Posts tagged 'Medialisierung'

14. Oktober 2019

Mediensportarten abseits des Fußballs

Basketball in Deutschland: eine explorative Fallstudie zum Kampf um Platz zwei im Sport

Mediensportarten abseits des Fußballs

Was braucht eine (Mannschafts-)Sportart in Deutschland, um sich Platz zwei hinter Fußball zu erkämpfen? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Studie. Grundannahme ist, dass Medienpräsenz als Schlüssel zu mehr Kapital im Feld des Sports einen wesentlichen Trumpf darstellt. Auf Basis einer Fallstudie zum Basketball identifiziert diese Arbeit die erfolgsentscheidenden Merkmale von Mediensportarten. Grundlage der Untersuchung ist die Sozialtheorie Pierre Bourdieus. Bourdieu geht davon aus, dass es in allen Bereichen der Gesellschaft (z.B. Politik, Wirtschaft, Recht, Erziehung, Kunst, Sport) Akteure (Individuen, aber auch Organisationen) gibt, die um Positionen kämpfen. Alle Akteure sind dabei...

17. September 2018

Thomas Birkner: Medialisierung und Mediatisierung

Thomas Birkner: Medialisierung und Mediatisierung

Rezensiert von Hans-Dieter Kübler Dass Medien (in jedweder Technik und Form) an Zahl und Bedeutung zunehmen, sich weiterhin ausdifferenzieren und damit die modernen (Industrie-)Gesellschaften ständig und nachhaltig verändern, gilt längst als eine Binse und wird in der einschlägigen Forschung durch etliche Ansätze und Paradigmen – kulminierend in ‘Medienwandel‘, (veränderte) ‘Mediensozialisation‘, ‘Mediengesellschaft’ etc., inzwischen auch als Digitalisierung – beobachtet und thematisiert. Seit fast zwanzig Jahren machen zwei weitere Konzepte erhebliche Furore: besonders das der ‘Mediatisierung‘, das vor allem von den Bremer Kommunikationswissenschaftlern...

27. Juni 2017

Netzprominenz

Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter

Netzprominenz

YouTube- und Facebook-Stars, erfolgreiche Blogger und Instagrammer – im digitalen Zeitalter ist eine neue Form der Bekanntheit entstanden: Netzprominenz. Vor allem im Leben junger Menschen nimmt sie eine immer bedeutsamere Rolle ein. Aufgrund welcher Mechanismen diese neue Form der Prominenz entsteht, welche Varianten existieren, welche Merkmale sie charakterisieren und mit welchen Strategien sie sich erhalten und monetarisieren lässt – zu diesen Fragen liefert das Buch auf Grundlage vergleichender Fallanalysen erste Antworten. Die Erkenntnisse zum Phänomen der Netzprominenz lassen wiederum Rückschlüsse auf Prozesse des Strukturwandels der Prominenz im Allgemeinen zu: die Demokratisierung...

28. Juli 2016

Historische Perspektiven auf den Iconic Turn

Die Entwicklung der öffentlichen visuellen Kommunikation

Historische Perspektiven auf den Iconic Turn

Die Fortschritte bei den bildproduzierenden Verfahren haben dazu geführt, dass die massenmediale Kommunikation immer stärker durch Bilder geprägt ist. Aber die historisch fundierte Perspektive auf den Iconic Turn enthüllt, dass Bilder und visuelle Darstellungen seit jeher einen bedeutsamen Faktor im Prozess des Medienwandels darstellen. Dieser Prozess lässt sich nur verstehen, wenn die zeitliche Dimension dieses Wandels stärker in den Blick gerückt wird. Ziel des vorliegenden Buches ist es deshalb, den Iconic Turn vor allem als historischen, langfristigen Entfaltungsprozess zu begreifen, in dessen Folge die visuellen Aspekte der öffentlichen Kommunikation nicht schlagartig, sondern kontinuierlich...

20. Juli 2016

Film. Bild. Wirklichkeit.

Reflexion von Film - Reflexion im Film

Film. Bild. Wirklichkeit.

Der Band Film. Bild. Wirklichkeit. Reflexion von Film – Reflexion im Film geht über das Konzept von Reflexivität hinaus, das von semiotisch orientierten Literatur- und Medienwissenschaften als Durchbrechung der Illusionswirkung fiktionaler Bilder, Texte und Filme entwickelt wurde. Reflexivität – die sich auf verschiedene Ebenen des Films beziehen und unterschiedliche Aufgaben erfüllen kann – wird hierbei im Spannungsfeld filmischer Wirklichkeitskonstitution und nichtfilmischer Wirklichkeit erforscht. So können reflexive Elemente im Spielfilm wie im Dokumentarfilm die Authentizität der Darstellung außerfilmischer Wirklichkeit bekräftigen – etwa die der Herstellung...

