Medienoligarchen

Chancen und Grenzen für die Pressefreiheit in der Ukraine – eine Fallstudie

24,00 

Zusätzliche Information

Maße 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

Oktober 2008

Auflage

1., Aufl.

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

264

Reihe

Journalismus International (UF064)

Artikelnummer(n)

9783938258774

Bucheinband

Broschur

Downloads: Leseprobe, Datenblatt, Cover

Der als Revolution in Orange bezeichnete Widerstand Ende 2004 bot auch die Chance für eine einschneidende Veränderung der staatlichen Strukturen in der Ukraine. Eine Entwicklung hin zu einer demokratischen Gesellschaftsordnung, die mit konsolidierten Demokratien Ostmitteleuropas vergleichbar wäre, erscheint möglich. Eine herausragende Rolle bei einem solchen Transformationsprozess spielen die Massenmedien. Ihre Unabhängigkeit stärkt die Bestrebungen nach mehr Demokratie. Doch trotz der Lösung von der Vorherrschaft Russlands ist es der Ukraine bislang nicht gelungen, unabhängige Massenmedien zu etablieren. Systematischen Lenkungsversuche beherrschen nach wie vor die Medienpolitik. Die Massenmedien und der Grad der Pressefreiheit stehen im Mittelpunkt der Fallstudie. Ausgehend von den politischen Ereignissen im Jahr 2004 untersucht die Autorin die Entwicklung der Pressefreiheit vor und nach der Revolution. Sie prüft die Berichterstattung in vier ukrainischen Zeitungen und vergleicht bzw. ergänzt die Ergebnisse mit Aussagen von ukrainischen Journalisten.

Marina Sverdel, Autorin der Studie, stammt selbst aus der Ukraine. 1980 geboren und aufgewachsen in Krivoy Rog – einer industriellen Stadt im Osten des Landes – emigrierte sie mit ihrer Familie 1998 nach Deutschland. Nach ihrem deutschen Abitur studierte sie Journalistik und Anglistik an der Universität Dortmund und volontierte beim Westdeutschen Rundfunk. Derzeit arbeitet sie bei einem Online-Portal als Online Marketing Manager in Düsseldorf. Für ihre Diplomarbeit wurde Marina Sverdel mit der Martin-Schmeißer-Medaille geehrt.