Sportainment

Konzeption, Produktion und Verwertung von Sport als Unterhaltungsangebot in den Medien

28,00 

Zusätzliche Information

Maße 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

Juni 2009

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

336

Reihe

Sportkommunikation (TV954)

Artikelnummer(n)

9783938258606

Bucheinband

Broschur

Sport ist seit den 1980er-Jahren eine zunehmend wertvolle Ressource für die Produktion von massenmedialen Unterhaltungsangeboten geworden. Egal ob in TV, Hörfunk oder Print, Sport ist v.a. als nicht fiktives Unterhaltungsangebot ein wichtiger Quotengarant. Entsprechend werden Themen, Ereignisse und Akteure aus dem Sport in zunehmendem Maße in verschiedenen redaktionellen Kontexten (Reality-Shows, People- und Lifestyle-Sektor) als Unterhaltungsangebote eingesetzt. Trotz der steigenden Relevanz des Sports als massenattraktive Unterhaltungsware hat sich die Forschung mit diesem Untersuchungsgegenstand wenig auseinandergesetzt. Der vorliegende Band wirft einen genauen Blick auf Konzeption, Produktion und Verwertung des Sports als Unterhaltungsware in den Massenmedien. Es werden Produktionsmuster und -logiken der Massenmedien durchleuchtet sowie das Ausmaß des Angebots seit den 1980er-Jahren im TV- und Printsektor mittels umfangreichen empirischen Datenmaterials aufgezeigt. Es wird dabei verdeutlicht, welche Möglichkeiten, Notwendigkeiten, Risiken und Chancen mit der zunehmenden Unterhaltungsausrichtung für die Akteure im Sport- und Mediensystem einhergehen.

Christoph Bertling, geb. 1974, arbeitet seit mehreren Jahrzehnten in leitender Funktion am Institut für Kommunikations- und Medienforschung (IKM), u.a. als Studiengangsleiter und Privatdozent des B.A. Sportjournalismus und des M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung, an der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS). Als Strategie- und Kommunikationsberater ist er seit zwei Jahrzehnten für zahlreiche Top-Sportorganisationen und Medienunternehmen weltweit aktiv. Als Sportjournalist arbeitete er über ein Jahrzehnt als Reporter für zahlreiche Medien; u.a. Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Deutsche Welle, Spiegel-Verlag. In seiner Promotion sowie in zahlreichen nationalen und internationalen Veröffentlichungen beschäftigte er sich in den vergangenen Jahrzehnten mit dem komplexen Verhältnis von Sport, Medien und Journalismus.