbuch? Und welche Bedeutung haben Märchen und Mythos für die Filmstory? Michael Schneider führt in die wichtigsten (Film)-Dramaturgien ein und zeigt zugleich, wie sie von den Meistern des Dramas und des Films – von Shakespeare, Molière und Ibsen, von Hitchcock, Lubitsch, Bergmann und Buñuel bis zu W. Allen, Kubrick, Coppola, Forman, Chabrol, Truffaut, Fassbinder, Schlöndorff, Zemecki und Lynch – in je besonderer Weise konkretisiert wurden. An sechzig ausgewählten Filmbeispielen werden...