“Dynamisch-transaktional denken” in der Publizistik


Von Redaktion am 18. Januar 2008

In Ausgabe 4/2007 der Publizistik schreibt Michael Schenk über Dynamisch-transaktional denken. Theorie und Empirie der Kommunikationswissenschaft von Werner Wirth, Hans-Jörg Stiehler und Carsten Wünsch (Hrsg.):

In dem Band sind fachlich interessante Beiträge zusammengeführt. Allerdings sind die vorgelegten Texte nicht stringent auf dynamisch-transaktionales Denken bezogen, wie es der Titel des Bandes nahe legt. Ein Teil der Beiträge hätte auch ohne diesen Bezug geschrieben werden können. Wie ausgeführt, sind die exklusiv dem dynamisch-transaktionalen Ansatz gewidmeten Beiträge besonders lesenswert, weil sie sowohl einen Überblick als auch eine Zwischenbilanz bieten. Die in dem Band enthaltenen Texte sind auf hohem Niveau gehalten, sie sind nicht immer leicht zu lesen. Für Leser, die schnell Informationen aufnehmen möchten, ist der Band daher nicht gerade leicht verdaulich. Gleichwohl stecken in manchen Beiträgen auch Ergebnisse, die von praktischem Nutzwert sind. Alles in allem bieten die Texte vor allem für die kommunikationswissenschaftlich interessierten Studierenden, Wissenschaftler und Fachleute eine Reihe von Anregungen.