Lutz Mükke

›Journalisten der Finsternis‹

Akteure, Strukturen und Potenziale deutscher Afrika-Berichterstattung

Reihe des Instituts für Praktische Journalismusforschung (IPJ), 1

Seit Jahrzehnten wird von Wissenschaft und journalistischer Praxis harsche Kritik an Präsentation und Inhalt der Afrika-Berichterstattung in den deutschen Medien geübt. Lutz Mükke möchte mit ‘Journalisten der Finsternis’ der in Deutschland üblichen inhaltsanalytischen Auseinandersetzung eine ausführliche Analyse der an der Afrika-Berichterstattung beteiligten Kommunikatoren (Korrespondenten, Redaktionsmitarbeiter, lokale Mitarbeiter) zur Seite stellen. Er beschreibt zudem Strukturen (u.a. Nachrichtenauswahl, ökonomische Rahmenbedingungen, Gatekeeper-Positionen), die die journalistische Informationsverarbeitung zu Afrika-Themen maßgeblich bestimmen.

Die Untersuchung verfolgt zwei Ziele: Sie will einen kritischen Beitrag zur Professionalisierung des Auslandsjournalismus leisten und darüber hinaus Anregungen für den theoretischen Diskurs über Auslandsberichterstattung bieten. Sie bezieht sich dabei auf die derzeit gültigen Leitsätze des praktischen Journalismus, lässt Erfahrungen von Journalisten einfließen und stellt außerdem viele empirische Daten bereit.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Lutz Mükke

Lutz Mükke , Dr., ist Wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung in Leipzig. Seit 2010 ist er Herausgeber der internationalen Journalismus-Zeitschrift MESSAGE. Der Diplom Journalist und Afrikanist arbeitete als Reporter in Kriegsgebieten wie Afghanistan, Südsudan, DR Kongo oder Somalia und als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig, Abteilung Journalistik. Seine Spezialthemen sind Auslandsberichterstattung, Recherche, Narrativer und Medienjournalismus, Kalter Krieg und Medien in Transition. ...


›Journalisten der Finsternis‹
  • 2009
  • 560 S., 37 Abb., 11 Tab., dt.
  • Broschur, 213 x 142 mm
  • ISBN 978-3-938258-94-1

  • 34,50 EUR
  • lieferbar

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