Posts tagged 'Korrespondent'

10. Mai 2011

Lutz Mükke

Lutz Mükke

Lutz Mükke , Dr., ist Wissenschaftlicher Direktor des Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung in Leipzig. Seit 2010 ist er Herausgeber der internationalen Journalismus-Zeitschrift MESSAGE. Der Diplom Journalist und Afrikanist arbeitete als Reporter in Kriegsgebieten wie Afghanistan, Südsudan, DR Kongo oder Somalia und als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Leipzig, Abteilung Journalistik. Seine Spezialthemen sind Auslandsberichterstattung, Recherche, Narrativer und Medienjournalismus, Kalter Krieg und Medien in Transition.

6. Mai 2011

Die Vorkämpfer

Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten

Die Vorkämpfer

Gerade in Krisenzeiten beweist der Journalismus seine Unersetzlichkeit: Rasante Nachrichtenübermittlung, reflektierte Analysen, geschliffene Kommentierungen – professionelle Orientierungsangebote für eine verunsicherte Gesellschaft. In einer von Naturkatastrophen, Kriegen und Terroranschlägen gebeutelten Welt bieten journalistische Angebote Überblick, Einordnung und eben jenen Halt, der in solchen Zeiten des emotionalen und häufig existenziellen Aufruhrs so schnell verloren geht. Krisenjournalismus ist eines der interessantesten, gefragtesten, aber auch undurchsichtigsten Tätigkeitsfelder des zeitgenössischen Journalismus. Wie diese Akteure arbeiten, wer sie informiert, und welche Themen...

16. Februar 2011

Brüssel – vermeintlich fern

Zum europäischen Denken und Handeln deutscher Regionalzeitungen

Brüssel – vermeintlich fern

Brüssel ist Deutschlands zweite Hauptstadt, sagt man – denn in vielen Politikfeldern werden dort die Weichen gestellt. Spiegelt sich ihre politische Bedeutung auch in den Medien wider? Die vorliegende explorative Studie beruht auf teilnehmender Beobachtung und einer Befragung von 24 Redaktionen. Sie gibt erste Antworten auf die Fragen, wie deutsche Regionalzeitungen über die Europäische Union berichten, was ihre Redakteure über die EU denken und wie sie mit ihren EU-Korrespondenten zusammen arbeiten. Der Autor führt Erkenntnisse aus Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Politikwissenschaft zusammen und entwickelt Vorschläge, wie sich die politische Europakommunikation und insbesondere...

9. Oktober 2008

Dschungel wäre keine schlechte Bezeichnung

Dschungel wäre keine schlechte Bezeichnung

Erfahrungen eines Brüssel-Korrespondenten Von Michael Grytz REACH. Noch so eine Abkürzung. Genauer: Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006 zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe (REACH)… Der Titel ist deutlich länger, seine Geschichte auch, sein Inhalt erst recht. Die Chemiegesetzgebung. Beim Blick in die Verordnungsbestimmungen zieht sich dem Leser der Magen zusammen, kein Thema, das irgend einen hinter dem Ofen hervor lockt – und das obwohl es sich um eines der größten Projekte in der Geschichte der EU handelt. Industrie, Verbände, Europapolitiker und Mitgliedsländer beschäftigt es dagegen...

Die große Unbekannte

Journalisten wissen nur wenig über die EU Von Julia Lönnendonker Die Ablehnung der EU-Verfassung in einem Referendum in Irland gibt einer Klage neue Nahrung, die seit Jahren immer wieder zu hören ist: Die Bürger seien nur mangelhaft über die Europäische Union informiert, die Berichterstattung sei zu negativ und unzureichend. Wie soll sich, so der Vorwurf, eine europäische Diskus­sionssphäre oder gar Öffentlichkeit bilden, wenn die Medien kein geeignetes Forum bieten? In der Tat ist die EU-Berichterstattung oftmals nur punktuell, lückenhaft, wenig hintergründig und außerdem fremdbestimmt durch den Terminkalender der Brüsseler Institutionen. Das bestätigen Forscher aus elf Ländern...

23. Oktober 2007

Alpha-Journalisten beim Medien Monitor

Beim Medien Monitor ist eine Rezension von Die Alpha-Journalisten. Deutschlands Wortführer im Porträt von Stephan Weichert und Christian Zabel erschienen. Mareike Potjans meint: Die Qualität der Porträts schwankt stark. Von seichten Lobhudeleien bis hin zu scharfer Kritik ist alles dabei. Gleich das erste Porträt über Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust taugt als Beispiel dafür, dass manche Journalisten ein Problem damit haben, über Journalisten zu schreiben, weil sie keine Nestbeschmutzung betreiben wollen. Anders lässt sich das unkritische Porträt von Michael Hanfeld […] nicht erklären. Er verschweigt die internen Spiegel-Skandale und die Abgänge prominenter Journalisten wegen...