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Digitale Resilienz: Widerstandskraft in polarisierenden Zeiten

Wie kann man den Nebenwirkungen der immer weiter zunehmenden digitalen Mediennutzung im Alltag begegnen?
Die Digitalisierung unserer Gesellschaft bringt nicht nur Vorteile. Zu den Nachteilen gehören ein abnehmender sozialer Zusammenhalt und die Verstärkung von Meinungsunterschieden. Digitale Populisten wie Donald Trump und Elon Musk, Fake News und Meinungsmache über die sozialen Medien verunsichern uns.
Die im Netz stattfindende Polarisierung, das vom Internet ausgehende Suchtpotenzial und die dort stattfindende Manipulation haben Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit. Angesichts der derzeitigen innen- und weltpolitischen Situation ist auch ein politischer Diskursverfall im Netz zu beobachten.
Aufhalten lässt sich diese Entwicklung voraussichtlich nicht. Vielmehr geht es darum, die Menschen robuster zu machen und sie zugleich neue Fähigkeiten entwickeln zu lassen, die helfen können, Krisensituationen so durchzustehen, dass unsere Demokratie keinen Schaden nimmt.
Die Medien- und Kommunikationswissenschaftler Dr. Leif Kramp (ZeMKI, Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (Co-Gründer und Co-Direktor des Vocer Instituts für Digitale Resilienz) zeigen auf, wie diesen Herausforderungen individuell wie auch kollektiv begegnet werden kann, nämlich mit Digitaler Resilienz, die sie als ›Superkraft‹ bezeichnen.
Basierend auf ihrer zweiteiligen Grundlagenstudie zu Digitaler Resilienz sprechen sie mit der Leiterin des Grimme-Akademie Aycha Riffi über ihre ganzheitliche Betrachtungsweise und wie sie damit zum Verständnis der allseits diskutierten ›digitalen Gesellschaft‹ beitragen.
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an [email protected]
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Dr. Leif Kramp ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Vereins für Medien- und Journalismuskritik e.V., der die VOCER-Bildungsprogramme trägt. Kramp hat zahlreiche Fachbücher und Studien zur Transformation des Journalismus veröffentlicht.
Aycha Riffi, geb. 1969, studierte an der Ruhr-Universität Bochum Film- und Fernsehwissenschaften, Theaterwissenschaften, Germanistik und Pädagogik. Ihre Magisterarbeit schrieb sie „Zur Archivierung des Fernsehens“. Nach dem Studium und einer Hospitanz beim ZDF/Das kleine Fernsehspiel sammelte sie redaktionelle und journalistische Erfahrungen beim WDR, SDR und DSF. 2002 kam sie als freie Mitarbeiterin zum Grimme-Institut. Vom Grimme Online Award wechselte sie 2005 zur Grimme-Akademie. Die Leitung der Akademie übernahm sie im September 2010.
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Dr. Stephan Weichert ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Publizist, Filmemacher und Social Entrepreneur. Er ist Co-Gründer und Co-Direktor des unabhängigen VOCER Instituts für Digitale Resilienz und leitet das mit Bundesmitteln geförderte Datenbank-Projekt NPJ.news. Weichert arbeitet als Lehrbeauftragter und hat verschiedene Studiengänge und Ausbildungsprogramme im Bereich Digitaler Journalismus geleitet. Für seine herausragenden journalistischen Veröffentlichungen wurde er 2014 mit dem Medienethik Award der Hochschule der Medien ausgezeichnet.
Die Abbildung für diese Veranstaltung wurde mit Grok generiert.

