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Schriften zur Musik

49,00 

Zusätzliche Informationen

Größe 13,3 × 21,4 cm
Veröffentlicht

12.09.2016

Auflage

1. Auflage

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

264

Reihe

Alfred Schütz Werkausgabe (AAXTD31)

Artikelnummer

9783744517454

Alfred Schütz hat sich über mehr als vier Jahrzehnte theoretisch und darüber hinaus auch intensiv praktizierend mit Musik befasst. Band VII der Alfred Schütz-Werkausgabe: Schriften zur Musik versammelt seine Skizzen, Überlegungen und publizierten Texte zu diesem Thema. In dieser Zusammenstellung zeichnet sich ab, dass zwischen den musikologischen Studien von Alfred Schütz und seinem soziologischen und sozialphilosophischen Werk eine engere Verbindung besteht als bislang angenommen. Insbesondere der in diesem Band erstmals in deutscher ÜberSetzung verfügbare Text »Fragmente zur Phänomenologie der Musik« nimmt eine Vielzahl von philosophischen Aspekten zur Analyse der Musik auf und liefert interessante Ansatzpunkte in Bezug auf die Wahrnehmung, die Zeitlichkeit, das Gedächtnis und die Form der musikalischen Sinnkonstitution. Aber auch seine Analysen der Opernform, insbesondere der Mozartschen Opern, sowie seine musiksoziologische Studie »Gemeinsam musizieren« zeigen die enge Verzahnung mit der pragmatischen Theorie der Lebenswelt. In einem Zeitungsartikel aus dem Jahre 1956, der Schütz’ Vortrag von »Mozart and the Philosophers« im Rahmen der renommierten »Peabody Conservatory Lectures« in Baltimore ankündigt, findet sich diese kurze Charakterisierung des wissenschaftlichen Arbeitsprogrammes von Alfred Schütz: »His principal fields of endeavour are philosophical interpretations of the social world through Language and the arts, especially music.«

Alfred Schütz (*13.04.1899 in Wien, †20.05.1959 in New York) studierte in Wien Rechts- und Staatswissenschaften und arbeitete dann bald leitend für verschiedene Banken. 1932 veröffentlichte er »Der sinnhafte Aufbau der sozialen Welt«. 1938/39 emigrierte Schütz über Paris nach New York, wo er weiterhin für ein Wiener Bankhaus arbeitete. Ab 1944 lehrte er an der New School of Social Research, veröffentlichte sozialwissenschaftliche Aufsätze und arbeitete an den »Strukturen der Lebenswelt«.