Posts tagged 'Medienwandel' (Page 2 von 3)

26. März 2017

Oliver Quiring

Prof. Dr.

Oliver Quiring

Oliver Quiring, Prof. Dr., 1993 bis 1998 Studium der Sozialwissenschaften (Kommunikationswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Volkswirtschaft) an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg. Promotion in Kommunikationswissenschaft im November 2003 in Nürnberg. Habilitation mit der Venia Legendi für Kommunikationswissenschaft im Januar 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Seit 2009 Professor am Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Forschungsgebiete: Digitale Medien, Medienwandel, Mediennutzung, Medienwirkung, politische und ökonomische Kommunikation.

3. März 2017

Dominik Rudolph: YouTube und Fernsehen: Konkurrenz oder Ergänzung?

Dominik Rudolph: YouTube und Fernsehen: Konkurrenz oder Ergänzung?

Rezensiert von Christian Strippel Dass das Internet das Fernsehen als Leitmedium der Gesellschaft ablösen wird, scheint für viele bereits beschlossene Sache zu sein. Beliebt sind in diesem Zusammenhang vor allem kriminalistische Befunde wie „Das Fernsehen ist tot“ oder „Internet killed TV“. Als mögliche ‚Mörder’ oder ‚Komplizen’ (um in der Metapher zu bleiben) werden vor allem Streaming- und Video-Plattformen wie Netflix, Amazon Prime Video oder YouTube verdächtigt. Da die von ihnen angebotenen Inhalte jederzeit auf Abruf (,on demand‘) angeschaut werden können, würden sie den Anforderungen gerade jüngerer Nutzer besser gerecht und das lineare Fernsehen deshalb irgendwann...

6. September 2016

André Haller

André Haller

André Haller, Dr., geboren 1984, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Bamberg. Nach seinen Studienabschlüssen an den Universitäten Passau (B.A. Medien und Kommunikation) und Bamberg (M.A. Kommunikationswissenschaft) wurde er im Jahr 2013 promoviert (Thema der Dissertation: „Dissens als kommunikatives Instrument: Theorie der intendierten Selbstskandalisierung in der politischen Kommunikation“). Seine Forschungsschwerpunkte sind strategische und politische Kommunikation, Skandale und Medien und Journalismus und Medienwandel. André Haller (PhD in Communication Studies) occupies a professorship for Marketing & Communication Management...

9. Dezember 2015

Medienwandel durch Crossmedia

Medienwandel durch Crossmedia

Medienunternehmen setzen zunehmend auf Crossmedialität, wobei Journalisten für Fernsehen, Radio, Online und Print zusammenarbeiten. Vor etwa zehn Jahren war das noch undenkbar – alle Medien arbeiteten streng getrennt. Doch der Wandel in den Medienunternehmen funktioniert nur bedingt. Die vorliegende Dissertation analysiert, warum Medienunternehmen auf dem Weg zur Crossmedialität so viele Probleme haben. Außerdem untersucht sie die multiplen Veränderungen bei den journalistischen Inhalten und dem Berufsbild von Journalisten. Dafür hat die Autorin ein Mehrmethodendesign aus Beobachtung, Befragung und Leitfadeninterviews gewählt. Die Studie wurde bei Radio Bremen durchgeführt, der ersten...

26. Januar 2015

Theorien des Medienwandels

Theorien des Medienwandels

Medienwandel ist eines der bestimmenden Schlagwörter im medien- und kommunikationswissenschaftlichen Fachdiskurs geworden. Zugleich zeigt sich, dass dieses ›Totalphänomen‹ begrifflich schwer zu fassen ist. Auffällig häufig wird der Begriff Medienwandel primär auf ›neue‹ Medien, Technologien und Innovationen bezogen. Dabei wird systematisch vernachlässigt, dass jeder Wandel ein Vorher und Nachher hat und dass aktuelle Phänomene erst durch eine diachrone Betrachtung und die Einordnung in größere historische Zusammenhänge zu verstehen sind. Das Buch Theorien des Medienwandels will diese Lücke schließen und einen substanziellen Beitrag zur Theoriebildung wie auch zur Systematisierung...

