Posts tagged 'Medialität'

5. Juni 2020

Stephan Trinkaus

PD Dr.

Stephan Trinkaus

Stephan Trinkaus vertritt derzeit (SoSe 2020) die Professur für digitale und audiovisuelle Medien an der Universität Bayreuth und arbeitet zu Affekttheorie und Fernsehen, Prekarität, Theorien der Dekolonialität, Medialität und Psychoanalyse, sowie queer-feministischem neuem Materialismus und Geschlecht. Er ist Mitglied der rheinischen Sektion der Kompostistischen Internationale.

24. März 2017

Medien im Fest – Feste im Medium

Medien im Fest – Feste im Medium

Feste sind heute sowohl außeralltäglich als auch fester Bestandteil unseres Alltags. Form und Verweisungszusammenhang haben sich aus kulturhistorischer Perspektive so verändert, dass sich eine Pluralität an Festvarianten herausgebildet hat. Wenn sich aber die einst deutlicher auszumachenden Grenzen zwischen Fest und Alltag zunehmend auflösen, was waren und sind dann zentrale Elemente eines Fests? Der Sammelband reflektiert aus einer medienwissenschaftlichen Perspektive die Varianten des Festlichen – zum Beispiel Fest, Feier und Event – und leistet dabei einen Beitrag zur Mediengeschichte des Fests. Die ausgewählten Beispiele verdeutlichen zum einen die Rolle von Medien in den jeweiligen...

14. Mai 2014

Christian Kiening, Aleksandra Prica, Benno Wirz (Hrsg.): Wiederkehr und Verheißung

Christian Kiening, Aleksandra Prica, Benno Wirz (Hrsg.): Wiederkehr und Verheißung

Rezensiert von Georg Christoph Tholen Gewiss gilt die Zeit als das seit altersher am wenigsten gelöste Rätsel. Von Aristoteles über Augustinus bis Bergson und Husserl kreisen die wiederholten Versuche, die Zeitlichkeit der Zeit selbst begrifflich zu fassen. Die Aporie der gleichsam zeitlosen Beständigkeit des Zeitlichen und Unbeständigen wurde im postmodernen Denken thematisch, wie der einleitende Beitrag (9-20) des hier zu besprechenden Buches zumindest kursorisch resümiert. Problematisch wurde nämlich mit der Frage nach der Begründung von Subjektivität, Zeit und Raum, die Denkfigur und Metaphorik des Grundes oder Fundaments selbst. Die Dekonstruktion der raumzeitlichen Architektonik...

23. Oktober 2013

Medialisierungsformen des (Auto-)Biografischen

Medialisierungsformen des (Auto-)Biografischen

(Auto-)Biografische Darstellungen erfreuen sich seit Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit. Die Spannbreite reicht von klassischen Verschriftlichungen in Tagebüchern, Briefen, Autobiografien, Erinnerungen, Romanen, Poesie über visuelle künstlerische Darstellungen in Bild, Fotografie und Film bis hin zu theatralen Bühnenaufführungen oder digitalen Inszenierungen in den neuen Medien. Der vorliegende Band untersucht in Beiträgen aus der Soziologie, den Literatur-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaften diese Ausdrucksformen der Selbst- und Fremdreflexionen. Als zentrale Form der gesellschaftlichen Wissens- und Informationsvermittlung und des interaktiven Erfahrungsaustauschs werden...

8. Januar 2013

Ludwig Jäger, Gisela Fehrmann, Meike Adam (Hrsg.): Medienbewegungen

Ludwig Jäger, Gisela Fehrmann, Meike Adam (Hrsg.): Medienbewegungen

Rezensiert von Johanne Mohs Der im Kölner Forschungskolleg ‘Medien und kulturelle Kommunikation’ entstandene Sammelband Medienbewegungen: Praktiken der Bezugnahme widmet sich dem virulenten medientheoretischen Problem referenzbedingter Bedeutungsdimensionen. Um nachzuvollziehen, wie Sinn allein durch mediale Verortung, Übersetzung oder Verschiebung entstehen kann, schlagen die Herausgeber Ludwig Jäger, Gisela Fehrmann und Meike Adam vor, Verfahrenslogiken der “kulturellen Semantik” (8) zu bestimmen. Den Orientierungsrahmen für die unterschiedlichen Referenzverfahren liefert Ludwig Jäger im ersten Artikel des Bandes unter dem Titel “Bezugnahmepraktiken – Skizze...

7. September 2012

Georg Mein; Heinz Sieburg (Hrsg.): Medien des Wissens

Georg Mein; Heinz Sieburg (Hrsg.): Medien des Wissens

Rezensiert von Christoph Gardian Der Sammelband geht zurück auf eine Ringvorlesung Interdisziplinäre Aspekte von Medialität, die im Sommersemester 2007 an der Universität Luxemburg veranstaltet wurde. “Ziel des Bandes ist es,” so die Ankündigung im U4-Text, “mit dem Begriff der Medialität die spezifische Verfasstheit des Wissens in den Mittelpunkt zu rücken – system-theoretisch formuliert: die Form der Kommunikation.” Dabei orientieren sich die Beiträge keineswegs am luhmannschen Wissensbegriff oder an seiner Medium/Form-Unterscheidung, deren Abstraktheit Georg Meins Theorie-Abriss “Anstelle einer Einführung“ bemängelt. Mein kontrastiert – so ließe...