Medien. Basiswissen für die Medienpraxis

19,50 

Zusätzliche Information

Maße 20 × 19 cm
Veröffentlicht

29.08.2012

Auflage

1., 1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

256

Reihe

Journalismus Bibliothek (SI412)

Artikelnummer(n)

9783869620237

Formate

Buch

Downloads: Cover

Medienjournalismus ist das Orchideenfach unter den journalistischen Disziplinen – in mehrfacher Hinsicht: Die Beobachtung des eigenen Metiers ist mit besonderen professionellen Herausforderungen verknüpft, hält aber zugleich spannende Einblicke in eine ebenso fiebrige wie vielschichtige Branche bereit. Im Band Medien der Journalismus Bibliothek wird das gesamte Spektrum dieses außergewöhnlichen Tätigkeitsfeldes für Berufseinsteiger und Medieninteressierte aufgezeigt sowie Dozenten und Hochschullehrer, die ihre journalistische Lehrpraxis auffrischen wollen. Im Medienjournalismus verbinden sich auf einzigartige Weise wirtschafts-, kultur- und politikjournalistische Interessen – in den vergangenen Jahren kamen mit dem digitalen Journalismus weitere Qualifikationsanforderungen aus dem Technikjournalismus hinzu. Neben einem Überblick über die beruflichen Möglichkeiten und Fallstricke leistet der Band vor allem konkrete Eindrücke aus der Berufspraxis: Medienjournalisten berichten über ihre Recherchen, erfolgreiche Kollegen werden porträtiert, vorbildliche medienjournalistische Angebote von Zeitungen und Fachzeitschriften, aus Internet, Hörfunk und Fernsehen ausführlich beschrieben. Angereichert mit vielen Fallbeispielen aus der medienjournalistischen Arbeit erfährt der Leser nicht nur etwas über die Traditionen dieses Berufsbildes, sondern erhält auch wertvolle Anregungen zu seiner künftigen Entwicklung. Abgerundet wird das Buch durch Checklisten und einen umfassenden Service-Teil.

Christian Meier ist seit Mitte 2011 stellvertretender Chefredakteur des Online-Medienportals Meedia. Zuvor war er Ressortleiter Digital des Branchendienstes kressreport und Kolumnist der Welt am Sonntag. 2004 war er verantwortlicher Online-Redakteur des Debattenmagazins Cicero. Als Autor schrieb und schreibt er u.a. für die Zeit, den Tagesspiegel, die NZZ, das Parlament und das MediumMagazin. Er volontierte im Medienreferat der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn. Seine journalistische Laufbahn begann er bei der Neuen Westfälischen, für die er mehrere Jahre als freier Mitarbeiter schrieb. Meier ist Alumni des Arthur F. Burns Fellowship, in dessen Rahmen er beim Philadelpha Inquirer in Philadelphia arbeitete. Er ist ebenfalls Alumni der Heinz-Kühn-Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen. Meier studierte Nordamerikastudien, Geschichte und Volkswirtschaft an der WWU Münster und der Freien Universität Berlin. 1995/96 war er DAAD-Stipendiat im Graduate Program der University of Washington in Seattle. Anfang 2011 veröffentlichte er das Buch Erlösmodelle im E-Publishing – Wie sich Medien auf Tablets und Smartphones neu erfinden können (Tredition), einen Band mit Artikeln, Interviews und Analysen. Er hat für mehrere Buchveröffentlichungen Beiträge und Aufsätze beigesteuert und moderiert regelmäßig Panel-Diskussionen im Rahmen von Medienkongressen. Christian Meier lebt in Berlin.
Dr. Stephan Weichert ist Medienwissenschaftler, Publizist, Resilienz-Coach und Gründungsdirektor des gemeinnützigen VOCER-Instituts für Digitale Resilienz in Hamburg. Das unabhängige Institut versteht sich als Think & Do Tank für digitale Souveränität, demokratische Resilienz und einen verantwortungsvollen Umgang mit KI. Seit mehr als 25 Jahren arbeitet Weichert an der Schnittstelle von Journalismus, digitalem Medienwandel, öffentlicher Kommunikation und gesellschaftlicher Verantwortung. Er berät Medienhäuser, Stiftungen, Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen zu Fragen von KI-Resilienz, Krisenkommunikation, digitaler Medienkompetenz und strategischer Transformation. Weichert war und ist in der journalistischen Aus- und Weiterbildung tätig, unter anderem an der Universität der Künste Berlin, der City University of New York, der Hamburg Media School, der Macromedia Hochschule, der TU Dortmund und der FH Graz. Seine Arbeit wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Medienethik Award. Aktuell lehrt, forscht und publiziert er zu KI-Resilienz in Journalismus, Organisationen und öffentlicher Kommunikation. Gemeinsam mit Leif Kramp veröffentlichte er 2026 das Whitepaper „KI-Resilienz im Journalismus. Frameworks und Handlungsempfehlungen für mehr Vertrauen, Verantwortung und digitale Souveränität“.

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