Posts tagged 'Bildung'

30. Oktober 2018

Dirk Hommrich

Dr. phil.

Dirk Hommrich

Dirk Hommrich, Dr., ist wissenschaftlicher Referent für internationale Entwicklungen beim Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) und zweiter Direktoriumssprecher des Instituts für Kulturforschung Heidelberg. Er studierte Philosophie, Soziologie, Politologie und Geschichtswissenschaft und war Stipendiat des interdisziplinären DFG-Graduiertenkollegs „Topologie der Technik“, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Fachbereichs Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft der Universität Mainz, der Professur für gesellschaftliche, politische und rechtliche Grundlagen von Bildung und Erziehung der Helmut-Schmidt-Universität sowie Senior Researcher...

14. Mai 2014

Die Bildung der Geisteswissenschaften

Zur Genese einer sozialen Konstruktion zwischen Diskurs und Feld

Die Bildung der Geisteswissenschaften

Julian Hamann widmet sich der Entstehung und Entwicklung der Geisteswissenschaften: Wer oder was sind die Geisteswissenschaften? Woraus leitet sich ihre Geschichte ab, wie ist es um ihre Zukunft bestellt? In der Beantwortung dieser und anderer Fragen findet die diskursive Bildung der Geisteswissenschaften statt. Über permanente, mitunter konfliktreich aufeinander bezogene Selbstverständigungen nehmen Geisteswissenschaftler Konstruktionen dessen vor, was die Geisteswissenschaften sind und was sie nicht sind, woraus sich ihre Identität historisch ableitet und worauf sie in Zukunft fußen soll, was sie leisten und was sie nicht leisten können oder welcher Gestalt ihr Verhältnis zur Gesellschaft...

»Und dann bin ich auch noch Hauptschule gekommen…«

Über die identitären Folgen der Hauptschulzugehörigkeit

»Und dann bin ich auch noch Hauptschule gekommen…«

Die Hauptschule bzw. die Hauptschulbildung befindet sich noch immer in einer tiefen Krise – und das trotz unzähliger Reformbemühungen vonseiten der Bildungspolitik und bereits erfolgter Nachrufe. In der Forschungsliteratur wird die Hauptschule mittlerweile als ein Ort beschrieben, an dem Chancenungleichheit sukzessive produziert und reproduziert wird. Darüber hinaus finden sich Beschreibungen und Begriffe für diese Schulform, in denen implizit immer eine soziale Abwertung zum Ausdruck gelangt, wenn etwa von »Restschule«, »Verliererschule« oder gar von »Verwahranstalten für die Hoffnungslosen« die Rede ist. Matthias Völcker untersucht diese gesellschaftlich produzierte Verachtung...

1. Februar 2014

Bildung

Lernen in der Mediengesellschaft

Bildung

tv diskurs 67, 1/2014 Die Themen des aktuellen Schwerpunkts: Alexander Grau: Von der Bildung zum Know-how Interview mit Benjamin Jörissen: Medienpädagogik. Lernen und Reflektieren in einer mediatisierten Welt Nils Köbel: Identität und Bildung in modernen Gesellschaften Nando Stöcklin: Medienwandel und Schule – gestern, heute und morgen Interview mit Elly Köpf: „‚Schule‘ ist kein abgeschlossener Raum mehr!“ Nina Brück: Bildung in anderen Kulturen Interview mit Eva Matthes: Bildungsmedien online Wolfgang Bösche: Serious Games und Bildung

13. März 2013

Studentische Hilfskräfte und MitarbeiterInnen

Soziale Herkunft, Geschlecht und Strategien im wissenschaftlichen Feld

Studentische Hilfskräfte und MitarbeiterInnen

Bis zu 400.000 studentische Hilfskräfte und MitarbeiterInnen übernehmen in Deutschland wichtige Aufgaben in Forschung und Lehre. Ihre Arbeitsbedingungen sind dabei häufig prekär. Gleichzeitig ergeben sich aus der Anstellung aber auch viele Privilegien. Dennoch ist diese Gruppe von studentischen ArbeitnehmerInnen bisher kaum sozialwissenschaftlich erforscht. Christian Schneickert untersucht die Situation studentischer Hilfskräfte und MitarbeiterInnen an deutschen Hochschulen, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen. Dabei werden qualitative und quantitative Forschungsmethoden kombiniert und in einen umfassenden theoretischen Rahmen eingebettet, der sowohl aus bildungssoziologischer als...

