Elizabeth Prommer

Prof. Dr.

Vita

Elizabeth Prommer, Prof. Dr., lehrt Kommunikations- und Medienwissenschaft und ist Direktorin des Instituts für Medienforschung der Universität Rostock sowie Prodekanin der Interdisziplinären Fakultät. Ihre Arbeits-, Publikations-, und Forschungsschwerpunkte liegen aus kommunikations- und medienwissenschaftlicher Perspektive im Zusammen­spiel von Medien, Medienrezeption und Gesellschaft. Dabei interessiert sie sich inbesondere für die audio­visuellen Medien (Kino, Fernsehen, nonlineare/interaktive und alle modernen Formen der „Bewegtbild-Medien“). Studium in Los Angeles, München und Leipzig. Vor der Berufung nach Rostock war sie Professorin an der Universität Wien und viele Jahre an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam.

Ihre Veröffentlichungen umfassen u.a. Studien zur Online-Mediennutzung und Nutzung mobiler Medien. Aktuelle Forschungsprojekte untersuchen die Sichtbarkeit von Frauen in Kino und Fernsehen sowie die geschlechtsspezifischen Zugänge zur Medienindustrie. Elizabeth Prommer ist Amerikanerin, verheiratet und hat drei Kinder.

HERAUSGEBERSCHAFTEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Alltag, Medien und Kultur

In der Reihe Alltag, Medien und Kultur sollen in erster Linie empirische, aber auch theoretische Arbeiten veröffentlicht werden, die den Zusammenhang von Alltag, Medien und Kultur aus der Perspektive der gesellschaftlichen Akteure, der Mediennutzer thematisieren. Mit ihrer mediensoziologischen Orientierung und interdisziplinären Ausrichtung trägt die Reihe zum Dialog zwischen Medienpraxis, Medien- und Kommunikationswissenschaft, Medienpädagogik und Jugendschutz sowie zur Diskussion um die gesellschaftliche Bedeutung der Medien im 21. Jahrhundert bei. Gegründet 2007 von Prof. Dr. Lothar Mikos (Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“, Potsdam-Babelsberg). Schriftenreihen-Herausgeber: Hon. Prof. Joachim von Gottberg, Prof. Dr. Lothar Mikos, Dr. Elizabeth Prommer, Prof. Dr. Claudia Wegener ...


PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Elizabeth Prommer / Christine Linke

Ausgeblendet

Frauen im deutschen Film und Fernsehen. Mit einem Vorwort von Maria Furtwängler

Frauen sind im deutschen Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen ab einem Alter von 30 Jahren etwa zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger ...

Susanne Eichner / Elizabeth Prommer (Hrsg.)

Fernsehen: Europäische Perspektiven

Festschrift Prof. Dr. Lothar Mikos

Für den vorliegenden zweisprachigen Band (deutsch/englisch) haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern mit den Produktionskontexten, der Entwicklung von neuen Genres und einer neuen Fernsehästhetik, aber auch mit Publikumsperspektiven beschäftigt, um so eine Vielfalt an europäischen Perspektiven auf das alte und gleichzeitig neue Medium Fernsehen zu bieten. Vor ...

Joachim von Gottberg / Elizabeth Prommer (Hrsg.)

Verlorene Werte?

Medien und die Entwicklung von Ethik und Moral

In der öffentlichen Diskussion wird häufig ein allgemeiner Werteverfall beklagt, der mit medialen Entwicklungen einhergehe. Als Indikatoren werden Grenzüberschreitungen, die Auflösung der klassischen Familie, die zunehmende Gewaltbereitschaft junger Menschen, Egoismus, Hedonismus und Konsum genannt. Dieses Buch stellt die wichtigsten Theorien darüber zusammen, wie sich Ethik, Moral und Wertvorstellungen bilden, welche Funktion sie ...

Elizabeth Prommer

Fernsehgeschmack, Lebensstil und Comedy

Eine handlungstheoretische Analyse

Elizabeth Prommer geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Vorlieben bei der Wahl des Fernsehprogramms erklären lassen: So scheiden sich insbesondere bei Comedy-Sendungen, bspw. an den Fernsehkomikern Harald Schmidt und Stefan Raab, deutlich die Geister: Der eine wird in den Feuilletons hoch gelobt, der andere hat dafür mehr Zuschauer und ...

Elizabeth Prommer / Martina Schuegraf / Claudia Wegener (Hrsg.)

Gender – Medien – Screens

(De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive

»Gender - Medien – Screens« beschäftigt sich mit (De-)Konstruktionen von Geschlecht, die mittels Screens verbreitet werden. Der Begriff Screen wird dabei unterschiedlich verstanden. Im technischen Sinne sind damit alle derzeitigen Bildschirmmedien und ihre möglichen Weiterentwicklungen gemeint. Das können sowohl klassische Bildschirmmedien wie Kino und Fernsehen als auch neuere Formen wie ...