Posts tagged 'Rezeption'

17. Januar 2017

Jörg Matthes – 9. Januar 1977

Stationen Geboren in Arnstadt. Vater Ingenieur. 1995 bis 2002 Doppelstudium der Psychologie sowie der Medienwissenschaft, Philosophie und Interkulturellen Wirtschaftskommunikation an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2002 bis 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Jena. 2003 bis 2009 wissenschaftlicher Assistent und Postdoc am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. 2007 Promotion (Doktorvater: Werner Wirth). 2008 Dissertationsförderpreis der DGPuK. 2009 bis 2011 Assistenzprofessur an der Universität Zürich. 2011 Rufe an die Universitäten Wien, Amsterdam, Berlin (FU) sowie München....

4. November 2016

Constanze Rossmann – 17. August 1974

Constanze Rossmann – 17. August 1974

Stationen Geboren in München. Vater Arzt, Mutter Stadträtin. 1995 bis 2001 Studium der Kommunikationswissenschaft, Psychologie und Psycholinguistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität München. 2007 Promotion (Doktorvater: Hans-Bernd Brosius) und Akademische Rätin auf Zeit. Lehrauftrag am Department für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Fribourg. 2009 Visiting Scholar am Institute of Communication and Health der Università della Svizzera italiana in Lugano. Vertretungsprofessuren in Hannover (2009/10) und Mainz (2013) sowie Gastprofessur...

22. Oktober 2014

Qualitative Forschung als strenge Wissenschaft?

Zur Rezeption der Phänomenologie Husserls in der Methodenliteratur

Qualitative Forschung als strenge Wissenschaft?

Andrea Ploder zeichnet in ihrer Arbeit systematisch die verschiedenen Wege der Husserl-Rezeption in der Methodenliteratur nach, unterscheidet verschiedene Rezeptionsweisen und prüft ihr Verhältnis zu den Schriften Husserls. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Methodengeschichte und zur methodologischen Grundlagendebatte der qualitativen Sozialforschung. Aus Sicht der philosophischen Husserl-Forschung ist es ein spannendes Fallbeispiel für Probleme und Potenziale einer Rezeption der Phänomenologie in den Einzelwissenschaften. Auf den ersten Blick hat die Phänomenologie Edmund Husserls mit der qualitativen Sozialforschung wenig gemeinsam: Husserl will die...

16. September 2014

Nadine Scherr: Die Übersetzung amerikanischer Texte in deutschen Printmedien

Nadine Scherr: Die Übersetzung amerikanischer Texte in deutschen Printmedien

Rezensiert von Ursula Stachl-Peier In ihrer Dissertation, die nun unter dem Titel Die Übersetzung amerikanischer Texte in deutschen Printmedien in der von Peter Lang herausgegebenen Reihe Mainzer Studien zur Amerikanistik erschienen ist, untersucht Nadine Scherr die Auswirkungen von Medientext-Übersetzungen auf die “Kulturmittlung zwischen den USA und Deutschland” – ein Bereich, in dem die Autorin noch reichlich Forschungsbedarf ortet. Die Ergebnisse ihrer umfassenden Analyse von “defizitären” Übersetzungen sind, so die Autorin einleitend, für mehrere Disziplinen von Belang: Für die Amerikanistik kann die Studie “wertvolle Kenntnisse darüber liefern, inwiefern...

13. August 2014

Glaubwürdigkeit in der politischen Kommunikation

Gesprächsstile und ihre Rezeption

Glaubwürdigkeit in der politischen Kommunikation

Wie glaubwürdig sind Politiker in ihrem Gesprächsstil und auf welchen Faktoren beruht ihre Glaubwürdigkeit? Martha Kuhnhenn entwirft zur Beantwortung dieser Fragen ein Modell in dessen Mittelpunkt vier Dimensionen von Glaubwürdigkeit stehen: Sachkompetenz, soziale Einbettung/Sympathie, Verlässlichkeit/Reputation und Verständlichkeit. Anschließend überprüft sie dieses Modell anhand der Interaktion dreier Politiker in einer Radiodiskussion in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2011 (Funkhausgespräche, WDR 5). Hierfür zeichnet sie zunächst die Gesprächsstile der drei Politiker nach und analysiert deren glaubwürdigkeitsstiftende Potenziale. Die Gesprächsstilanalysen erfolgen am Feintranskript...

