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Wer beherrscht die Medien?

Die 50 größten Medien- und Wissenskonzerne der Welt

25,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 142 × 213 cm
Veröffentlicht

22.02.2022

Auflage

2. Aufl., völlig überarbeitet

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

446

Artikelnummer

9783869625829

Auch erhältlich als: pdf  

Der Umsatz der 50 größten Medienkonzerne der Welt hat sich in den vergangenen fünf Jahren erneut verdoppelt. Ihre Macht ist so groß wie nie zuvor: Medienunternehmen beeinflussen politische Berichterstattung und produzieren in Zeiten der „Streaming Wars“ eine nie dagewesene Fülle von Content; sie entscheiden über die Platzierung von Suchergebnissen, sammeln persönliche Daten und vermarkten Benutzerprofile; sie entführen Milliarden von Menschen in immer komplexere virtuelle Spielwelten, bewerten die Kreditwürdigkeit von Staaten und kontrollieren akademische Fachzeitschriften. Ihre Lenker und Manager zählen zu den bestverdienenden Angestellten – Milliardäre und Millionäre mit exzellenten Kontakten zum politischen Establishment.

Milliardenschwere Fusionen und Übernahmen halten die Medienkonzernwelt in Atem. Daten- und Wissenskonzerne aus dem Silicon Valley, die sich lange Jahre erfolgreich gegen staatliche Regulierung gewehrt haben, moderieren und zensieren aufgrund von wachsendem politischen Druck mittlerweile den gesellschaftlichen Diskurs. Und im Zuge der Globalisierung stoßen neue Player – insbesondere chinesische Medienunternehmen – in die Phalanx der zuvor von nordamerikanischen und europäischen Konzernen kontrollierten Medienwelt.

In der von Grund auf aktualisierten neuen Ausgabe von „Wer beherrscht die Medien?“ porträtieren Lutz Hachmeister, Christian Wagener und Till Wäscher die 50 größten Medienkonzerne der Welt und beschreiben dabei Konzernlenker, Geschäftsstrategien und historische Grundlagen.

Christian Wagener, Jg. 1968, Studium der Germanistik und Romanistik in Berlin und Paris. 2001 Gründungsgesellschafter der HMR Produktion GmbH (Köln/Berlin), seitdem dort tätig in den Bereichen Produktionsleitung und Projektentwicklung, als Redakteur, Co-Autor, Regieassistent bei Filmen mit zeitgeschichtlichem und/oder Südfrankreichbezug (beispielsweise Riviera (ZDF 2003), Schleyer – Eine deutsche Geschichte (NDR/WDR 2003), Das Goebbels-Experiment (ZDF 2005), Ich, Reich-Ranicki (ZDF 2006), Bucht der Milliardäre (ZDF 2006), Revolution (ZDF 2008), Die Köche und die Sterne (Arte/WDR/NDR 2010), Der Hannover-Komplex (WDR/NDR/RBB/SWR/Phoenix 2016). Co-Autor diverser Buchpublikationen, z.B. Schleyer – Eine deutsche Geschichte (Beck, München 2004), Hannover: Ein deutsches Machtzentrum (DVA, München 2016), Hôtel Provençal. Eine Geschichte der Côte d’Azur (C. Bertelsmann, München 2021). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik (IfM) seit März 2019.
Lutz Hachmeister, Dr. habil., geb. 1959 in Minden/Westfalen, ist Gründungsdirektor des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik (Berlin/Köln). Promotion 1986 an der Universität Münster mit einer Arbeit zur Geschichte der Kommunikationswissenschaft in Deutschland, Habilitation 1999 an der Universität Dortmund mit einer Studie zur ›Gegnerforschung‹ der SS. Er war unter anderem Medienredakteur des Tagesspiegel in Berlin, Direktor des Grimme-Instituts (Marl) und Leiter des Fernseh- und Filmfests Köln (Cologne Conference). Zahlreiche Dokumentarfilme und Publikationen zur Zeit- und Mediengeschichte, u.a. Schleyer (2004), Das Goebbels-Experiment (2005) und Nervöse Zone. Politik und Journalismus in der Berliner Republik (2007). Deutscher Fernsehpreis 2009 für den Dokumentarfilm Freundschaft! Die Freie Deutsche Jugend.
Till Wäscher, Dr. phil, arbeitet als Kommunikationsberater, Pressereferent und Autor. Promotion 2018 an der Universität Duisburg-Essen mit einer Arbeit zu politischen Kommunikationsstrategien von internationalen Digital Rights-NGOs. 2016 Gastwissenschaftler an der Annenberg School for Communication, University of Pennsylvania. Studium der Politikwissenschaft (Diplom, Universität Potsdam) und North American Studies (MA, Freie Universität Berlin). Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Medienökonomie, Soziale Bewegungen.
Sachgruppen: Wirtschaft