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Nirgends scheint der Mond so hell wie über Berlin

Antisemitismus und die Schwächen unserer Gesprächskultur

26,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

08.04.2021

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

252

Artikelnummer

9783869626000

Kategorien: Katalog, Sachbuch

Auch erhältlich als: pdf  

In den vergangenen Jahren haben der Anschlag auf die Synagoge in Halle an der Saale und andere antisemitische Vorfälle die deutsche Öffentlichkeit aufgeschreckt. Es häufen sich die Nachrichten, wonach sich Juden in Deutschland wieder unsicher fühlen und erneut mit dem Gedanken spielen, das Land zu verlassen. Doch nimmt der Antisemitismus in Deutschland und Europa tatsächlich zu? Und wie kann die nichtjüdische Mehrheit einer solchen Entwicklung begegnen? In dem vorliegenden Buch gehen renommierte Wissenschaftler und Journalisten diesen Fragen nach, erläutern die Defizite in der Kommunikationskultur, die einer Verständigung verschiedener Bevölkerungsgruppen im Wege stehen, und entwickeln Vorschläge, wie sie sich überwinden lassen.

Kurt Reumann, Dr., geboren 1934 in Wesselburen, Schleswig-Holstein, war 1970 – 2000 Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Studium der Publizistik, Germanistik und Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Promotion bei Emil Dovifat 1964. Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Elisabeth Noelle-Neumann am Institut für Demoskopie in Allensbach und am Institut für Publizistik der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 1970 Wechsel zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Im Politikressort zuständig für Bildungspolitik, Umfrageforschung und Wahlanalysen. Von 1988 an auch verantwortlich für die Schülerwerkstatt „Jugend Schreibt/Zeitung in der Schule“. Mitglied in der Akademie der gemeinnützigen Wissenschaften zu Erfurt.
Thomas Petersen, Dr., geboren 1968 in Hamburg. Studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach, seit 1999 Projektleiter. Seit 1995/1996 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen, darunter Universität Mainz, TU Dresden, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2007/2008 Vertretung der Professur für methodische und historische Grundlagen der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Past Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR), Sprecher der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Methoden der Demoskopie, Feldexperimente, Visuelle Kommunikation, Politische Kommunikation, Wahlforschung, Markt- und Sozialforschung, Theorie der öffentlichen Meinung.