4. Mai 2013

Daniel Hajok, Olaf Selg, Achim Hackenberg (Hrsg.): Auf Augenhöhe? Rezeption von Castingshows und Coachingsendungen

Rezensiert von Anja Weller Das Lesen der Schlagzeilen in den Printmedien zeigt, dass Fernsehformate, die sich unter dem Label ‘Reality-TV’ fassen lassen, eine große Aufmerksamkeit erfahren. In den Artikeln werden neben den prominenten Experten, wie Heidi Klum, Dieter Bohlen oder Katja Saalfrank, auch die Akteure thematisiert  – ‘echte’ Menschen mit ‘echten’ Geschichten. Die breite Medienpräsenz thematisiert dabei fast ausschließlich den im eigentlichen Format eröffneten Diskurs, welcher die sehr emotionalen Lebensgeschichten der Kandidaten beinhaltet. Kritische Stimmen werden seitens der Medien kaum laut, was verwundert, wenn man sich selbst einmal...

1. November 2012

Werner Früh, Benjamin Bigl, Sebastian Heinisch, Markus Schubert, Jasper A. Friedrich (Hrsg.): Empirisch-praktisch forschen

Werner Früh, Benjamin Bigl, Sebastian Heinisch, Markus Schubert, Jasper A. Friedrich (Hrsg.): Empirisch-praktisch forschen

Rezensiert von Klaus Beck Achtzehnmal haben insgesamt 22 Kolleginnen und Kollegen nicht nur empirisch-praktisch geforscht, sondern ihre Ergebnisse und Befunde zu Ehren von Hans-Jörg Stiehler auch zu Papier gebracht. Eine Festschrift soll den Jubilar würdigen und ehren, und zwar auf persönliche Art und Weise. Und das gelingt dem vorliegenden Band gleich auf doppelte Weise: Zum einen natürlich wie es sich gehört durch eine Stiehler-Bibliographie und editorische Notizen sowie Anmerkungen in den einzelnen Beiträgen von Freunden, Kollegen und Wegefährten, ergänzt durch eine Reihe von Fotos, die Stiehler bei seinen akademischen und sportlichen Leidenschaften zeigen. Zum anderen aber gelingt...

13. Mai 2011

Jens Eder

Jens Eder

Jens Eder ist Professor für Filmwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Monographien (Auswahl): Dramaturgie des populären Films, Hamburg 1999; Die Figur im Film, Marburg 2008; Gefühle in Film und Fernsehen (vorauss. 2012). Herausgeberschaften (Auswahl): Oberflächenrausch, Hamburg 2002; Audiovisuelle Emotionen, Köln 2007 (zus. mit Anne Bartsch, Kathrin Fahlenbrach; Characters in Fictional Worlds, Berlin/New York 2010 (zus. mit Fotis Jannidis, Ralf Schneider). Websites: Medienwissenschaft/Hamburg: Berichte und Papiere, seit 2003 (zus. mit Hans J. Wulff); Menschenbilder in Künsten, Medien und Wissenschaften (zus. mit Joseph Imorde, Maike Reinerth). Zahlreiche Aufsätze u.a....

8. April 2010

Kulturjournalismus, Journalismuskultur

Kulturjournalismus, Journalismuskultur

Kultur versus Politik, Wirtschaft, Sport; Kultur versus Natur; eine Kultur versus andere Kulturen; Kultur versus Kulturlosigkeit. Von den diversen Begriffen, die mit dem Ausdruck „Kultur“ verbunden sein können, geht es in dieser JoJo-Ausgabe zunächst um den ersten. Als Teilbereich, vornehm ausgedrückt: Teilsystem der Gesellschaft, das von anderen Teilsystemen abgegrenzt ist, kann Kultur zum Gegenstand journalistischer Tätigkeit werden und bildet dann ein Ressort, das in deutschen Zeitungen mit „Feuilleton“ oder einfach nur „Kultur“ überschrieben wird. In diesem Ressort wird „Kulturjournalismus“ betrieben, der sich wiederum auf verschiedene Teilbereiche der Kultur – Musik,...

Das Publikum im Blick

Das Publikum im Blick

Die veränderte Publikumsorientierung des Journalismus seit 1990 Von Bernd Blöbaum, Sophie Bonk, Anne Karthaus & Annika Kutscha Sind Journalisten einer „Diktatur des Pub­likums“ ausgesetzt, wie Michael Meyen und Claudia Riesmeyer (2009) plakativ melden? Diese steile These ist ein Ausgangspunkt für die folgende Betrachtung des Verhältnisses zwischen Journalisten und Publikum. Gefragt wird nach dem Stellenwert der Publikumsorientierung im Informationsjournalismus in Deutschland seit 1990. Ausgehend von einem Journalismusverständnis, das neben den in der Forschung vornehmlich fokussierten Rollenträgern, den Journalisten, auch die journalistische Organisation (z. B. Redaktionen) und...