Journalistische Persönlichkeit

Fall und Aufstieg eines Phänomens

29,50 

Zusätzliche Information

Maße 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

Juni 2009

Auflage

1., Aufl.

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

488

Artikelnummer(n)

9783938258828

Bucheinband

Broschur

Anlässlich der Emeritierung von Wolfgang R. Langenbucher (Wien) wurde im Oktober 2006 den Wechselbeziehungen zwischen Journalismus, Person und Werk nachgespürt. Davon ausgehend kommen in diesem Sammelband Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und journalistischer Praxis zu Wort, um den Stellenwert von Persönlichkeit im Journalismus, den Werkcharakter von journalistischen Leistungen sowie deren Kanonisierung zu erörtern. „Journalismus“ wird in diesem Band als spezifische Kulturleistung verstanden. Entgegen der herrschenden Lehre erlangen dann (wieder) Personen und ihre Biographie wissenschaftliches Interesse. Dabei gilt es auch journalistische Werke als solche (wieder) zu entdecken, die alles andere als tagesgebunden sind und die nicht deshalb einfach der Literatur (und ihrer Wissenschaft) zugeordnet werden sollten. So mag das Postulat von Max Weber aus dem Jahre 1919 eingelöst werden, dass eine wirklich gute journalistische Leistung mindestens so viel „Geist“ beansprucht wie beispielsweise irgendeine Gelehrtenleistung, damit unterschieden werden kann von den täglichen Mediendienstleistungen und Journalismus einen stabilen Eigenwert moderner Gesellschaften darstellt.

Wolfgang Duchkowitsch, Univ.-Prof. Dr. phil.; geb. 1942, Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Kunstgeschichte und Germanistik an der Universität Wien; Promotion 1979; Lehrtätigkeit am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien seit WS 1979/80; Leiter der Fachbereichsbibliothek für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien (vorher Leiter der Forschungsabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek); Mithrsg. der Zeitschrift medien & zeit; Mithrsg. der Buchreihe »kommunikation. zeit.raum«; Habilitation 1997. Forschungsschwerpunkte: Wiener und österreichische Medien- und Kommunikationsgeschichte.
Fritz Hausjell, geb. 1959, Ao. Univ.-Prof am Instititut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft und Pädagogik an den Universitäten Salzburg und Wien. Arbeitsschwerpunkte: Nationalsozialismus und Medien, Exiljournalismus, Kommunikationsgeschichte. Obmannstellvertreter im Arbeitskreis für historische Kommunikationsforschung. Mitbegründer und Mitherausgeber der Fachzeitschrift medien & zeit. 
Horst Pöttker, Universitätsprofessor Dr. phil.-hist., geboren 1944, Promotion und Habilitation im Fach Soziologie. Zehnjährige Tätigkeit als Zeitschriftenjournalist. 1992–1995 Gastprofessor für Ethik der öffentlichen Kommunikation an der Universität Leipzig. 1996 Berufung auf die Professor für Theorie und Praxis des Journalismus an die Universität Dortmund. Nach dem Ruhestand 2013 bis 2018 Seniorprofessor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität seiner Heimatstadt Hamburg. Seit 2018 Lehrbeauftragter an der Technischen Universität Hamburg. Seit 2022 Zusammenarbeit mit der Professur für Geschichte und Theorie der Architektur an der Technischen Universität Dortmund. Gründungs- und Mitherausgeber der Online-Publikationen rezensionen:kommunikation:medien (r:k:m)Journalistikon und Journalistik. Zeitschrift für Journalismusforschung (Journalism Research)Arbeitsschwerpunkte: Theorie, Geschichte und Ethik des Journalistenberufs; Medien und Migration; Soziologie der öffentlichen Kommunikation; Klassiker der Sozialwissenschaft.
Bernd Semrad, Mag. phil.; geb. 1976, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Doktorand und Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Geschäftsführer und Mitherausgeber der kommunikationshistorischen Fachzeitschrift medien & zeit; Arbeitsschwerpunkte: Kommunikationsgeschichte, Geschichte und Theorie der Kommunikationswissenschaft.