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Was ist los mit dem deutschen Kinospielfilm?

7. Oktober 2025 @ 19:00 - 21:30

Was passiert mit einem Massenmedium, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt? Wie beeinflusst die Struktur der Filmförderung das heimische Filmschaffen?

Thomas Wiedemann wird in seinem einführenden Vortrag auf diese und andere Themen eingehen und an zahlreichen Beispielen zeigen, dass die Filmentstehung hierzulande auch eine politische Dimension besitzt und Hierarchien zum Ausdruck bringt, die autonomes Handeln begrenzen. Zudem wird es um die Auswirkung dieser Strukturen auf den filmischen Diskurs gehen.

Im Anschluss an den Vortrag wird PD Dr. Wiedemann im Gespräch mit dem Kulturjournalisten Christian Meyer-Pröpstl einige Aspekte vertiefen und eine Einschätzung der aktuellen Situation geben.

Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an [email protected].

 

Thomas Wiedemann

Thomas Wiedemann, Dr. habil., geboren 1981, hat Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Französische und Spanische Philologie in München, Nancy und Barcelona studiert. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz. Davor war er am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig und hat die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekte „Making of … Das handelnde Zusammenwirken im Entstehungsprozess von Spielfilmen in Deutschland“ und „Diskursive Wirklichkeitskonstruktion im deutschen Kinospielfilm“ geleitet. 2024 wurde ihm die Lehrbefähigung für das Fach Kommunikationswissenschaft erteilt.

Christian Meyer-Pröpstl, Jhg. 1970, arbeitet als freier Kulturjournalist zu popkulturellen Themen wie Film, Comic und Musik. Er ist außerdem als Programmleiter der Kölner Filmsociety, Filmredakteur für die Stadtmagazine choices und trailer, freier Moderator sowie Seminarleiter tätig. Lebt und arbeitet in Köln.

 

 

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