Katja Lüthy

Die Zeitschrift

Zur Phänomenologie und Geschichte eines Mediums

Katja Lüthy weist mit ihrer phänomenologisch-hermeneutischen Arbeit nach, dass der Zeitschrift eine »diskursive Universalität« innewohnt. Damit unterscheidet sich die Zeitschrift von Anzeigen- und Kundenblättern ebenso wie sie sich durch ihre meinungsbetonten Darstellungsformen von der Zeitung abhebt. Zudem zeigt die Autorin auf, dass Onlinezeitschriften auch Zeitschriften sind.

Hierfür untersucht sie vier Publikationen am Randbereich von Zeitschriften: den »Marienkalender« (1871-2007), »Die Zeit« mit dem »Zeitmagazin« (1946, 1970), den »Manufactum«-Katalog (2006) und die erste deutsche Internet-Zeitschrift »telepolis« (2010). Ihre Argumentation begründet sie faktisch mit dem zweiten Teil ihrer Arbeit, in dem sie die Forschung zur Zeitschrift von Mitte des 17. Jahrhunderts bis 2008 auswertet. In dieser Ausführlichkeit leistet sie damit einen wichtigen Baustein zur Geschichte der Zeitschriftenforschung. Sie schließt auch eine Lücke in der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, denn die Zeitschrift gehört zu den Einzelmedien, die bisher am wenigsten untersucht und am kontroversesten interpretiert wurden.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Katja Lüthy

Katja Lüthy ist Publizistik- und Kommunikationswissenschaftlerin und arbeitet im Bildungsministerium des Kantons Zürich. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie an der Universität der Künste Berlin promoviert. ...


Die Zeitschrift
  • 2013
  • 386 S., 25 Abb., dt.
  • flexibler Einband, 215 x 150 mm
  • ISBN 978-3-7445-0589-5

  • 49,00 EUR
  • lieferbar

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