Stimmen der Presse im Februar 2012

Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate.

Bernhard Pörksen / Wolfgang Krischke (Hrsg.)
Die Casting-Gesellschaft.
Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien

This easy-to-read, exciting, and insightful book is a must-read for all who seek a behind-the-scene look at German media.
(Communication Booknotes Quarterly 42:4, November 2011)

Daniel Chmielewski
Lokale Leser. Lokale Nutzer.
Informationsinteressen und Ortsbindung im Vergleich. Eine crossmediale Fallstudie

Bemerkenswert und innovativ sind die Überlegungen Chmielewskis zur Ortsbindung, wobei er hier auf einer Skala zwischen rationaler, sozialer, emotionaler Bindung sowie lokaler Identifikation unterscheidet. […] Es ist aber gerade das wissenschaftliche Verdienst der Studie, die Aufmerksamkeit auf eine im Hintergrund liegende, gesellschaftlich bedingte Variable gelenkt zu haben.
(Medien&Kommunikationswissenschaft 4/2011, November 2011)

Therefore, this study of the characteristics of local readers and users is important.
(Communication Booknotes Quarterly 42:4, November 2011)

Klaus Sachs-Hombach / Rainer Totzke (Hrsg.)
Bilder – Sehen – Denken.
Zum Verhältnis von begrifflich-philosophischen und empirisch-psychologischen Ansätzen in der bildwissenschaftlichen Forschung

Der Sammelband ist äußerst vielschichtig. Es finden sich eher prinzipielle neben eher sehr konkreten Beiträgen, eher erschließende neben eher unzugänglicheren Beiträgen. In Anlehnung an das fokussierte Thema der (Bild-)Rezeption kann man daher insbesondere im Blick auf diesen Sammelband feststellen: Es liegt hauptsächlich auf der Seite des Rezipienten des Sammelbandes und seiner Interessen, wie sich ihm dieser Sammelband erschließt. Meines Erachtens finden sich in dem Sammelband eine Reihe anregender und weiterführender Beiträge.
(Informationsmittel (IFB), November 2011)

Marco Dohle
Unterhaltung durch traurige Filme.
Die Bedeutung von Metaemotionen für die Medienrezeption

Von dieser theoretischen und empirischen Systematisierung wird die zukünftige Unterhaltungsforschung mit Sicherheit profitieren. Ein Must-Read für alle, die gerne im Kino weinen, und erst recht für alle, die sich fragen: Wer tut sich das an, und warum?
(Medien&Kommunikationswissenschaft 4/2011, November 2011)

Eggo Müller
Not only Entertainment.
Studien zur Pragmatik und Ästhetik der Fernsehunterhaltung

Mehr als eine bloße Textzusammenstellung. […] Die auf den Studien aufbauende theoretische Reflektion versteht sich jedenfalls zu Recht als ein Angebot für künftige Forschungen. Für diese ist zu hoffen, dass auch von den getroffenen begrifflichen Unterscheidungen Gebrauch gemacht wird. Für kommende Auseinandersetzungen hat Müller unter dem stimmigen Titel “Not only Entertainment” eine bereits an zahlreichen Fallbeispielen erprobte Perspektive zu einem begrifflich und theoretisch belastbaren Rahmen weiterentwickelt.
(Medien&Kommunikationswissenschaft 4/2011, November 2011)

Stephan Weichert / Leif Kramp
Die Vorkämpfer.
Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten

Alles in allem ist das Buch gut strukturiert sowie nachvollziehbar und verständlich geschrieben, bietet einen guten, knappen und aktuellen Überblick über Krisenjournalismus und dessen Entwicklungen und gibt konkrete Einblicke in die Arbeit von KrisenjournalistInnen. Auch wird auf thematisch wesentliche Literatur verwiesen. Aus diesen Gründen sollte das Buch etwa auf Literaturlisten einschlägiger Hochschulkurse nicht fehlen.
(r:k:m, November 2011)

Spannende, informative Pflichtlektüre für alle, die sich über die aktuelle Entwicklung bei Kriegs- und Krisen-Reportagen orientieren wollen.
(www.cult-mag.de, November 2011)

Thomas Schierl / Daniela Schaaf (Hrsg.)
Sport und Werbung

Wer sich einen wissenschaftlichen Einblick über die Verbindung und Möglichkeiten von Sport und Werbung machen möchte, der kann getrost zum neunten Band der Reihe „Sportkommunikation“ aus dem Herbert von Halem Verlag greifen. Denn der Sammelband deckt nicht nur unterschiedliche Facetten der kombinierten Bereiche Sport und Werbung ab, sondern gibt einerseits einen groben Überblick über einen bestimmten Forschungszweig, während er andererseits auch aufs Wesentliche zusammengefasste, interessante Studien beinhaltet.
(myheimat.de, Dezember 2011)

Patrick Rademacher
Politische Inhalte im Internet.
Angebot und Nachfrage politischer Inhalte im World Wide Web am Beispiel von Volksabstimmungen in der Schweiz

Das Buch ist durchgängig ansprechend geschrieben. Schnörkellose, klare Formulierungen und eine verträgliche Dosis Fachjargon sorgen für einen angenehmen Lesefluss bei gleichzeitig erfreulicher argumentativer Dichte.
(r:k:m, Dezember 2011)

Rainer Winter
Der produktive Zuschauer.
Medienaneignung als kultureller und ästhetischer Prozess

Wer sich mit den Fanaktivitäten von Kindern und Jugendlichen befasst, kommt an [diesem Buch] nicht vorbei.
(tv diskurs 59, Januar 2012)

Andreas Fahr (Hrsg.)
Zählen oder Verstehen?
Diskussion um die Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden in der empirischen Kommunikationswissenschaft

Gut lesbare[r] und lesenswerte[r] Tagungsband, der sich an alle empirisch arbeitenden Kommunikationswissenschaftler richtet. Die Aufsätze regen dazu an, das eigene empirische Vorgehen zu reflektieren und gebräuchliche Begriffe zu überdenken. Die Fallbeispiele liefern Ideen für die Konzeption komplexerer Forschungsdesigns.
(r:k:m, Februar 2012)

Hardy Gundlach (Hrsg.)
Public Value in der Digital- und Internetökonomie

Der Gundlach-Band, der aufgrund seiner medienökonomischen Fokussierung vor allem in die Tiefe geht, dort aber alle relevanten Zusammenhänge aufgreift, geht nicht nur ins Detail, sondern eben auch in die Breite.
(Publizistik 4/2011, November 2011)

Thomas Birkner
Das Selbstgespräch der Zeit.
Die Geschichte des Journalismus in Deutschland 1605-1914

Mit diesem Band liegt nun eine Journalismusgeschichte vor, die mit einem interdisziplinären Konzept Journalismusforschung und Gesellschaftsgeschichtsschreibung miteinander verbindet.
(GMK Newsletter, Januar 2012)