19. Juli 2014

Manuel Thomä: Der Zerfall des Publikums

Manuel Thomä: Der Zerfall des Publikums

Rezensiert von Katja Mehlis Manuel Thomä legt mit dem Buch Der Zerfall des Publikums – Nachrichtennutzung zwischen Zeitung und Internet ein Werk vor, das sich im Schnittfeld zwischen Rezeptions- und Journalismusforschung bewegt. Der Fokus der 275 Seiten starken Arbeit liegt entsprechend ihres Titels freilich auf dem Publikum und der Fragmentierungsthese. Die veränderten Nutzungsgewohnheiten junger Erwachsener und sogenannter Digital Natives beschäftigen nicht nur die Fachwissenschaft, sondern sind auch für die Medienschaffenden im Blick auf die Bindung der Leserschaft und Heranführung neuer Zielgruppen von Belang. Was von Medienwissenschaftlern seit Jahren als Medienwandel beschrieben...

11. Mai 2014

Brauchen wir Zeitungen?

Zehn Gründe, warum die Zeitungen untergehen. Und zehn Vorschläge, wie dies verhindert werden kann

Brauchen wir Zeitungen?

Alle reden darüber: Die Tageszeitungen stecken in der Krise. Neben dem Rückgang der Verkaufsauflagen und den Einbrüchen bei den Werbe-Erlösen prägen auch der Besitzerwechsel bei Verlagen und Zeitungstiteln sowie der kräftige Abbau an journalistischem Personal den aktuellen Trend in der Zeitungsbranche. Viele Medienmacher erklären die Zeitung für tot, andere haben griffige Lösungsstrategien parat. Doch beide Seiten vernachlässigen die gründliche Trendanalyse des Medienwandels. Gewiss tragen das Internet und die sich wandelnden Lebensstile der jungen Bevölkerung zur Misere bei. Übersehen wird dabei, dass auch die Zeitungsmacher selbst dazu beitragen, die Krise zu verschärfen. Viele...

1. Februar 2014

Bildung

Lernen in der Mediengesellschaft

Bildung

tv diskurs 67, 1/2014 Die Themen des aktuellen Schwerpunkts: Alexander Grau: Von der Bildung zum Know-how Interview mit Benjamin Jörissen: Medienpädagogik. Lernen und Reflektieren in einer mediatisierten Welt Nils Köbel: Identität und Bildung in modernen Gesellschaften Nando Stöcklin: Medienwandel und Schule – gestern, heute und morgen Interview mit Elly Köpf: “‘Schule’ ist kein abgeschlossener Raum mehr!” Nina Brück: Bildung in anderen Kulturen Interview mit Eva Matthes: Bildungsmedien online Wolfgang Bösche: Serious Games und Bildung

25. November 2013

Susanne Kinnebrock

Prof. Dr.

Susanne Kinnebrock

Susanne Kinnebrock, Prof. Dr., ist Universitätsprofessorin für Kommunikationswissenschaft (Schwerpunkt Öffentliche Kommunikation) an der Universität Augsburg, zuvor Professorin an der RWTH Aachen und der Universität Wien. Sie war Sprecherin der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte und ist seit 2012 Chair der »Communication History Section« der »European Communication Research and Education Association« (ECREA). Arbeitsschwerpunkte: Öffentlichkeits- und Medienwandel, Journalismusforschung, europäische Kommunikationsgeschichte, kommunikationswissenschaftliche Gender Studies.

23. Oktober 2013

Wochenschau und Tagesschau in den 1950er Jahren

Wochenschau und Tagesschau in den 1950er Jahren

Vor der Einführung des Fernsehens war die Filmwochenschau der informierende Teil des Nachkriegskinos und gleichzeitig unterhaltsames Spektakel. In diesem Buch geht es um den Übergang von den »Nachrichten« im Kino zu den Fernsehnachrichten in den 1950er Jahren in Deutschland. Die Autorin untersucht, warum die Wochenschau ihre Bedeutung verlor und gleichzeitig die »Tagesschau« im Alltag der Menschen immer wichtiger wurde. Am Beispiel der »Neuen Deutschen Wochenschau« (NDW) analysiert sie die Informationsvermittlung im Kino. Als Nebengeschäft des Filmverleihs lieferte sich die NDW – trotz ihrer Verbindung zur Bundesregierung – einen Preis- und Konkurrenzkampf mit den Wochenschauen der...