18. Mai 2011

Universitäre Lehre

Deutungsmuster von ProfessorInnen im deutsch-französischen Vergleich

Universitäre Lehre

Europas Universitäten haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert, mit ihnen wurden die Bedingungen für die Lehre neu gestaltet. Die gesellschaftlichen Ansprüche an die Universität sind direkter geworden: Studium und Lehre sollen auf den Arbeitsmarkt der »Wissensgesellschaft« vorbereiten. Doch wie vollzieht sich die Lehre, eines der beiden Kerngeschäfte der Universität eigentlich? Ändern die veränderten Rahmenbedingungen auch die Art und Weise, in der Professorinnen und Professoren die Lehre denken? Auf Basis qualitativer Interviews rekonstruiert die Autorin in einem deutsch-französischen Vergleich, welche Deutungsmuster die ProfessorInnen ihrer Lehre zugrunde legen. Die...

27. Oktober 2010

Verinnerlichte Prekarität

Jugendliche MigrantInnen am Rande der Arbeitsgesellschaft

Verinnerlichte Prekarität

Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufig mit einer ausgeprägten Bildungsbenachteiligung konfrontiert. Diese eröffnet der Mehrzahl der Jugendlichen nur Zugang zum untersten Arbeitsmarktsegment und schreibt den niedrigen sozialen Status der Elterngeneration fest. Diana Reiners geht der Frage nach, welche Erfahrungen jugendliche MigrantInnen bei erfolgloser Ausbildungssuche, Arbeitslosigkeit oder unsicherer Beschäftigung machen. Im Zentrum der ethnographischen Studie stehen die eigenen Sichtweisen der Jugendlichen und ihr Umgang mit den prekarisierten Lebensbedingungen. Dabei wird deutlich, dass ihre Suche nach Handlungsstrategien angesichts der Perspektivlosigkeit sie gerade in jene...

1. Mai 2006

Die Liebe zur Kunst

Europäische Kunstmuseen und ihre Besucher

Die Liebe zur Kunst

Der Zugang zu den Schätzen der Kunst steht allen offen und bleibt doch tatsächlich den meisten verwehrt. Nach wie vor gilt der Befund, den Pierre Bourdieu und Alain Darbel vor 40 Jahren als Ergebnis der vorliegenden Studie formulierten: „Der Anteil der verschiedenen sozio-professionellen Kategorien im Publikum der Museen […] steht nahezu in umgekehrtem Verhältnis zu ihrem Anteil in der Gesamtbevölkerung.“ Wenn der Kunstliebhaber einer Neigung folgt, die frei von allen Voraussetzungen und Zwängen scheint, dann bleibt das Museum einer der Orte, an denen die Schwerkraft gesellschaftlicher Erwartungen besonders deutlich spürbar wird. Verdankt sich die Liebe zur Kunst nicht...

1. Februar 2006

Soziale Ungleichheit im Bildungssystem

Eine empirisch-theoretische Bestandsaufnahme

Soziale Ungleichheit im Bildungssystem

Die Autoren dieses Sammelbandes untersuchen, welche Ursachen die fortdauernde, hohe soziale Selektivität im deutschen Bildungssystem hat. Dazu wird zum einen der auf Bourdieu zurückgehende konflikttheoretische Ansatz herangezogen, zum anderen werden Rational-choice-Theorien berücksichtigt. Beide Ansätze werden sowohl in theoretischen als auch in eher empirisch ausgerichteten Beiträgen kritisch beleuchtet, wobei qualitative und quantitative Vorgehensweisen sich ergänzen. STIMMEN ZUM BUCH „Was das Buch vermittelt, sind gute theoretisch-empirische Einblicke in eine komplizierte Problematik, die die Vielfalt der theoretischen und methodischen Zugänge mit einer Fülle von aufschlussreichen...