Posts tagged 'Kultursoziologie'

30. September 2017

Oliver Schmidtke

PD Dr.

Oliver Schmidtke

Oliver Schmidtke, PD Dr., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am SFB „Medien der Kooperation“ / Universität Siegen. Er studierte Soziologie, Philosophie, Psychoanalyse und ev. Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt und der Phillips-Universität Marburg und war wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Verwaltungs- und Kultursoziologie, qualitative Methoden, Interaktionsanalyse, Architektursoziologie, politische Soziologie. Ausgewählte Monographien: Ideal und Ironie der Gesellschaft, Familiales Scheitern und Architektur als professionalisierte Praxis.

Michael Schetsche

Dr. rer. pol.

Michael Schetsche

Michael Schetsche, Dr. rer. pol., studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Die Promotion und die Habilitation (Venia für ‚Soziologie’) erfolgten an der Universität Bremen. Heute arbeitet er als Forschungskoordinator am IGPP Freiburg und lehrt als Außerplanmäßiger Professor am Institut für Soziologie der Albert-Ludwigs-Universität. Seine Forschungsschwerpunkte liegen primär im Bereich der Wissens- und Mediensoziologie, der Kultursoziologie und Kulturanthropologie. Aktuell beschäftigt er sich außerdem mit Fragestellungen aus Xenologie, Exosoziologie und Futurologie.

25. März 2017

Gernot Saalmann

Dr.

Gernot Saalmann hat 2001 in Soziologie promoviert und ist Hochschuldozent an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Dualen Hochschule BW, Schwenningen. Seine Arbeitsgebiete sind: Soziologische Theorie (bes. Praxistheorie), Wissens- und Religionssoziologie, Kultursoziologie (Musik und Film), Globalisierung (mit Schwerpunkt Indien).

Thomas Samuel Eberle

Prof. Dr.

Thomas Samuel Eberle

Thomas S. Eberle ist Prof. em. für Soziologie an der Universität St. Gallen. Von 1998 bis 2005 war er Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie und Mitglied zahlreicher weiterer wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Gremien. Von 2007-11 wirkte er als Vizepräsident der ESA (European Sociological Association), wo er zuvor auch Chair der Research Networks Qualitative Methods und Sociology of Culture war. Seine Forschungsgebiete sind Kultur-, Kommunikations-, Organisations- und Wissenssoziologie sowie sozialwissenschaftliche Methodologie und qualitative Methoden, insbesondere Ethnografie. Seine Perspektive ist nachhaltig von der Phänomenologie von Alfred Schütz sowie...

5. Dezember 2016

Alltägliche Architektur

Die gebaute Umwelt in unserer Alltagswirklichkeit

Alltägliche Architektur

Größere bauliche Veränderungen in unserer gebauten Umwelt – vor allem im Fall von moderner Architektur – lösen regelmäßig hitzige Debatten aus. Häufig verstummen nach einiger Zeit unversöhnlich und resigniert die Diskussionen zwischen einer irritierten oder kritischen Bevölkerung und den Architekturverantwortlichen bzw. Städteplanern, die die Kritik als grundsätzliche Abwehrhaltung gegenüber ihrer Profession verstehen. Stephanie Kernich untersucht die gebaute Umwelt als ein Stück materiale Kultur aus der Perspektive von personalen Akteuren. Damit wird ein besonderer und bisher wenig untersuchter Teil unserer Alltagswirklichkeit schrittweise im Forschungsstil der Grounded Theory...

22. April 2015

Leben in Entlastung

Mensch und Naturzweck bei Arnold Gehlen

Leben in Entlastung

Das vorliegende Buch stellt eine den gesamten Ansatz betrachtende, systematische Analyse der Schriften Arnold Gehlens dar. In gegenseitiger Abhängigkeit werden dessen anthropologischer Ansatz und das geschichtsphilosophische Denken, in das er eingebettet ist, erschlossen. Den Hintergrund dieser sich am Begriff der Entlastung orientierenden Werkinterpretation bildet ein sich von seinen frühen Texten bis hinein in die späten Schriften ziehendes lebensphilosophisches Motiv: Arnold Gehlen geht in seiner Perspektive auf den Menschen in seinem Verhältnis zu Kultur und Natur von der Irrationalität lebendiger Prozesse aus. Diese Annahme ist nicht nur als der Schlüssel zum Verständnis seiner kulturpessimistischen...

