Skip to content Skip to footer

Medien. Basiswissen für die Medienpraxis

19,50 

Zusätzliche Informationen

Größe 20 × 19 cm
Veröffentlicht

29.08.2012

Auflage

1., 1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

256

Reihe

Journalismus Bibliothek (SI412)

Artikelnummer

9783869620237

Medienjournalismus ist das Orchideenfach unter den journalistischen Disziplinen – in mehrfacher Hinsicht: Die Beobachtung des eigenen Metiers ist mit besonderen professionellen Herausforderungen verknüpft, hält aber zugleich spannende Einblicke in eine ebenso fiebrige wie vielschichtige Branche bereit. Im Band Medien der Journalismus Bibliothek wird das gesamte Spektrum dieses außergewöhnlichen Tätigkeitsfeldes für Berufseinsteiger und Medieninteressierte aufgezeigt sowie Dozenten und Hochschullehrer, die ihre journalistische Lehrpraxis auffrischen wollen. Im Medienjournalismus verbinden sich auf einzigartige Weise wirtschafts-, kultur- und politikjournalistische Interessen – in den vergangenen Jahren kamen mit dem digitalen Journalismus weitere Qualifikationsanforderungen aus dem Technikjournalismus hinzu. Neben einem Überblick über die beruflichen Möglichkeiten und Fallstricke leistet der Band vor allem konkrete Eindrücke aus der Berufspraxis: Medienjournalisten berichten über ihre Recherchen, erfolgreiche Kollegen werden porträtiert, vorbildliche medienjournalistische Angebote von Zeitungen und Fachzeitschriften, aus Internet, Hörfunk und Fernsehen ausführlich beschrieben. Angereichert mit vielen Fallbeispielen aus der medienjournalistischen Arbeit erfährt der Leser nicht nur etwas über die Traditionen dieses Berufsbildes, sondern erhält auch wertvolle Anregungen zu seiner künftigen Entwicklung. Abgerundet wird das Buch durch Checklisten und einen umfassenden Service-Teil.

Stephan Weichert ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Autor, Filmemacher und Social Entrepreneur. Seit 2020 leitet er gemeinsam mit Alexander von Streit und Leif Kramp das VOCER Institut für Digitale Resilienz, einen unabhängigen Think & Do Tank der u.a. Workshops und Akademien für Medienschaffende zur digitalen Transformation anbietet. Aktuell forscht und lehrt er in den Bereichen Digitale Resilienz, Constructive News, soziale Innovation, Krisenkommunikation und gemeinnütziger Journalismus. Stephan Weichert ist seit über 20 Jahren im Hochschulmanagement und in der journalistischen Aus- und Weiterbildung tätig, davon 12 Jahre als Professor für digitalen Journalismus an der Macromedia Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg und an der Universität der Künste (UdK) in Berlin. Er hat mehrere Journalismus-Studiengänge sowie Weiterbildungsprogramme entwickelt und geleitet, u.a. den universitären Masterstudiengang "Digital Journalism" an der Hamburg Media School und das „Digital Journalism Fellowship“, ein weltweit einzigartiges Bildungsprogramm für berufstätige Journalist:innen. Derzeit ist er Lehrbeauftragter für Digitalen Journalismus an der TU Dortmund und leitet Workshops für Verbände, u.a. den Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger BDZV und den Deutschen Gewerkschaftsbund DGB. Nach seiner Promotion an der Universität Hamburg über die Krisenberichterstattung des 11. Septembers 2001 (Herbert von Halem Verlag) wechselte Stephan Weichert als Medienreferent nach Berlin an das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik, das er ab 2005 gemeinsam mit Lutz Hachmeister aufbaute. Dort verantwortete er den Bereich "Qualitätsjournalismus und Prestige-Presse", war Chefredakteur des "Jahrbuchs Fernsehen" und entwickelte die internationale Mediendatenbank des IfM. 2009 gründete er die Non-Profit-Organisation VOCER und rief 2014 den VOCER Innovation Day ins Leben, eine internationale Digitalkonferenz mit namhaften Speaker:innen aus dem In- und Ausland. Parallel zu seiner Hochschulkarriere arbeitet Weichert als Journalist: Er veröffentlichte u.a. bereits in Der Tagesspiegel, Neue Zürcher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, taz und Der Freitag sowie für den Deutschlandfunk und den WDR.