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Sinn und Zeit

Frühe Wiener Arbeiten und Entwürfe

49,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 13 × 21 cm
Veröffentlicht

01.02.2007

Auflage

1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

304

Reihe

Alfred Schütz Werkausgabe (AAXTD31)

Artikelnummer

9783744517607

Dieser Band der Alfred Schütz Werkausgabe bietet frühe Manuskripte, Entwürfe und Notizen von Alfred Schütz aus seiner Wiener Zeit bis ins Jahr 1930. Die versammelten Texte dokumentieren Schütz’ Werkentwicklung bis in die erste Phase seiner AuseinanderSetzung mit der Phänomenologie von Edmund Husserl. Sie geben Einblick in Schütz’ ursprüngliches Vorhaben, mit dem Instrumentarium der Lebensphilosophie von Henri Bergson eine theoretische Grundlegung der Sozialwissenschaften im Anschluss an die verstehende Soziologie Max Webers zu entwickeln. Schütz’ Interesse gilt schon in diesen frühen Studien einer Analyse der Prozesse der Sinnbildung, d.h. der Setzung und Deutung subjektiver und objektiver Sinnzusammenhänge, des Fremdverstehens sowie der intersubjektiven Sinnkonstitution. In Rekurs auf Bergsons Zeitkonzept der inneren Dauer entwickelt Schütz dabei ein Verständnis der Konstitution von Sinn sowie eine Lösung der Intersubjektivitätsproblematik, die für sein gesamtes Werk prägend bleibt. Dabei weisen die in diesem Band versammelten Bruchstücke, Entwürfe und Aufzeichnungen aus der durch die Rezeption Bergsons geprägten Werkphase ein Spektrum an Problemstellungen und Lösungsansätzen auf, das weit über die Thematik von Schütz’ 1932 erschienenem Hauptwerk ‘Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt’ hinausgeht und somit den Weg der weiteren Entwicklung seines Werkes vorzeichnet. Mehr zur Alfred Schütz Werkausgabe (ASW) unter http://www.uvk.de/asw/

Alfred Schütz (*13.04.1899 in Wien, †20.05.1959 in New York) studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaften und arbeitete dann bald leitend für verschiedene Banken. 1932 veröffentlichte er »Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt«. 1938/39 emigrierte Schütz über Paris nach New York, wo er weiterhin für ein Wiener Bankhaus arbeitete. Ab 1944 lehrte er an der New School of Social Research, veröffentlichte sozialwissenschaftliche Aufsätze und arbeitete an den »Strukturen der Lebenswelt«.