1. Oktober 2014

Symbolische Formung und die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit

Symbolische Formung und die gesellschaftliche Konstruktion von Wirklichkeit

Wir leben in einer Welt verschiedener Sprachen, Schöpfungsgeschichten und Gesetzestexte und haben als Einzelne an Kultur und Gesellschaft teil, indem wir unterschiedliche Dialekte oder Sprachen sprechen, lieber Theater als Oper mögen, an den Gott der Bibel und nicht an Zeus glauben, einen Ladendieb bei der Polizei anzeigen und ihm nicht die Hände abhacken, oder lieber Android als iOS benutzen. Sobald man sich zu wundern beginnt, wieso all das meistens funktioniert, hat man philosophische, soziologische und gesellschaftstheoretische Fragestellungen aufgeworfen. In dem vorliegenden Band wird Kultur als Ganzes in den Blick genommen und von kulturphilosophischer und wissenssoziologischer Seite...

Kraft der Symbole

Wie wir uns von der Gesellschaft leiten lassenund dabei die Wirklichkeit selbst mitgestalten

Kraft der Symbole

In der sozialen Welt wimmelt es nur so von Phänomenen, die auf die eine oder andere Weise symbolischen Charakter tragen. Ihr symbolischer Gehalt wird dabei oft ganz intuitiv erfasst. Im Alltag wird in der Regel kein Zusammenhang hergestellt zwischen so unterschiedlichen Dingen wie Geburtstagssträußen und Grabmälern, Hundemarken und Eheringen, Burkas und Bikinis. Es werden die Gemeinsamkeiten schnell übersehen, die zwischen so verschiedenen Aktionsformen wie Sport und Krieg, Tanz und Sex, Menschenketten und politischen Wahlen bestehen. Mit der hier vorgelegten Publikation wird nun der Anspruch verfolgt, diese vielfältigen Formen des Symbolischen zu einem ebenso bunten wie scharfen Panoramabild...

21. November 2012

Kunst und Kultur

Kultur und kulturelle Praxis. Schriften zur Kultursoziologie 4

Kunst und Kultur

Pierre Bourdieus »Kultursoziologie« gilt in den Humanwissenschaften zu Recht als bahnbrechende Errungenschaft. Nicht allein deshalb, weil sie – anders als die spekulative Kulturphilosophie klassischer Prägung – den Umgang mit »Kultur« in seinen konkreten Erscheinungsformen empirisch erforscht, sondern gleichzeitig auch die soziale Bedingtheit dieser »Gebrauchsweisen« von Kultur in einen fundamental klassentheoretischen Rahmen stellt, der einen entscheidenden Beitrag zur Vergegenwärtigung »symbolischer Herrschaft« durch »Kultur« leistet. Die hier versammelten Beiträge zur »Anatomie des Geschmacks«, allesamt Vorstudien zu Bourdieus epochalem Buch über »Die feinen Unterschiede«,...

13. Mai 2011

Friedrich Krotz

Friedrich Krotz

Friedrich Krotz, Jg. 1950 (geb. in Barcelona) ist Diplommathematiker und Diplomsoziologe. Er hat in Soziologie promoviert und in Kommunikationswissenschaft/Journalistik habilitiert. Zu den Stationen seiner Entwicklung als Forscher und wissenschaftlicher Lehrer zählen Saarbrücken, Hamburg und Berlin sowie Potsdam, Jena, Dresden und Zürich. Unter anderem war er 10 Jahre wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. Zur Zeit hat er eine Professur für Kommunikationssoziologie und Kommunikationspsychologie an der Universität Münster inne. Zu seinen Forschungsgebieten zählen insbesondere Kultursoziologie, Theorien der Kommunikationswissenschaft, Computervermittelte...