Die Sexualisierung des Sports in den Medien, Köln, 22.-23.04.2010


Von Karina Selin am 26. März 2010

Erotik als Vermarktungsstrategie, Körperinszenierungen von SportlerInnen sowie die Thematisierung (oder Nicht-Thematisierung) der sexuellen Ausrichtung – Eine Sexualisierung des Sports in den Medien lässt sich in den vergangenen Jahren zunehmend als Repräsentationsstrategie beobachten. Ein mediales Phänomen, das starke Auswirkungen auf die Gesellschaft, speziell auf die Selbstwahrnehmung von Kindern und Jugendlichen, hat und bislang nur isoliert in den jeweiligen Disziplinen wissenschaftlich betrachtet wurde. Die Veranstaltung ist interdisziplinär konzipiert und richtet sich an Kommunikations-, Kultur-, SportwissenschaftlerInnen und Soziologen. Ziel der mit Workshopcharakter versehenen Tagung ist, die zunehmende Sexualisierung des Sports unter Einfluss der Medien zu analysieren und neue Zugangsperspektiven zu eröffnen sowie die mediale Präsentation der SportlerInnen kritisch zu diskutieren und interdisziplinäre Perspektiven zu eröffnen.

Pro Panel sind Vortragsplätze für den wissenschaftlichen Nachwuchs reserviert, um auch etablierten jungen WissenschaftlerInnen ein Forum zu bieten.

Die Tagung findet am 22. und 23. April 2010 an der Deutschen Sporthochschule Köln und im Deutschen Sport- und Olympiamuseum Köln statt. Ausgewählte Tagungsbeiträge werden, ergänzt um gemeinsam erarbeitete Erkenntnisse der Tagung, in der Reihe Sportkommunikation im Herbert von Halem Verlag veröffentlicht.

Den Flyer mit dem vollständigen Programm finden Sie hier: Programm-Sexualisierung-Mediensport

Bitte melden Sie sich bis zum 15.04.2010 per E-Mail bei Dr. Daniela Schaaf an: schaaf@dshs-koeln.de

Es fällt keine Tagungsgebühr an.