7. März 2016

Reformvisionen

Zur Bildpolitik wirtschafts- und sozialpolitischer Reforminitiativen

Reformvisionen

Zu Beginn des neuen Jahrtausends erlebte Deutschland einen regelrechten Boom von wirtschafts- und sozialpolitischen Reforminitiativen. Unter Namen wie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, BürgerKonvent, Marke Deutschland, Deutschland packt’s an! oder Partner für Innovationen (»Du bist Deutschland«) drängte eine beachtliche Phalanx mit ihren spektakulären PR-Kampagnen in die politische Arena, um die »blockierte Republik« zu reformieren. In seiner empirischen Studie nimmt Michael Walter die Bildpolitik der Initiativen in den Blick, mit denen diese ihre »Reformvisionen« propagierten. Er verbindet dafür die poststrukturalistische Hegemonietheorie im Anschluss an Ernesto Laclau und...

2. Oktober 2015

Michael Meyer

Prof. Dr. phil. habil.

Michael Meyer

Michael Meyer, Prof. Dr. phil. habil., Jg. 1958, Studium der Germanistik, Anglistik und Amerikanistik an den Universitäten in Mannheim, Freiburg und an der University of Iowa. Lehraufträge für anglophone Literaturen an den Universitäten in Bamberg (1989-1999, 2001), Regensburg (1998), Bayreuth (1999-2000) und Koblenz-Landau (seit 2002). Arbeiten über neoklassizistische, romantische, viktorianische und postkoloniale Literaturen und Kulturen, insbesondere unter medialen, interkulturellen und geschlechterspezifischen Fragestellungen. Forschungsschwerpunkte: Panorama und die Medialisierung von Identität, zeitgenössische Kurzgeschichten sowie die Kultur der Glaubwürdigkeit und des Vertrauens.

18. August 2015

Joachim Preusse

Joachim Preusse

Joachim Preusse; Studium der Fächer Kommunikationswissenschaft, Wirtschaftspolitik und Öffentliches Recht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; von 2007 bis 2012 Wissenschaftliche Hilfskraft und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster; seit 2013 Referent für Hochschulplanung an der Fernuniversität Hagen sowie Lehrbeauftragter für Organisationskommunikation an verschiedenen Hochschulen; Forschungs- und Interessensschwerpunkte: PR-Theorie, organisationssoziologische Perspektiven auf Organisationskommunikation, interne und externe Hochschulkommunikation, Theorie und Empirie der Medialisierung

26. Januar 2015

Theorien des Medienwandels

Theorien des Medienwandels

Medienwandel ist eines der bestimmenden Schlagwörter im medien- und kommunikationswissenschaftlichen Fachdiskurs geworden. Zugleich zeigt sich, dass dieses ›Totalphänomen‹ begrifflich schwer zu fassen ist. Auffällig häufig wird der Begriff Medienwandel primär auf ›neue‹ Medien, Technologien und Innovationen bezogen. Dabei wird systematisch vernachlässigt, dass jeder Wandel ein Vorher und Nachher hat und dass aktuelle Phänomene erst durch eine diachrone Betrachtung und die Einordnung in größere historische Zusammenhänge zu verstehen sind. Das Buch Theorien des Medienwandels will diese Lücke schließen und einen substanziellen Beitrag zur Theoriebildung wie auch zur Systematisierung...

27. November 2014

A perfect match: Die Medialisierung des Spitzensports

Pressemitteilung vom 27. November 2014

A perfect match: Die Medialisierung des Spitzensports

Neu in der Schriftenreihe Sportkommunikation: Die Studie Fit fürs Fernsehen? zeigt am Beispiel von sechs Sportarten, wie diese sich im Laufe der Zeit an die Logik des Fernsehens angepasst haben. Wie muss Spitzensport aussehen, um im Fernsehen möglichst erfolgreich zu sein? Diese Frage stellen sich viele Sportverbände, denn Sendezeit und Medienpräsenz sind die Währung, die Sponsoren und andere Förderer im Gegenzug für ihr Engagement erhalten wollen. Ohne solche Zuwendungen ist Spitzensport heute kaum finanzierbar. In den vergangenen Jahrzehnten haben sich daher Maßnahmen wie Regeländerungen, neue fernsehfreundliche Formate oder gezielte Abstimmung der Wettkampfzeiten mit den übertragenden...