Maria Löblich

Prof. Dr. phil.

Vita

Maria Löblich, Jg. 1977, Prof. Dr., Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaft und Kulturwissenschaften in Leipzig. 2009 Promotion mit einer Arbeit über die empirisch-sozialwissenschaftliche Wende in der Publizistik- und Zeitungswissenschaft. 2003 bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. 2012/13 Fellow am Berkman Center for Internet & Society, Harvard University. 2013/14 Vertretung der Professur für Kommunikationswissenschaft III an der TU Dresden. Seit 2016 Professorin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der FU Berlin. Von 2012 bis 2016 Sprecherin der Fachgruppe »Kommunikationsgeschichte« der DGPuK. Forschungsschwerpunkte: Medienpolitik, Fachgeschichte, Qualitative Methoden.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Stephanie Geise / Thomas Birkner / Klaus Arnold / Maria Löblich / Katharina Lobinger (Hrsg.)

Historische Perspektiven auf den Iconic Turn

Die Entwicklung der öffentlichen visuellen Kommunikation

Die Fortschritte bei den bildproduzierenden Verfahren haben dazu geführt, dass die massenmediale Kommunikation immer stärker durch Bilder geprägt ist. Aber die historisch fundierte Perspektive auf den Iconic Turn enthüllt, dass Bilder und visuelle Darstellungen seit jeher einen bedeutsamen Faktor im Prozess des Medienwandels darstellen. Dieser Prozess lässt sich nur verstehen, ...

Thomas Birkner / Maria Löblich / Alina Laura Tiews / Hans-Ulrich Wagner (Hrsg.)

Neue Vielfalt

Medienpluralität und -konkurrenz in historischer Perspektive

Ausgehend von der Einführung des dualen Rundfunksystems in Deutschland vor gut 30 Jahren werden im vorliegenden Tagungsband Medienpluralität und -konkurrenz aus historischer Perspektive betrachtet. Dabei werden unterschiedliche Facetten der Pluralisierung von Medien untersucht. Neben einer geschichtlichen Systematisierung werden zuerst Vorstufen von Medienpluralität und -konkurrenz etwa im Kaiserreich, im Radio der ...

Maria Löblich

Die empirisch-sozialwissenschaftliche Wende in der Publizistik- und Zeitungswissenschaft

Die Kommunikationswissenschaft versteht sich heute im Kern als empirische Sozialwissenschaft. Dieses Fachverständnis existiert jedoch nicht seit jeher, im Gegenteil, lange hat sich das Fach als Geisteswissenschaft verstanden. Von Gründung des ersten Instituts für Zeitungskunde im Jahr 1916 an überwogen medien- und kommunikatorzentrierte Perspektiven, historische und philologische Methoden sowie ein normatives ...

Michael Meyen / Maria Löblich

»Ich habe dieses Fach erfunden«

Wie die Kommunikationswissenschaft an die deutschsprachigen Universitäten kam. 19 biografische Interviews

Dieses Buch will das Bewusstsein für die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft schärfen. Dazu werden 19 biografische Interviews mit Professoren präsentiert, die zur Generation der ›Jungtürken‹ im Fach gehören. Der Begriff wurde von Walter J. Schütz (Jahrgang 1930) geprägt und meinte Leute in seinem Alter, die sich in den 1960er-Jahren als Assistenten ...