Posts tagged 'Methoden'

30. März 2019

Neue Theorien entwickeln

Eine Einführung in die Grounded Theory, die Heuristische Sozialforschung und die Ethnographie anhand von Beispielen aus der Kommunikationsforschung

Neue Theorien entwickeln

Wir leben in einer Welt, die sich immer schneller verändert; Globalisierung, Individualisierung, Ökonomisierung oder Mediatisierung sind Stichworte, unter denen dies diskutiert wird. Wie alle Sozialwissenschaften steht deshalb auch die empirische Kommunikationswissenschaft vor immer neuen Forschungsfragen und Forschungsfeldern. Wie aber entstehen neue gültige und brauchbare Theorien, die zu einem wissenschaftlich gültigen und praktisch brauchbaren Verständnis von Kultur und Gesellschaft beitragen? In dem vorliegenden Band geht es um eine anwendungsorientierte Einführung in die systematische Entwicklung von Theorien. Dazu werden im ersten Teil die Grundlagen theorieentwickelnder Forschung...

28. Februar 2019

Benjamin Krämer

Dr. rer. pol.

Benjamin Krämer

Benjamin Krämer, Jg. 1981, Dr. rer. pol.; studierte Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Seit 2006 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. 2012 Promotion mit einer Arbeit zur Mediensozialisation. Im Wintersemester 2015/16 und Sommersemester 2016 Vertretung der Professur für empirische Methoden der Kommunikationswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Sommersemester 2017 Junior Researcher in Residence am Center for Advanced Studies der LMU mit einem Projekt zum Verhältnis von Rechtspopulismus und Medien. Seit 2017 Leitung des DFG-Projekts »Die Medienbiografien der Bundeskanzler...

9. Juni 2017

Inga Oelrichs

Dr.

Inga Oelrichs

Inga Oelrichs, Dr., Jg. 1982, Studium der Sportwissenschaften mit dem Schwerpunkt Kommunikation an der Deutschen Sporthochschule Köln sowie an der Victoria University in Melbourne. Promotion im Fach Kommunikationswissenschaft als Stipendiatin der Thomas und Ulla Kolbeck Stiftung. Seit 2009 wissenschaftliche Angestellte und Studiengangskoordinatorin am Institut für Kommunikations- und Medienforschung der Deutschen Sporthochschule Köln. Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Darstellung von Sport in der Berichterstattung, Sportjournalistik, Methodik. Forschungsprofil unter: https://www.dshs-koeln.de/visitenkarte/person/inga-oelrichs/

5. Dezember 2016

Digitalisierung

Theorien und Konzepte für die empirische Kulturforschung

Digitalisierung

Digitale Technologien haben heute nahezu jeden Lebensbereich durchdrungen und das verfügbare Repertoire materieller, symbolischer und praxisbezogener Formen sichtbar verändert. Für die kulturanalytische Forschung stellt sich damit die Frage nach theoretischen und konzeptuellen Zugängen, die geeignet sind, diese Veränderungen angemessen zu erfassen und für die empirische Forschung zu erschließen. Der vorliegende Band stellt verschiedene Ansätze vor, welche die spezifischen Dimensionen digitaler Kultur thematisieren. Er offeriert Zugangsweisen für die empirische kulturanalytische Erforschung digitaler Kulturen, die wiederum notwendig ist, um ein differenziertes Bild von der Digitalisierung...

21. Oktober 2015

Wulf Skaun: Es gibt keine unpolitische Wissenschaft

Wulf Skaun: Es gibt keine unpolitische Wissenschaft

Stationen Geboren am 5. Mai 1945 in Bad Kleinen. 1963 Abitur in Wismar. Schriftsetzerlehre. 1965 bis 1968 Wehrdienst bei der NVA. Volontariat bei der Ostsee-Zeitung, Rostock. 1969 Journalistikstudium an der Universität Leipzig. 1973 Diplom. Forschungsstudium. 1976 Promotion. Wissenschaftlicher Assistent in Leipzig. 1982 Promotion B (Habilitation). 1984 Hochschullehrer und geschäftsführender Leiter des Lehrstuhls Massenmedien und politische Massenarbeit. 1974 bis 1989 Mitglied der Kreisleitung der SED an der Universität Leipzig. Zum 30. April 1991 Aufhebungsvertrag mit der Universität. Redakteur bei der Leipziger Volkszeitung, zunächst in Leipzig und dann vom 16. Februar 1992 bis zum 31....

