Interview mit Prof. Dr. Bernhard Pörksen

Von Herbert von Halem am 11. November 2009

Das folgende Interview wurde am 15. Oktober 2009 anlässlich der Vorstellung des Buches Skandal! Die Macht öffentlicher Empörung der Frankfurter Buchmesse aufgezeichnet. Das Interview führte Herbert von Halem.

1 Kommentare

  1. Longpags sagt:

    Kerstin sagt:Ich kann Don Dahlmann in seiner Analyse nur zueimmtsn.Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig die gestandene Journaille dem Revolution r Julian Assange beiseite springt. Egal, wie man zu Assange steht: Er bedient sich moderner Mittel, um die Welt in eine positive, weil offenere Richtung zu drehen. Totale Transparenz hei t die Losung von Assange. Bemerkenswert: Einzig Rolf Kleine, der Bild-Bundesb ro-Chef, hat soeben in einem Artikel in Das Parlament die Gegenposition zur von Assange angestrebten totalen Transparenz benannt wer will, fragt Kleine rhetorisch, wer kann alles wissen, wer will noch politisch gestalten in einer Zeit totaler Transparenz, in der alles zerredet und zerdiskutiert wird? Aber auch diese Argumentation wirkt letztendlich altbacken, kommt ein wenig wie der zwanzigste Aufguss der Warnung vor dem Untergang des Abendlandes daher.Die Wahrheit ist doch die: Assange arbeitet wie ein Historiker, der eine riesige Quellensammlung herausgibt. In Fast-Echtzeit, ohne 30j hrige Ver ffentlichungssperre. Es ist nicht die Aufgabe des Herausgebers, die Quellen zu interpretieren und in einen (wertenden) Zusammenhang zu stellen. Das war, ist und bleibt die Aufgabe von Historikern/Fachleuten, die sich daf r mehrere Jahre, mitunter sogar ein Leben lang Zeit nahmen. Heute scheint diese Aufgabe allerdings auf gef gige, unter Druck stehende Lohnschreiber bergegangen zu sein. Auch wenn diese Lohnschreiber berfordert sind, ndert dies doch nichts an der Berechtigung der Quellenedition .

 
 

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