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Inklusive Medienarbeit. Chancen, Herausforderungen und Perspektiven

Wie sieht inklusive Medienarbeit im Fernsehen, im Radio, in Podcasts und auf Social-Media-Kanälen aus? Warum ist es wichtig, dass Menschen mit Behinderung Medienprodukte schaffen und journalistisch tätig sind? Und wie kann man sie, wo nötig, so begleiten und unterstützen, dass die Betroffenen die jeweils eigenen Themen und Inhalte vermitteln können?
Ernst Tradinik, Autor von Inklusive Medienarbeit. Menschen mit Behinderung in Journalismus, Radio, Moderation und Film und Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen werden Antworten auf diese Fragen geben und Probleme und Widerstände thematisieren, denen diese Menschen in ihrem Alltag immer wieder ausgesetzt sind. Die Journalistin Gemma Pörzgen wird das Gespräch moderieren.
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Raúl Krauthausen ist Inklusions-Aktivist, Gründer der SOZIALHELDEN und studierter Kommunikationswirt. Sein Einsatz in den Bereichen Inklusion und Soziales Engagement wird unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2014 erschien seine Autobiographie „Dachdecker wollte ich eh nicht werden – Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“. Seit 2015 moderiert er „KRAUTHAUSEN – face to face“, ein Talkformat auf Sport1. Er hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Inklusion, Vielfalt und gesellschaftliches Zusammenleben und präsentiert u.a. die Podcasts „Im Aufzug“ und „Die neue Norm“. Sein Podcast „Wie kann ich was bewegen?“ ist im Oktober 2021 als gleichnamiges Buch im Edition Körber Verlag erschienen. Im Frühjahr 2023 erschien sein Sachbuch „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“ (Rowohlt Verlag). Februar 2024 erschien Rauls erstes Kinderbuch „Als Ela das All eroberte“ im Carlsen Verlag. Mit seiner Co-Autorin Adina Hermann erzählt er die Geschichte von einem Mädchen, das mit Rollstuhl lebt und den Weltraum entdecken möchte.
Gemma Pörzgen arbeitet als freie Journalistin mit Osteuropa-Schwerpunkt in Berlin. Sie studierte Politikwissenschaften, Slawistik und Osteuropäische Geschichte in München und volontierte bei der Frankfurter Rundschau. Sie war als Nachrichtenredakteurin tätig, später als Auslandskorrespondentin auf dem Balkan und in Israel/Palästina. Die Journalistin arbeitet heute als Redakteurin in der Online-Redaktion des Deutschlandfunks, als Chefredakteurin der Zeitschrift „Ost-West. Europäische Perspektiven“, als Veranstaltungsmoderatorin und freie Autorin. Sie ist Mitgründerin und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen Deutschland.
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Ernst Tradinik lebt und arbeitet in Wien. Er hat 30 Jahre als Betreuer, Sozialpädagoge und Trainer gearbeitet, u.a. in der 1. Psychiatrieausgliederungswohngemeinschaft in Wien. Parallel dazu fortwährend Arbeit mit Radio (z.B. 12 Jahre lang wöchentliche Livesendung: Radio Insieme, die Sendung für Menschen mit Herz und anderen Störungen bei freien Radios in Österreich) und redaktionelle Arbeit, Kamera und Regie (Kurzdokus, TV-Beiträge u.a.). Seit 2008 Umsetzung inklusiver Medienarbeiten in der Praxis (inklusive TV-Sendungen, wie z.B. NA (JA) GENAU – Breitenseer Lichtspiele – Kinogespräche aus dem ältesten Kino Wiens, diverse inklusive Podcasts oder die inklusive Hommage an den Italowestern: 5 vor 12. Es wird Zeit (OKTO & ORF). Lektor (ext.) an der FH St. Pölten (Inklusive Medienarbeit, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu diesem Forschungsfeld), SOB in Wien, PH in Graz u.a. 2019 Gründung der Firma MENSCHEN & MEDIEN. Ab 1997 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien, akad. Lehrgang Fernsehjournalismus an der Donauuniversität Krems, Lehrgang Supervision an der Universität Wien.