31. August 2015

Carla Schieb

Carla Schieb

Carla Schieb, M.A., geboren 1978. Studium der Empirischen Kommunikationswissenschaft am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim. Seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Arbeitsgebiete: Online-Kommunikation, Methoden der empirischen Sozialforschung und Politische Kommunikation.

21. August 2015

Qualitätskriterien in der Inhaltsanalyse

Qualitätskriterien in der Inhaltsanalyse

Die Inhaltsanalyse ist für die Kommunikationswissenschaft die genuine Erhebungsmethode. Nur inhalts­analytisch lassen sich Medieninhalte empirisch erfassen und analysieren und nur inhaltsanalytisch kann demnach eine Antwort auf die Frage gefunden werden, mit welchen potenziell beeinflussenden Inhalten der Rezipient, überhaupt in Kontakt kommt. Mit der Anwendung und stetigen Weiterentwicklung der Inhaltsanalyse ergibt sich für die Kommunikationswissenschaft die Möglichkeit, sich im Vergleich mit anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen ein Kompetenzfeld im Bereich der Erhebungsmethoden zu sichern. Dabei ist die Sicherung und Förderung der Qualität von Inhaltsanalysen und die Weiterentwicklung...

15. Juli 2015

Die Vermessung des Bürgers

Wie Meinungsumfragen funktionieren

Die Vermessung des Bürgers

Viele Menschen, denen man Umfrageergebnisse oder Statistiken präsentiert, reagieren darauf mit dem Satz „Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe.“ Doch dieser Satz ist nicht nur logisch Unsinn. Die allermeisten Statistiken sind nicht gefälscht und wer sich weigert, sie zur Kenntnis zu nehmen, dem entgehen wichtige Informationen. Es ist allerdings nicht ganz leicht, mit Statistiken umzugehen. Wer die »Sprache der Zahlen« nicht versteht, der wird von ihnen leicht in die Irre geführt. Mit diesem Band führt der Autor fundiert und unterhaltsam in die Welt der Umfragen und Statistiken ein. Er zeigt dem Leser, warum man Umfragen benötigt, wie sie funktionieren,...

22. Oktober 2014

Qualitative Forschung als strenge Wissenschaft?

Zur Rezeption der Phänomenologie Husserls in der Methodenliteratur

Qualitative Forschung als strenge Wissenschaft?

Andrea Ploder zeichnet in ihrer Arbeit systematisch die verschiedenen Wege der Husserl-Rezeption in der Methodenliteratur nach, unterscheidet verschiedene Rezeptionsweisen und prüft ihr Verhältnis zu den Schriften Husserls. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Methodengeschichte und zur methodologischen Grundlagendebatte der qualitativen Sozialforschung. Aus Sicht der philosophischen Husserl-Forschung ist es ein spannendes Fallbeispiel für Probleme und Potenziale einer Rezeption der Phänomenologie in den Einzelwissenschaften. Auf den ersten Blick hat die Phänomenologie Edmund Husserls mit der qualitativen Sozialforschung wenig gemeinsam: Husserl will die...

8. Oktober 2014

Bild und Methode

Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft

Bild und Methode

In den letzten beiden Jahrzehnten hat die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Phänomen Bild an Umfang und Intensität weiter zugenommen. Dies betrifft neben der Kunstgeschichte auch Disziplinen wie Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Linguistik sowie die Medien- und Kommunikationswissenschaft. Je nach Fachrichtung werden dabei unterschiedliche methodische Zugänge gewählt, die mit entsprechend differierenden Hintergrundtheorien verbunden sind. Das vorliegende Buch fragt nach dem Verhältnis von Methoden und Hintergrundtheorien: Sind bestimmte Methoden für bestimmte Forschungsperspektiven geeignet, oder müssen mehrere Methoden zur Anwendung kommen, um...