Die Zukunft des öffentlichen Rundfunks

Internationale Beiträge aus Wissenschaft und Praxis

6,00 

Zusätzliche Information

Maße 14,2 × 21,3 cm
Veröffentlicht

02.09.2003

Auflage

1., Aufl.

Verlag

Herbert von Halem Verlag

Seiten

344

Artikelnummer(n)

9783931606572

Formate

Buch

Bucheinband

Broschur

In vielen europäischen Ländern findet in Politik, Wissenschaft, Medien und Öffentlichkeit eine Debatte über die Zukunft des öffentlichen Rundfunks statt. Nachdem im Verlaufe der letzten zwanzig Jahre in den meisten europäischen Ländern private Rundfunkanbieter zugelassen wurden, hat der öffentliche Rundfunk seine Monopolstellung verloren und ist gezwungen, seinen durch die Gebührenfinanzierung besonderen Platz innerhalb des Mediensystems permanent zu legitimieren. Seine Bedeutung und sein Stellenwert in der Mediengesellschaft werden zunehmend in Frage gestellt: Der öffentliche Rundfunk soll sich von seiner privaten Konkurrenz unterscheiden, in einem sich ständig verändernden Umfeld dynamisch und aktiv auf soziale und kulturelle Veränderungen reagieren, der gesellschaftlichen Kommunikation dienlich sein und bestimmte Leistungsaufträge erfüllen. Dass es bei diesen vielfältigen Regulierungszielen zu Widersprüchen kommt versteht sich fast von selbst. Der Band zieht eine Bilanz und versucht Antworten auf die europäische Frage nach der „Zukunft des öffentlichen Rundfunks“ zu liefern. Autorinnen und Autoren aus Publizistik- und Rechtswissenschaft, Vertreter von Rundfunkveranstaltern und Regulierungsbehörden äußern sich zu Begründungen für Public Broadcasting und nehmen Stellung zu neueren Formen der Regulierung wie etwa Selbstregulierung.

Patrick Donges, Jg. 1969, Studium der Politischen Wissenschaft und Journalistik an der Universität Hamburg. 1995-1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungsprojekten am Institut für Journalistik der Universität Hamburg sowie am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg. 1998 – 2008 Assistent / Oberassistent am IPMZ – Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich. 2008 – 2009 Assistenzprofessor für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Politische Kommunikation“ an der Universität Zürich. Seit Oktober 2009 Professor für Kommunikationswissenschaft an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. 2008 – 2012 Sprecher der Fachgruppe „Kommunikation und Politik“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Politische Kommunikation, Organisationskommunikation, Mediensysteme und -strukturen in vergleichender Perspektive, Media Governance sowie Medien- und Gesellschaftstheorien.
Manuel Puppis, Prof. Dr., geb. 1977, ist ordentlicher Professor am Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung DCM der Universität Fribourg (Schweiz). Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Medienpolitik, Medienregulierung und Media Governance, Mediensysteme in vergleichender Perspektive, politische Kommunikation und Organisationstheorien.